16.05.2017

Grazer Nuki bringt Cashback-Aktion für Startups und KMU

Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2017 auf das smarte Türschloss umsteigen, bekommen, je nach Anzahl der berechtigten Mitarbeiter, bis zu 250 Euro von Nuki zurück.
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(c) Nuki: So sieht das smarte Türschloss aus
kooperation

Das Grazer Startup Nuki der sms.at-Founder Jürgen und Martin Pansy stellt ein smartes Türschloss her. Der Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten ist dabei, dass es sich relativ einfach auf Standard-Türschlössern anbringen lässt. Es ist dazu kein Umbau nötig. Vor allem für Unternehmen kann Nuki eine Vereinfachung bedeuten: Denn ihre Mitarbeiter können damit die Bürotür mit dem Smartphone öffnen, sobald ihnen eine Berechtigung erteilt wurde. der Arbeitgeber kann die Berechtigung etwa auf bestimmte Tageszeiten beschränken und auch Informationen abrufen, wann das Schloss von wem betätigt wurde.

+++ Interview mit Martin Pansy: 100 Prozent sind nicht genug +++

Cashback-Aktion mit Prämie für mehr Berechtigungen

Nun will Nuki seine Marktposition bei Startups und KMU weiter verbessern. Dazu startete das Unternehmen eine Cashback-Aktion. Konkret erhalten Unternehmen, die bis zum 30. Juni über den Nuki-Onlineshop ein Nuki-Combo-Set kaufen, unter Angabe ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eine Prämie. Die Höhe ist dabei davon abhängig, wie viele Mitarbeiter eine Berechtigung für das Schloss erhalten haben. Unternehmen mit über 100 Berechtigungen sind von der Aktion ausgenommen.

  • 50 oder mehr Berechtigungen (max. 100): 250 Euro
  • 40 Berechtigungen: 200 Euro
  • 30 Berechtigungen: 150 Euro
  • 20 Berechtigungen: 100 Euro
  • 10 Berechtigungen:  50 Euro

Für unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern bedeutet das, dass sie fast den gesamten Kaufpreis zurückbekommen. Denn die Nuki Combo, bestehend aus einem Nuki Smart Lock und einer dazugehörigen Bridge kostet 299 Euro.

Weitere Informationen zur Aktion unter https://nuki.io/de/unternehmensloesungen/

Onlineshop: https://nuki.io/de/shop/

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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce

Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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