28.01.2026
ZAHLEN

Nuki: 20 Prozent Umsatzplus und Erfolg am US-Markt

Trotz Lieferengpässen und Zollproblemen beim US-Markteintritt blickt Nuki auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Ein starkes zweites Halbjahr, internationale Bestnoten und ein Umsatzplus von 20 Prozent begleiten den Wachstumskurs des Grazer Unternehmens.
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Nuki CEO and Co-founder Martin Pansy | (c) Nuki

2025 war für das Grazer Scaleup Nuki von operativen und marktspezifischen Herausforderungen geprägt: Lieferengpässe im ersten Halbjahr, eine deutlich höhere Nachfrage nach der neuen fünften Produktgeneration, als geplant, und eine durch die internationale Zollproblematik erschwerte Ausgangslage für den US-Markteintritt im Juli.

„Wir sind mit viel Rückenwind ins Jahr gestartet und mussten dann sehr rasch lernen, mit neuen Rahmenbedingungen umzugehen“, sagt Mitgründer und CEO Martin Pansy auf brutkasten Anfrage. „Dass wir das Jahr dennoch mit einem Umsatzplus von 20 Prozent abschließen konnten, ist vor allem dem starken zweiten Halbjahr und dem außergewöhnlichen Einsatz unseres Teams zu verdanken.“

Volles Podium in Verbrauchertests

Mit der neuen Generation elektronischer Türschlösser konnte Nuki 2025 in vielen Verbrauchertests in den Kernmärkten Spitzenplätze belegen. Auch international sorgt das Grazer Smart-Lock-Unternehmen für Aufmerksamkeit. Im US-Markt erhielt das speziell für Nordamerika entwickelte Smart Lock vom renommierten Tech-Medium The Verge eine redaktionelle Bewertung von 9 von 10 Punkten. Eine Auszeichnung, die angesichts der enormen Produktvielfalt im US-Markt bislang noch keinem Smart Lock gelungen ist. „Dass ein in Graz entwickeltes Produkt diese Bewertung erhält, macht uns besonders stolz“, so Pansy.

Über 600.000 Smart Locks weltweit im Einsatz

Die Marktdurchdringung von Nuki wächst weiter kontinuierlich. Mittlerweile seien weltweit mehr als 600.000 Smart Locks des Unternehmens im Einsatz, genutzt von über einer Million Menschen. Allein im Jahr 2025 seien rund 150.000 neue Haushalte dazugekommen.

Schlüsselloser Zutritt vor dem Durchbruch

Auch der Gesamtmarkt entwickelt sich dynamisch. In Österreich gäbe es derzeit rund 130.000 Haushalte mit elektronischen Zutrittssystemen. Studien gehen davon aus, dass die Smart-Lock-Penetrationsrate bis 2030 um mehr als 50 Prozent wachsen wird. Nuki fühlt sich im eingeschlagenen Kurs bestätigt: „Der Bedarf an sicheren, flexiblen und einfach nutzbaren Zutrittslösungen steigt spürbar, sowohl im privaten Wohnbau als auch im urbanen Umfeld“, sagt Pansy.

Verstärkung im Führungsteam

Parallel zum Marktwachstum investiert Nuki auch in die eigene Organisation. Mit Claus Diener, zuvor Vice President Smart Building Solutions beim vorarlberger Beleuchtungsproduzenten Zumtobel, verstärkt seit 2025 ein erfahrener Technologieexperte das Führungsteam als Chief Technology Officer. „Mit Claus Diener haben wir unsere technologische Kompetenz auf Führungsebene gezielt ausgebaut“, so Pansy. „Damit sind wir auch intern gut aufgestellt, um die nächsten Wachstumsschritte zu gehen.“

Fokus Mehrparteienhäuser

Für dieses Jahr kündigt Nuki weitere Neuerungen an. Ein besonderer Fokus liege auf Lösungen für Mehrparteienhäuser. Ziel sei es, den schlüssellosen Zutritt nicht nur zur Wohnungstür, sondern bereits von der Straße aus deutlich smarter und komfortabler zu gestalten.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Zugang zu Wohngebäuden neu zu denken“, sagt Pansy. „Unsere Kundinnen und Kunden dürfen sich 2026 auf spürbare Verbesserungen freuen.“

Nach einem fordernden, aber erfolgreichen Jahr 2025 sehe sich Nuki damit gut gerüstet für die nächste Wachstumsphase und für einen Markt, der zunehmend bereit ist, den Schlüssel endgültig hinter sich zu lassen.

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Erster Österreichischer humanoider Roboter © Iono Robotics

Der Plan ist aufgegangen: Im vergangenen Jahr kommunizierte das oberösterreichische Unternehmen Iono Robotics das Ziel, Mitte 2026 einen humanoiden Roboter herauszubringen – brutkasten berichtete. Das ist mit der aktuellen Live-Demonstration vor Industriepartnern und Investoren jetzt gelungen. Gründer und CEO Ümit Bas erklärte bei der Präsentation, dass das System für reale Arbeitsumgebungen und eine gesteigerte Produktivität entwickelt wurde, anstatt als bloßes Show-Modell für Laborumgebungen zu dienen.

Iono Robotics Gründer und CEO Ümit Bas mit „Workmate“ © Iono Robotics

Fokus auf Industrie und integrierte Drohnentechnik

Der Roboter soll zukünftig einfache und körperlich schwere Aufgaben in den Bereichen Industrie, Logistik, Handel und Service übernehmen, um Unternehmen beim Bewältigen des Fachkräftemangels zu unterstützen. Technisch setzt Iono Robotics auf ein modulares „Multi-Head“-Konzept: Im Kopf des Roboters befindet sich eine integrierte Drohne. Diese kann direkt aus dem System heraus starten, um die Umgebung aus der Luft zu erfassen, Fabrikhallen zu inspizieren oder das Sichtfeld über zusätzliche Sensorik zu erweitern.

Die Steuerung des Gesamtsystems erfolgt über die hauseigene Software-Plattform „Ionosphere“. Dieses geschlossene System aus Robotik-KI und Serverinfrastruktur soll eine sichere Datenverarbeitung im industriellen Umfeld garantieren und ist gezielt auf europäische Datensouveränität ausgelegt, wie es laut Unternehmen heißt.

Fahrplan zur Serienproduktion

Das Projekt befindet sich bereits in der praktischen Erprobungsphase. Auf Nachfrage verrät Gründer und CEO Ümit Bas, dass Iono Robotics bereits mit mehreren Pilotkund:innen zusammen arbeitet, darunter sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch namhafte Großunternehmen. Durch das direkte Feedback aus der operativen Praxis soll die Technologie in den kommenden Monaten gezielt weiterentwickelt werden.

Der wirtschaftliche Fahrplan des Startups steht ebenfalls fest: In zwei Jahren soll „Workmate“ in die Serienproduktion gehen. Der Anschaffungspreis wird sich dann im fünfstelligen Bereich bewegen. Laut Unternehmensangaben soll sich der Einsatz für Betriebe bereits innerhalb eines Jahres rentieren, da sich Unternehmen durch den Roboter-Einsatz laufende Kosten rund um Mitarbeitende einsparen können.

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