27.02.2023

Nokia bekommt nach fast 60 Jahren ein neues Logo, Nokia-Handys aber nicht

Der finnische Nokia-Konzern verpasst sich ein Rebranding. Die mittlerweile unter Lizenz abgegebene Handymarke zieht nicht mit.
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Nokia 3310
Mit Handy-Modellen wie diesen wurde Nokia groß | (c) Rayson Tan via Unsplash

Die Generation TikTok kann mit dem Markennamen Nokia vielleicht wenig anfangen. Ältere Semester verbinden damit unweigerlich Handys. Das finnische Unternehmen war in dem Bereich von 1998 bis 2011 Weltmarktführer. Dann verpasste der stolze Konzern den Anschluss bei Smartphones und erlebte einen verheerenden Absturz zugunsten von Apple, Samsung und Co – die Story ist bekannt und wird gerne in einem Atemzug mit jener von Kodak genannt.

Der Neuerfindung folgt nun das Rebranding

Doch Nokia erfand sich neu und machte sein einstmals zweites Standbein – Telekommunikationsausrüster – weltweit erfolgreich zum Hauptgeschäft. Mit etwas Abstand traute man sich jetzt auch über das erste große Rebranding nach fast 60 Jahren. Das Unternehmen präsentierte nun ein neues Logo, das zwar so wie das alte eine Wortmarke ist, sonst aber nichts damit gemeinsam hat (siehe unten). „Das ist Nokia, aber nicht so, wie die Welt uns bisher gesehen hat. Unsere neue Marke zeigt, wer Nokia heute ist“, heißt es vom Unternehmen dazu. CEO Pekka Lundmark betonte gegenüber Bloomberg, dass man bewusst von der Assoziation mit Handys wegkommen will: „In den Köpfen der meisten Leute sind wir noch immer eine erfolgreiche Handymarke, aber das ist nicht das, worum es bei Nokia geht“.

Das neue Logo | (c) Nokia

Nokia-Handys sind nicht von Nokia und bleiben beim alten Logo

Dabei gibt es durchaus auch heute noch Nokia-Handys. Diese werden aber schon seit dem Jahr 2016 nicht mehr vom finnischen Konzern hergestellt, sondern vom Unternehmen HMD Global. Dieses wurde von ehemaligen Führungskräften zu diesem Zweck gegründet und nutzt die Marke in Lizenz. Und das mit der altbekannten Logo-Version. Erst dieses Wochenende wurde ein neues Smartphone präsentiert – mit der selben Wortmarke, die schon vor Jahrzehnten die ersten Handys großer Teile der damaligen Bevölkerung zierte.

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Foto: Symbolbild / KI-generiert (Google Gemini)

Österreich bündelt seine Kräfte im Bereich digitale Gesundheit: Beim Austrian Life Sciences Day im Palais Niederösterreich wurde am heutigen Tag die Initiative „Digital Health Austria – Innovationen für das Gesundheitssystem von morgen“ vorgestellt. Hinter dem Programm stehen die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG). Umgesetzt wird es im Rahmen der Industriestrategie der Bundesregierung mit Schwerpunkt auf Schlüsseltechnologien im Bereich Life Sciences.

Drei Player, klare Rollen

Ziel ist es, digitale Lösungen mit konkretem Nutzen für Patient:innen und Gesundheitsversorgung schneller in die Anwendung zu bringen. Adressiert werden sollen reale Herausforderungen wie der demografische Wandel, steigende Anforderungen an die Versorgung, regionale Versorgungslücken oder die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten.

Die Rollen sind klar verteilt: Die FFG verantwortet die Forschungs- und Innovationsförderung, die aws bringt ihre Expertise zu Verwertung, Skalierung und Innovationsschutz ein, die LBG unterstützt bei Co-Creation, Open Innovation und gesellschaftlicher Wirkung. Finanziert wird die Initiative aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich (FZÖ). Insgesamt stehen 13 Millionen Euro für Förderformate und Begleitmaßnahmen zur Verfügung.

Erste Ausschreibung gestartet

Mit dem Kick-off startet zugleich die erste Ausschreibung für großvolumige Leitprojekte („Flagship Projects“). Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die digitale Innovationen mit konkreten Herausforderungen im Gesundheitssystem verbinden. Schwerpunkte sind unter anderem KI- und datenbasierte Anwendungen, Interoperabilität und Gesundheitsdaten, Lösungen für strukturschwache Regionen sowie Gender Health und Diversität.

Für die Leitprojekte stehen 7,5 Millionen Euro bereit. Geplant ist die Förderung von bis zu drei Projekten mit einem Volumen von jeweils zwei bis drei Millionen Euro und einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten. Ab 2027 soll eine zweite Förderschiene für kooperative F&E-Projekte („Ideas Labs“) folgen, in der potenzielle Konsortien Projektideen gemeinsam weiterentwickeln.

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