20.02.2023

NOGIS: Haushaltsabgabe verdrängt Welser Anti-GIS-Startup

Das Welser Startup Nogis entstand aus der Idee heraus, Monitore anzubieten, mit denen keine GIS-Gebühren anfallen. Mit den Diskussionen um die 2024 inkrafttretende Haushaltsabgabe verändert sich für das Unternehmen die Geschäftsgrundlage.
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© NOGIS: Die Gründer Thomas Höffinger und Andreas Hackl
© NOGIS: Die Gründer Thomas Höffinger und Andreas Hackl

Das oberösterreichische Startup Nogis wurde 2017 von Thomas Höffinger und Andreas Hackl gegründet. Mit ihrem „Nicht-Fernseher“ reagierten die beiden Founder auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs aus dem Jahr 2015, wonach TV-Empfang über Internet-Streaming nicht gebührenpflichtig sei. Die Nogis One-Monitore sind Empfangsgeräte, die ausschließlich über USB-Anschlüsse verfügen und für die folglich keine GIS-Gebühren anfallen. Auf die Haushaltsabgabe die höchstwahrscheinlich 2024 bundesweit greifen wird, antworte das Startup nun mit einem Ausverkauf. Nogis wird sich verabschieden und neue Projekte sollen bald verkündet werden.

Nogis-Gründer: „Das Ibiza-Video hat uns damals gerettet“

Die Sorge um eine Haushaltsabgabe war für das Startup stets präsent, da das Unternehmenskonzept auf der Gesetzeslücke von 2015 basierte. „Praktisch jeden Tag habe ich mich davor gefürchtet, in der Zeitung zu lesen, dass eine Haushaltsabgabe oder ähnliches kommt. Als Strache Vizekanzler wurde, gab es fast jeden Tag einen Artikel, dass er die Gebühren abschaffen will. Das Ibiza-Video hat uns damals gerettet und verhalf uns auch noch zu einem großen Wachstumsschub,“ beschreibt Co-Founder Thomas Höffinger die letzten Jahre.

In der Coronakrise sei das Startup tief von der Beschaffungskrise getroffen worden, erreichte ab Anfang 2022 allerdings wieder – mitunter durch die Arbeit mit ihrem eigenen TikTok-Account – Umsatzrekorde, „bis dann die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes kam und wieder alles zu Nichte machte“, sagt Höffinger in einer offiziellen Stellungnahme.

Neue Herausforderungen, neues Unternehmen

Das Unternehmen, das ursprünglich als Nebenprojekt entstand, blickt auf sechs ereignisreiche Jahre zurück. Nun wolle man Platz für neue Ideen schaffen. Bis Ende März 2024 wird man für die Nogis-Kund:innen erreichbar bleiben. Parallel soll bereits am nächsten Firmenprojekt gearbeitet werden. Dafür setzt sich das Team von Nogis allerdings zwei Bedingungen: „Erstens darf es nicht auf einer Gesetzeslücke beruhen und zweitens dürfen wir uns dabei nicht von Produzenten am anderen
Ende der Welt abhängig machen.“

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Beim WeAreDevelopers World Congress 2025. (c) Warda Network

Die Plattform WeAreDevelopers und die WKÖ Außenwirtschaft Austria haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, österreichischen Gründer:innen den Weg in den US-amerikanischen Technologiemarkt zu erleichtern. Im Rahmen des sogenannten „Startup Landing Zone“-Programms der Kampagne „GoUSA Silicon Valley 2026″ werden zwölf heimische Startups für einen vollständig unterstützten Markteintritt in der San Francisco Bay Area ausgewählt.

Zugang zu VCs und internationalen Tech-Bühnen

Das Programm richtet sich gezielt an Startups, die skalieren wollen, und vermittelt direkte Kontakte zu Venture Capitalists, Business Angels und zentralen Akteur:innen des Silicon Valley-Ökosystems. Ein wesentlicher Bestandteil der Reise, die im September 2026 stattfindet, ist die Präsenz der Startups auf drei der einflussreichsten Tech-Veranstaltungen der Welt. Die Teilnehmer:innen erhalten exklusiven Zugang zum WeAreDevelopers World Congress North America (23. bis 25. September 2026 in San José), zur San Francisco Tech Week sowie zur TechCrunch Disrupt.

Darüber hinaus umfasst das Angebot für die ausgewählten Gründerteams hochkarätige Keynotes, praxisorientierte Workshops & individuelle Coaching- und Mentoring-Sessions.

Laut Michael Dobersberger, dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten in San Francisco, soll das Programm heimische Entrepreneur:innen dabei fordern, größer zu denken, schneller zu agieren und sich auf internationaler Bühne wettbewerbsfähig zu positionieren.

Acht Plätze verbleiben für heimische Tech-Gründer:innen

Für WeAreDevelopers, die ihr Flaggschiff-Event in diesem Jahr erstmals nach Nordamerika bringen, ist der Zeitpunkt kein Zufall. Co-Founder Benjamin Ruschin betont, dass man sicherstellen wolle, dass die nächste große Innovation nicht unbemerkt bleibt, nur weil sie in Österreich gestartet ist. Die Kooperation soll Gründer:innen einen kosteneffizienten und strukturierten Zugang in diesen stark umkämpften Markt bieten.

Von den zwölf verfügbaren Plätzen im Programm sind derzeit bereits vier an Startups vergeben. Interessierte Tech-Gründer:innen haben die Möglichkeit, sich für einen der acht verbleibenden Plätze zu bewerben. Die Einreichung erfolgt über die Veranstaltungsseite der WKÖ.


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit WeAreDevelopers




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