11.11.2019

NÖ CERN Screening Week: „Mit CERN-Technologie zur Unternehmensgründung“

Das Land Niederösterreich kooperiert mit der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN. Studierende von insgesamt drei niederösterreichischen Fachhochschulen erhalten im Rahmen der sogenannten "CERN Screening Week" die Möglichkeit in Workshops unter CERN-Anleitung Know-how zu erarbeiten, das sie für die Unternehmensgründung nützen können.
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NÖ CERN Screening Week
(c) NLK Reinberger
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Das Land Niederösterreich kooperiert seit fünf Jahren mit dem weltweit größten Forschungszentrum CERN und bietet so ausgewählten Startups Zugang zu CERN-Technologie. Der Grundgedanke: Über das CERN Business Incubation Center sollen Gründer an CERN-Expertenwissen kommen, um ihre Geschäftsideen und Produkte mit zusätzlichen Know-how aufzuwerten.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und dem internationalen Forschungszentrum trägt bereits Früchte. Als Beispiel lässt sich die in Mödling ansässige „Neuschnee GmbH“ anführen. Das Unternehmen hat eine neuartige Technik entwickelt, um Skipisten zu beschneien. Im Rahmen der Kooperation mit CERN konnte die Firma die Klimakammer des Forschungszentrums und das Know-how zur mathematischen Simulation nutzen. Dadurch konnte die „Neuschnee GmbH“ das eigene Produkt weiterentwickeln.

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„CERN Screening Week“

Wie das Land Niederösterreich am Montagvormittag im Rahmen eines Pressegesprächs im Palais Niederösterreich in Wien bekannt gab, wird die Zusammenarbeit mit CERN weiter ausgebaut. Konkret geht es um die sogenannte „NÖ CERN Screening Week“.

Dabei handelt es sich um Workshops, in denen Studierende von insgesamt drei niederösterreichischen Fachhochschulen die Möglichkeit erhalten unter Anleitung von Experten spezifisches CERN-Know-how zu erarbeiten. Die Aufgabe besteht darin, das erworbene Wissen über die unterschiedlichen Technologiebereiche von CERN in Geschäftsmodelle umzuwandeln. Dadurch sollen die Teilnehmer das nötige Rüstzeug mitbekommen, um später ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

(c) NLK Reinberger

Der Auftakt im Palais Niederösterreich

Der Auftakt der CERN Screening Week fand zeitgleich zum Pressegespräch im Palais Niederösterreich statt. In Workshops erarbeiteten ausgewählte Studierende aus dem technischen Bereich mögliche Anwendungsfelder für ausgewählte CERN-Technologien.

Die Teilnehmer haben zwölf Wochen Zeit, ehe sie im Feber 2020 selbst eine Woche im Forschungszentrum in Genf verbringen. Ziel ist die Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsmodelle. Die Teilnehmer werden dabei von renommierter CERN-Experten angeleitet.

Norwegen als Vorbild

Die niederösterreichische Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav erläuterte im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung: „Niederösterreich ist mit seinem accent Gründerservice in den Kreis jener zehn europäischen Business Incubation Center aufgenommen, die ausgewählten Startups Zugang zu CERN-Technologien bieten können.“

Bei der Umsetzung der neu geschaffenen „Screening Week“ würde sich das Land am Beispiel Norwegens orientieren, das seit elf Jahren diese Screenings durchführt. Dabei hätte sich gezeigt, dass sich CERN-Know-how eindeutig positiv auf Unternemensgründungen im Technologiebereich auswirkt, so Bohuslav.

Teil der Spin-off-Strategie

Wie Michael Moll, Geschäftsführer von Gründerservice accent, erläutert, ist die CERN „Screening Week“ ab sofort fixer Bestandteil der Spinn-off-Strategie des Landes Niederösterreich. Zudem soll durch die neue Initiative die Zusammenarbeit der Fachhochschulen gefördert werden. „Bei dieser Initiative geht es auch darum, dass wir das CERN mit den Fachhochschulen näher zusammenbringen“, so Moll.

Hannes Raffaseder, Geschäftsführer FH St. Pölten, meinte, dass die Fachhochschule St. Pölten seit Jahren daran interessiert ist, Wissenstransfers zu ermöglichen. „Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen seien ein wesentlicher und fixer Bestandteil unserer Forschung und Ausbildung an der Fachhochschule St. Pölten. Damit werde die hohe Qualität in Wissenschaft und Lehre gesichert“, so Raffaseder.


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Somareality
(c) Somareality - Das Somareality-Team.

Somareality wurde 2019 in Wien gegründet und entwickelt Eye-Tracking-basierte Biomarker, um damit Rückschlüsse auf den kognitiven Zustand einer Person treffen zu können. 2024 gab es dafür 1,5 Mio. Euro – brutkasten berichtete. Nun folgt eine überzeichnete Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von drei Millionen Euro unter der Führung von Catalyst Romania, um „die weltweit erste umfassende Lösung für kognitive Erkenntnisse (Cognitive Insights) zu werden, die ausschließlich auf Eye-Tracking basiert“.

Somareality: Bestandsinvestoren dabei

Dies markiert das 13. Investment für den Catalyst Romania Fund II, unter Beteiligung der bestehenden Somareality-Investoren MT-Lab, RDY Ventures, Moondust Ventures und Gateway Ventures.

Das Deep-Tech-Startup aus Wien hat es sich konkret zur Aufgabe gemacht, das Verständnis kognitiver Prozesse neu zu definieren. Dazu gehören kognitive Belastung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Ermüdung und die allgemeine Leistungsfähigkeit – basierend auf einer Technologie, die ebenso nicht-invasiv wie echtzeitfähig sei. Somareality generiert über zwei Millionen Euro B2B-Umsatz seit der Markteinführung ihres ersten Biomarkers im Jahr 2024.

Drei Initiativen

Das frische Kapital soll direkt in drei strategische Initiativen für das Jahr 2026 und darüber hinaus fließen: Erweiterung der bestehenden B2B-Segmente, Unterstützung neu gestarteter Längsschnittstudien zur Messung bzw. Vorhersage der kognitiven Gesundheit sowie der menschlichen Leistungsfähigkeit im Zeitverlauf und in die Vorantreibung einer Markenerweiterung in den B2C-Bereich.

„Mit unserer Präsenz im B2B-Bereich und dem Vertrauen, das uns unsere Kunden und Partner entgegenbringen, haben wir bewiesen, dass kognitive Erkenntnisse auf Basis von Eye-Tracking gekommen sind, um zu bleiben. Angesichts des anhaltenden Interesses an personalisierter Gesundheit insgesamt und des erneuten Interesses an Wearable-Eye-Tracking-Technologie bringen wir unser wissenschaftliches Fundament nun in den B2C-Bereich – und damit zu jedem, der schon immer verstehen wollte, wie sein Verstand funktioniert, dies aber außerhalb des Labors nie konnte“, sagt Adrian Brodesser, Mitgründer Somareality.

Somareality-Partner: „Somareality denkt Branche neu“

Und Alin Stanciu, Partner bei Catalyst Romania, ergänzt: „Bei Catalyst Romania wollen wir mit Unternehmen zusammenarbeiten, die nicht nur Bestehendes verbessern, sondern ganze Branchen neu denken – und genau das tut Somareality. Indem sie Eye-Tracking-Daten in Echtzeit-Erkenntnisse darüber verwandeln, wie Menschen denken, eröffnen sie einen neuen Weg, den menschlichen Verstand besser zu verstehen, mit Auswirkungen, die weit über die derzeitigen Anwendungsfälle hinausgehen. Wir glauben, dass dieser Wandel – vom reinen Beobachten von Verhalten hin zum echten Verständnis darüber, wie Menschen denken – das Potenzial hat, Sektoren vom Gesundheitswesen bis hin zur menschlichen Leistungsfähigkeit und darüber hinaus umzugestalten. Da dies unser drittes Investment in Mittel- und Osteuropa außerhalb Rumäniens ist, freuen wir uns sehr darauf, das Team dabei zu unterstützen, einen globalen Marktführer an der Schnittstelle von Wissenschaft und praktischen menschlichen Erkenntnissen aufzubauen.“

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Das Land Niederösterreich kooperiert seit fünf Jahren mit dem weltweit größten Forschungszentrum CERN und bietet so ausgewählten Startups Zugang zu CERN-Technologie. Der Auftakt der CERN Screening Week fand zeitgleich zum Pressegespräch im Palais Niederösterreich statt. Die Teilnehmer haben zwölf Wochen Zeit, ehe sie im Feber 2020 selbst eine Woche im Forschungszentrum in Genf verbringen. Bei der Umsetzung der neu geschaffenen „Screening Week“ orientiert sich das Land am Beispiel Norwegens, das seit elf Jahren diese Screenings durchführt.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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