05.12.2024
NEUE SERIE

No Hype KI: brutkasten startet neue Serie zu künstlicher Intelligenz

brutkasten startet gemeinsam mit CANCOM Austria, IBM, ITSV, Microsoft, Nagarro, Red Hat und der Universität Graz eine neue multimediale Serie zu künstlicher Intelligenz. Die erste Videofolge wird am kommenden Donnerstag, den 12. Dezember, um 10 Uhr veröffentlicht.
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No Hype KI
die brutkasten-Serie No Hype KI

Am 30. November 2022 veröffentlichte OpenAI den Chatbot ChatGPT. Was zunächst nach keiner besonders spektakulären Ankündigung klang, sollte sich tatsächlich als Ereignis historischen Ausmaßes herausstellen: ChatGPT erreichte innerhalb kürzester Zeit die Marke von 100 Mio. User:innen. Die Öffentlichkeit staunte, was mit künstlicher Intelligenz bereits möglich war. Ein neuer Hype rund um KI begann. Die Erwartungen waren teilweise enorm.

Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen. brutkasten nimmt dies zum Anlass, um einen Reality Check durchzuführen. Dazu starten wir eine neue multimediale Serie. Der Titel ist dabei Programm: No Hype KI. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir eine Bestandsaufnahme aus der österreichischen Wirtschaft zu liefern. Wir wollen dabei Success Storys vor den Vorhang holen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen beleuchten – und einen Ausblick in die Zukunft wagen.

Die Partner der Serie sind:

  • CANCOM Austria
  • IBM
  • ITSV
  • Microsoft
  • Nagarro
  • Red Hat
  • Universität Graz

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Die zentralen Fragen, die wir in der Serie nachgehen: Wo stehen wir wirklich bei künstlicher Intelligenz? Welche Uses Cases sind abseits jeglichen Hypes in der Wirtschaft bereits erfolgreich im Einsatz? Welche Success Storys gibt es? Aber auch: Wo liegen die Herausforderungen für Unternehmen bei der KI-Adaption? Geht es aktuell eher um Effizienzsteigerungen oder sehen wir auch schon Auswirkungen auf Geschäftsmodelle?

Und ganz grundlegend: Welche Voraussetzungen braucht es, um KI erfolgreich einsetzen zu können? Darüber hinaus wollen wir aber auch den Blick in die Zukunft richten: Was kommt im KI-Bereich noch auf uns zu? Welche Potenziale sind noch nicht genutzt? Und was braucht es in Österreich und Europa, damit wir nicht zurückfallen?

Sechs Deep-Dive-Videotalks und ein Whitepaper

Diese, aber noch viele weitere Fragen behandeln wir in „No Hype KI“. Das Herzstück der Serie sind sechs Deep-Dive-Videotalks, in denen Expert:innen die unterschiedlichen Aspekte des Themas diskutieren. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in einem Whitepaper zusammengefasst, das im nächsten Jahr präsentiert wird, und in einer umfassenden Themenpartnerschaft im nächsten brutkasten-Printmagazin aufbereitet.



Am Donnerstag, den 12. Dezember 2024 startet die Serie mit der ersten Folge. Veröffentlicht wird sie um 10 Uhr hier auf brutkasten.com, YouTubeLinkedIn und Facebook.

Die weiteren Folgen erscheinen im Wochentakt an den folgenden Donnerstagen (mit einer Pause zu Weihnachten und dem Jahreswechsel) zur selben Uhrzeit.


Diese Themen werden in „No Hype KI“ behandelt:

Status Quo – wo stehen wir bei KI 2 Jahre nach ChatGPT?
ChatGPT hat Ende 2022 einen Hype rund um künstliche Intelligenz ausgelöst. Aber welche Uses Cases sind zwei Jahre später in der Wirtschaft angekommen?
Auswirkung auf Geschäftsmodelle – was verändert KI business-seitig?
Technische Innovation ist das eine, aber was verändert künstliche Intelligenz im Bereich der Geschäftsmodelle?
KI: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in der Praxis
Was braucht es in Unternehmen, damit der Einsatz von KI erfolgreich ist? Woran kann es in der Praxis scheitern?
KI in Bildung, Gesundheit und öffentlichen Sektor
Was bedeutet KI für sensible Sektoren wie Gesundheit und Bildung? Und wie kann der öffentliche Sektor KI einsetzen?
Open Source und Infrastruktur – was braucht es für KI?
Sind Open-Source-Modelle im KI-Bereich die Zukunft? Welche?
Die Zukunft von KI: Was in Österreich und Europa jetzt passieren muss
Künstliche Intelligenz ist eines der ganz großen Zukunftsthemen. Wie können wir verhindern, dass Europa von den USA und China abgehängt wird? Welche Maßnahmen müssen gesetzt werden? Und was kommt in den nächsten Jahren bei KI generell noch auf uns zu?

Die Serie wird von brutkasten in redaktioneller Unabhängigkeit mit finanzieller Unterstützung unserer Partner produziert.

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Das Fullstacks-Management vl.: Philipp Kainz, Sebastian Mangelkramer, Fabian Regitz und Philipp Schlaffer | (c) Fullstacks
Das Fullstacks-Management vl.: Philipp Kainz, Sebastian Mangelkramer, Fabian Regitz und Philipp Schlaffer | (c) Fullstacks

Die Rewe Group, die Neue Zürcher Zeitung, die ÖBB, Erste Digital, die Wirtschaftskammer, die Österreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, Admiral oder die niederösterreichische Landesregierung – die Liste namhafter Referenzkunden des 2021 in Wien gestarteten Platform-Engineering-Spezialisten Fullstacks ließe sich noch eine Zeit lang fortsetzen. Was sie alle gemeinsam haben: Sie arbeiten in regulatorisch anspruchsvollen Umfeldern.

„Unser Ansatz ist klar, dass wir immer compliant und secure by design sind“, sagt Sebastian Mangelkramer im Gespräch mit brutkasten. Er hat Fullstacks gemeinsam mit Philipp Kainz gegründet, später kamen Philipp Schlaffer und Fabian Regitz ins C-Level und als Anteilseigner dazu und bauten Standorte in der Schweiz und Deutschland auf. „Wir haben unser Ökosystem sukzessive erweitert, damit wir unserem Namen gerecht werden. Fullstacks bedeutet top-down alles von der Enterprise-Architektur über Softwaremodernisierung, Platform Ops, Architektur, Planung, Inbetriebnahme und letztlich Managed Services“, erklärt der Gründer.

Digitale Souveränität „bereits Teil des Gründungsimpulses“

Dabei setzt der IT-Dienstleister auch auf eines der ganz großen aktuellen Themen: Digitale Souveränität. „Souveränität und Offenheit waren bereits Teil unseres Gründungsimpulses. Wir hatten damals sogar Angst, zu spät dran zu sein. Aber es stellte sich heraus: Wir haben genau das richtige Timing erwischt. Jetzt, wo die Nachfrage richtig hoch ist, können wir liefern und trauen uns auch dicke Dinger zu.“

Mehr als 14 Mio. Euro Umsatz im Vorjahr

Heute hat der Platform-Engineering-Spezialist knapp unter 60 Mitarbeiter:innen und verdoppelte ihren Umsatz im Vergleich von 2024 zu 2025 auf mehr als 14 Millionen Euro – „bei 20 Prozent Umsatzrendite“, wie Mangelkramer betont. In den schwarzen Zahlen ist Fullstacks aber nicht erst seit Kurzem. „Wir mussten von Tag eins rentabel sein. Das ging gar nicht anders. Wenn wir nicht rentabel gewesen wären, dann wäre unser Kühlschrank leer gewesen“, erzählt der Gründer.

Sebastian Mangelkramer ist Co-Founder und CEO von Fullstacks | (c) Fullstacks

Und bis heute ist das Unternehmen komplett eigenfinanziert. „Wir haben uns am Anfang 100.000 Euro von einem engen Freund privat geliehen. Das war aber eigentlich nur notwendig, um Sicherheit zu haben, um einen Knoten im Kopf aufzulösen. Wir haben das Geld nie angerührt, weil wir immer so viel Respekt davor hatten“, so Mangelkramer. Das Geld für die Eintragung der GmbH habe er sich von seinem Vater geliehen.

„Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben“

Und schon im ersten Geschäftsjahr schrieb Fullstacks 900.000 Euro Umsatz – zu zweit mit Co-Founder Philipp Kainz. Dann holte man den ersten Mitarbeiter an Bord; später Philipp Schlaffer und Fabian Regitz als Geschäftspartner. Seitdem wuchs das Team konstant. Doch Mangelkramer betont: „Es darf und kann nicht jeder zu uns. Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben, die unternehmerisch denken und einfach Bock haben.“

Diese Autonomie ermögliche es Fullstacks auch, trotz Wachstums ein „Speedboat“ zu bleiben. „Unsere Leute müssen selbst entscheiden. Wir übertragen Verantwortung und fordern sie auch ein. So bleibt man schnell und effizient“, sagt der Gründer. Doch er räumt ein: „Auch wir als Unternehmer dahinter sind greifbar. Man kann uns ‚beim Krawattl packen‘, wenn irgendwas nicht funktioniert.“ Letztlich sei es dennoch das Ziel, „sich überflüssig zu machen“. Und das funktioniere bereits gut: „Philipp und ich können mehrere Wochen gleichzeitig auf Urlaub gehen und der Laden läuft.“

Ziel: „ein signifikanter europäischer Player zu sein“

Doch das ist freilich nicht das einzige Ziel. Denn mit dem, was bereits erreicht wurde, will sich Mangelkramer noch lange nicht zufrieden geben. „Ich denke in Unternehmensphasen. Phase eins waren Fundament und Identität. Das haben wir gut erreicht. Jetzt sind wir in der zweiten Phase: Skalierung und Differenzierung.“ Hier wolle man in den kommenden Jahren noch auf 100 bis 150 Mitarbeiter:innen anwachsen, die Premium-Brand ausbauen und das laufende Geschäft mit Managed Services festigen.

Die dritte Phase schließlich betitelt Mangelkramer mit „Expansion und Nachhaltigkeit“. „Das heißt, nachhaltige Profitabilität, ein selbsttragendes Leadership-System und – vielleicht nach den Sternen gegriffen – aber ein signifikanter europäischer Player zu sein“, so der Gründer. Und wie kommt man dorthin? „Man muss immer kritisch sein, immer am Ball bleiben. Permanente Veränderung und Anpassungen sind der Kern.“

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