22.04.2021

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsagenda "Care Beyond Skin" forciert Kosmetikhersteller Beiersdorf sein Engagement für den Klimaschutz. Jetzt kommen unter der Marke Nivea die ersten klimaneutralisierten Produkte auf den Markt.
/artikel/nivea-erste-klimaneutralisierte-produkte
Nivea Naturally Good
Die Nivea Naturally Good Gesichtspflege wird klimaneutral. © Beiersdorf

Ab Juni ziehen die Nivea Naturally Good Gesichtspflegeprodukte erstmals in klimaneutralisierter Form in rund 30 Ländern – darunter auch Österreich – in die Handelsregale ein. Als Sprungbrett für die Klimaneutralität erwies sich eine nachhaltige Verpackungsinnovation, denn sowohl der Tiegel als auch der Deckel der Gesichtscremes werden aus aus zertifiziertem, erneuerbarem Plastik auf Basis des Rohstoffs Tallöl hergestellt, der wiederum ein Nebenprodukt der Forstwirtschaft ist. Damit verzichtet Beiersdorf auf erdölbasiertes Neuplastik und reduziert CO2-Emissionen. Ein wichtiger Meilenstein des Hamburger Unternehmens aus dem Weg sich deutlich nachhaltiger aufzustellen und den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. „Mit der Nutzung dieses erneuerbaren Rohstoffs setzen wir konsequent unsere Zielvorgabe in Taten um. Bis 2025 wollen wir 50 Prozent weniger erdölbasiertes Neuplastik für unsere Verpackungen einsetzen. Mit den Tiegeln aus erneuerbarem Kunststoff sind wir ein Vorreiter in unserer Branche“, so Michael Becker, Head of Global Packaging Development. Weiters erwähnenswert: Auch die Formeln der Gesichtspflegeprodukte sind besonders nachhaltig, bestehen zu 99 Prozent aus natürlichen und veganen Inhaltsstoffen und sind zudem frei von Mikroplastik.

Transformation bereits in Gange

Beiersdorf optimiert seine Sortimente kontinuierlich auf allen Ebenen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen. Mit Ende 2019 konnten 55 Prozent des Umsatzes mit Produkten erwirtschaftet werden, deren ökologischer Fußabdruck bereits verbessert wurde (im Vgl. zum Basisjahr 2011). Neben der Reduktion von CO2 auf Produktebene setzt der Hersteller von Marken wie Nivea, Eucerin und Hansaplast zudem auf die Kompensation aller nicht-vermeidbaren Emissionen durch Aufforstungsprojekte. „Wir erreichen mit diesem Schritt einen wichtigen Meilenstein – in Richtung Klimaschutz durch die Aufforstungsprojekte, die wir unterstützen – und ebenso in Richtung Transparenz gegenüber unseren Verbraucherinnen und Verbraucher, die nun klar und deutlich am Produkt erkennen können, dass sie eine besonders nachhaltige Wahl treffen“, erläutert Jean-François Pascal, Vice President Corporate Sustainability bei Beiersdorf. Produkte, deren CO2-Fußabdruck bereits stark reduziert werden konnte, werden von nun an klimaneutralisiert und damit zum neuen Maßstab für die Produktnachhaltigkeit. Zudem produziert Beiersdorf seit 2019 mit 100 % Ökostrom.

Deine ungelesenen Artikel:
04.11.2026

KI-Chatbots können laut EuGH-Generalanwalt Urheberrechte verletzen

KI-Chatbots wie Googles Gemini können unter bestimmten Umständen die Rechte von Presseverlagen verletzen, wenn sie Online-Presseartikel abrufen und für die Beantwortung von Nutzeranfragen verwenden. Zu diesem Schluss kommt Generalanwalt Maciej Szpunar in seinen am Dienstag veröffentlichten Schlussanträgen am Europäischen Gerichtshof (EuGH). Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem ungarischen Unternehmen Like Company und Google.
/artikel/ki-chatbots-koennen-laut-eugh-generalanwalt-urheberrechte-verletzen
04.11.2026

KI-Chatbots können laut EuGH-Generalanwalt Urheberrechte verletzen

KI-Chatbots wie Googles Gemini können unter bestimmten Umständen die Rechte von Presseverlagen verletzen, wenn sie Online-Presseartikel abrufen und für die Beantwortung von Nutzeranfragen verwenden. Zu diesem Schluss kommt Generalanwalt Maciej Szpunar in seinen am Dienstag veröffentlichten Schlussanträgen am Europäischen Gerichtshof (EuGH). Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem ungarischen Unternehmen Like Company und Google.
/artikel/ki-chatbots-koennen-laut-eugh-generalanwalt-urheberrechte-verletzen
Erster Generalanwalt am EuGH: Maciej Szpunar | (c) curia.europa.eu/Screenshot

Die ungarische Like Company betreibt mehrere Webportale und beansprucht Schutz für die dort veröffentlichten Artikel. Das Unternehmen wirft Google vor, seine Artikel zum Training der Gemini-Sprachmodelle verwendet sowie über den KI-Chatbot vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Ein ungarisches Gericht setzte das Verfahren daraufhin aus und legte dem EuGH vier Fragen zur Vorabentscheidung vor. Es handelt sich um das erste Verfahren zu generativer Künstlicher Intelligenz vor dem EuGH.

Wann KI-Chatbots die Rechte von Verlagen verletzen können

In seinen Schlussanträgen erläutert Generalanwalt Szpunar, unter welchen Umständen die Nutzung von Presseartikeln durch KI-Chatbots eine Rechtsverletzung darstellen kann. Entscheidend sei unter anderem, ob der Chatbot unrechtmäßig auf eine Veröffentlichung zugreift, etwa durch die Umgehung einer Paywall oder anderer technischer Schutzmaßnahmen.

Zudem komme es darauf an, wie die Informationen in den generierten Antworten wiedergegeben werden. Während die bloße Wiedergabe von Tatsachen keine Rechtsverletzung darstelle, könne die erkennbare Übernahme der Ausdrucksform eines Artikels problematisch sein. Das gelte insbesondere dann, wenn die Antwort die Originalveröffentlichung so weit ersetze, dass Nutzer:innen kein Verlangen mehr haben, die Originalveröffentlichung zu öffnen.

Das Recht der Presseverlage auf öffentliche Zugänglichmachung könne laut Szpunar verletzt werden, wenn die Ausdrucksform der Originalartikel systematisch in den Antworten eines Chatbots erkennbar sei. Der Anbieter könne für eine solche Nutzung haften, wenn diese Teil seines Geschäftsmodells sei oder er keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen habe.

Fragen zum KI-Training laut Generalanwalt unzulässig

Die Fragen zur Verwendung von Presseartikeln für das Training der Google LLMs empfiehlt Szpunar hingegen, für unzulässig zu erklären. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Artikel der ungarischen Like Company tatsächlich zum Training der Gemini-Modelle verwendet worden seien. Die Fragen seien daher hypothetisch. Szpunar hält jedoch fest, dass die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zum Training von Sprachmodellen im Rahmen der im EU-Recht vorgesehenen Ausnahme für Text- und Data-Mining in der Regel „frei zulässig“ sei.

Das Gutachten ist für die Richter:innen nicht bindend, ihr Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Streit um journalistische Inhalte auch in anderen EU-Ländern

Der Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Bereits im Februar 2026 reichte die dänische Verwertungsgesellschaft DPCMO, die einen Großteil der Nachrichtenmedien des Landes vertritt, Klage gegen OpenAI ein. Sie wirft dem Unternehmen vor, Presseartikel ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet und Inhalte über ChatGPT wiedergegeben zu haben. Ein Urteil steht bislang aus. Auch in Frankreich wehren sich Presseverlage gegen die Nutzung ihrer Inhalte durch KI-Anbieter. Im August dieses Jahres wandte sich die französische Presseallianz APIG an die Wettbewerbsbehörde, weil sie durch Googles KI-generierte Zusammenfassungen sinkende Besucherzahlen und Einnahmen befürchtet.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Nivea mit ersten klimaneutralisierten Produkten