08.02.2024

Niu Nature: Naturheil-App startet in Österreich

Niu Nature möchte die digitale Präsenz von Naturheilkunde steigern und sieht den Österreich-Start als Sprungbett zur Internationalität.
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Niu
(c) Niu Nature - (v.l.) Chiara Mitscherlich und Kathy Wong von Niu Nature.

Nach der Einführung auf dem deutschen Markt ist Niu Nature nun auch in Österreich verfügbar. Bei der App aus Frankfurt geht es darum, Naturheilkunde in den Alltag zu integrieren, mittels digitaler Kuren, die das Startup anbietet.

Niu Nature: Über eine halbe Million Investment

Dabei möchten die Gründerinnen Chiara Mitscherlich und Kathy Wong, die im Vorjahr ein Investment von 580.000 Euro erhalten haben, die „besten Ansätze der Naturheilkunde mit der östlichen Weisheit des Ayurveda und der traditionellen Chinesischen Medizin“ verbinden.

Beide Founderinnen wurden nicht nur von ihrer Leidenschaft für Naturheilkunde und integrative Medizin angetrieben, sondern haben auch erkannt, dass es im Markt an einer digitalen Präsenz mangelt. Und sahen eine dringende Notwendigkeit, Digitalisierung in eine Branche zu bringen, die bisher traditionell ohne digitales Gerüst auskam.

Technologie für Reichweite nutzen

Mitscherlich und Wong sind überzeugt, dass dieser Schritt nicht nur eine bedeutende Lücke schließe, sondern auch die Vorteile moderner Technologie nutze, um Zugänglichkeit und Reichweite im Bereich der Naturmedizin zu verbessern.

Die Plattform bietet den Benutzern konkret schrittweise Kur-Pläne und Beschreibungen, damit sie die Methoden zur Förderung des Wohlbefindens in ihren Alltag integrieren können. Von Fertilitätssteigerung über Erkältungstees bis hin zur Stärkung der Lebensenergie, heißt es im Wortlaut.

Österreich-Start erst der Anfang

„Das österreichische Publikum kann sich auf eine Fülle von Kuren für zu Hause freuen, die von Niu Nature angeboten werden, darunter tägliche Meditationen, Atemübungen, Rezepte und umfassende Informationen zu den verschiedenen Heilsystemen“, so die Gründerinnen.

Die Einführung in den österreichischen Markt ist für das Gründerinnen-Duo der erste Schritt zur Erreichung eines internationalen Publikums, bevor heuer noch die englischsprachige Version der App veröffentlicht werden soll.

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Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly
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Fiskaly aus Wien wurde dieses Jahr von EY zum „Scaleup of the Year“ gekürt, wie brutkasten berichtete. Die Zahlen und Fakten zeigen, warum: Das 2019 gegründete Unternehmen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent und ist profitabel. Es beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende, ist in acht EU-Ländern aktiv, betreut dort rund 1.900 B2B-Kunden mit mehr als einer Million POS-Systemen (Point of Sale) und ist Marktführer in Deutschland.

Nun verkündete das auf Fiskalisierung spezialisierte Unternehmen, das sich am „Sprung vom Scaleup zum etablierten Infrastrukturanbieter“ sieht, einen bedeutenden Neuzugang: David Feichter wird Co-CEO neben Johannes Ferner, der fiskaly gemeinsam mit Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet hat.

Vom „allerersten Kunden“ zum Co-CEO

Die Vorgeschichte ist dabei durchaus ungewöhnlich. Feichter war 2019 als CEO des deutschen POS-Anbieters orderbird der „allererste Kunde“ des Wiener Unternehmens. Damals verhandelte er den Deal mit Ferner. Erst in diesem Frühjahr gab Feichter die Führung von orderbird, mittlerweile Teil der Nexi Group, an Dirk Schmidt ab.

Die Doppelspitze soll fiskaly nun als „nächste Stufe der Unternehmensführung“ durch die nächste Wachstumsphase bringen. „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen“, kommentiert Ferner. Und ergänzt: „Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin. Es ist ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“

Weitere Akquisitionen geplant

Konkret soll Feichter den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation verantworten, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und die externe Repräsentation konzentriert. „Fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, sagt Feichter.

Fiskaly kündigt zudem an, im Bereich M&A aktiv zu bleiben. Man baue auf der bisherigen Akquisitionsbilanz auf, „um schnell handeln zu können, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten“. Bisher übernahm fiskaly die Deutsche Fiskal GmbH und Infrasec Sweden AB. 2024 hatte fiskaly mit Verdane einen großen Private-Equity-Investor an Bord geholt, der auch Kapital für Übernahmen bereitstellt.

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