30.09.2020

Nintendo Switch ist meistverkaufte Konsole 2020

Mit Stand September ist die Nintendo Switch die beliebteste Spielkonsole des Jahres. Insgesamt wurden in diesem Jahr bis dato 15,6 Millionen Stück des japanischen Spielegeräts verkauft.
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Nintendo Switch, Sony Playstation, Xbox, Microsoft, Sony, Spiele, Super Mario, Zelda, Legend of Zelda, Pokemon
(c) Stock.Adobe/Andrey Armyagov - Die Nintendo Switch konnte für 2020 den Thron der beliebtesten Spielekonsolen weltweit übernehmen.

Wie safebettingsites berichtet, konnte die Nintendo Switch, die es seit 2017 gibt, heuer eine Vielzahl neuer Spieler gewinnen. Als Mitgrund wird der weltweite Lockdown angeführt, andere Faktoren für den Erfolg seien „Blockbuster“-Spiele wie Mario oder Zelda.

Nintendo Switch: mehr Verkäufe als Xbox und Playstation zusammen

Für 2020 ist die Konsole das meistverkaufte Spielgerät – allein im September wurden 15,6 Millionen Einheiten verkauft – 65 Prozent mehr als Sonys Playstation 4 oder die Xbox von Microsoft zusammen. Das beliebteste Spiel auf der Nintendo Switch ist „Mario Kart 8 Deluxe“, doch auch „The Legend of Zelda“ und „Pokemon“ sind in dieser Liste weit vorne.

Sony auf Platz zwei hinter Nintendo Switch

Mit 7,22 Millionen verkauften Geräten im September ist die Play Station 4 die zweitbeliebteste Spielekonsole in diesem Jahr, so die Daten von Statista und VGChartz. Xbox One belegte mit 2,17 Millionen verkauften Einheiten in den neun Monaten des Jahres 2020 den dritten Platz. Im gleichen Zeitraum kauften die Spieler 330.000 Nintendo 3DS-Konsolen.

Ein Jahr nach der Einführung im März 2017 wurden weltweit 15,5 Millionen Stück der Nintendo Switch verkauft. Das japanische Unternehmen brachte allein im ersten Quartal 2020 fast 4 Millionen Switch-Konsolen an die Spieler.

Umsätze bei Sony- und Microsoft-Konsolen rückläufig

Sony hingegen verkaufte im Jahr 2017 weltweit fast 20 Millionen Play Station 4-Konsolen. Bis Ende 2019 sank der Jahresabsatz jedoch auf 14,2 Millionen, was einem Rückgang von 30 Prozent in zwei Jahren entspricht. Statistiken zeigen weiter, dass der Verkauf der Xbox One, der drittbeliebtesten Spielekonsole weltweit, in diesem Zeitraum um 35 Prozent und von 7,6 Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2017 auf 4,9 Millionen im letzten Jahr zurückging.

Dennoch bleibt die Playstation 4 die Nummer 1

Allerdings bleibt in der ewigen Bestenliste- trotz der Erfolge des Nintendo Switch – die Playstation 4 ganz vorne. In den ersten drei Jahren nach ihrer Einführung im Jahr 2013 verkaufte Sony 35,9 Millionen Stück seiner Spielkonsole. Zwischen Jänner 2016 und Dezember 2017 stieg der Umsatz um 105 Prozent auf 73,6 Millionen.

Sony mit beeindruckender Gesamtzahl

Seitdem wurden weltweit weitere 40 Millionen Einheiten verkauft, und der kumulierte Verkauf der PlayStation 4-Spielekonsole von Sony stieg im August auf fast 113 Millionen. Statistiken zeigen zudem, dass von der Xbox One mit Stand August 48,2 Millionen Einheiten verkauft wurden, was einer Steigerung von 22 Prozent in zwei Jahren entspricht.

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Schulterschluss in Paris: Macron und Modi warben auf der VivaTech 2026 gemeinsam für eine „verantwortungsvolle KI" als Wertegemeinschaft. | (c) VivaTech

Am 12. Juni erreicht Anthropic ein Brief des US-Handelsministeriums. Drei Tage zuvor war Claude Fable 5 erschienen, das leistungsfähigste allgemein verfügbare Modell des Hauses. Nun ist es für jede Person ohne US-Staatsbürgerschaft zu sperren, im In- wie im Ausland. Weil sich Staatsangehörigkeit nicht in Echtzeit prüfen lässt, schaltet Anthropic beide Modelle weltweit ab, auch für die eigenen US-Kund:innen. Betroffen sind nicht nur einzelne Nutzer:innen: Anwendungen, die das Modell direkt einbinden, stehen über Nacht still, und der Fall führt vor Augen, wie viele Produkte und ganze Geschäftsmodelle auf einem einzigen, von außen abschaltbaren Modell ruhen. Der „kill switch“, über den Europa seit Jahren theoretisch debattiert, ist plötzlich real, und er trifft die fortgeschrittenste KI ihrer Generation. Anthropic kündigte an, den Zugang so rasch wie möglich wiederherzustellen, zum Redaktionsschluss war die Sperre weiter in Kraft.

Fünf Tage später öffnet in Paris die VivaTech, Europas größte Tech-Messe, zum zehnten Mal. 15.000 Startups, Jeff Bezos als Stargast, und doch reibt sich die KI-Euphorie an der Angst vor der eigenen technologischen Abhängigkeit. Schon auf der Eröffnungsbühne nimmt Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure direkt Bezug auf die Anthropic-Sperre: Es gehe nicht länger um eine Zugangsdebatte, Regeln könnten sich über Nacht ändern, und Souveränität heiße, dann noch handlungsfähig zu sein. Tags zuvor hatte Premier Lecornu verkündet, der französische Inlandsgeheimdienst trenne sich vom US-Konzern Palantir zugunsten des heimischen Anbieters ChapsVision. Die Kulisse ist gesetzt.

Souveränität, messbar gemacht

Ausnahmsweise lässt sich Souveränität hier auch messen. Nvidia hatte auf der VivaTech 2025 mehr als 20 KI-Fabriken für Europa versprochen und Mistral zum souveränen Compute-Champion erklärt. Und anders als im Vorjahr liefert die Messe Konkretes: Mistral Compute geht als europäische GPU-Cloud teilweise in Betrieb, Foxconn und Bull kündigen eine Serverfertigung im französischen Angers an. Aus Ankündigung wird Auslieferung. Nur ist selbst das Souveräne es nur halb: Mistral Compute läuft auf 18.000 Nvidia-Chips. Die ganze europäische KI ruht auf einem nicht-europäischen Silizium-Sockel. Doch genau hier liegt Europas einziger echter Trumpf: Ohne die EUV-Lithografie des niederländischen Konzerns ASML, dessen Chef Christophe Fouquet ebenfalls in Paris war und der inzwischen Europas wertvollstes Unternehmen ist, kann weltweit niemand Spitzenchips fertigen. Abhängig auf der einen Ebene, unverzichtbar auf der anderen. Souveränität als Baustelle, nicht als Zustand.

„Tech for humanity“: Narendra Modi positionierte Indien auf der VivaTech 2026 als KI-Länderpartner Frankreichs. (c) VivaTech

Und Österreich?

Und Österreich? Steht in dieser Debatte überraschend weit vorn. Die „Declaration on European Digital Sovereignty“, die inzwischen alle 27 EU-Staaten mittragen, geht auf eine österreichische Initiative rund um Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll zurück. Wien als Anstoßgeber dessen, worüber Paris nun diskutiert. Und das Bundesheer hat seine 2020 begonnene Migration von rund 16.000 Arbeitsplätzen auf LibreOffice 2025 abgeschlossen, bewusst ohne Cloud, also ohne fremden Schalter. Die unbequeme Frage für die heimische Szene lautet, ob aus solchen Verwaltungsentscheidungen auch ein Markt für österreichische Anbieter wird, oder ob Souveränität Behördensache bleibt.

Verhandeln aus der Schwäche

Den wahren Lackmustest liefert nicht die Bühne, sondern eine Frage am Rande. Auf die Fable-5-Sperre angesprochen, fordert Emmanuel Macron keine Unabhängigkeit. Er appelliert an die USA, ihre Spitzentechnologie zu teilen, und kündigt zugleich mehr Geld für die französische KI-Industrie an. Zuerst die Bitte um Zugang, dann, hilfsweise, die eigene Souveränität. Das kann man als Schwäche lesen. Man kann es auch als nüchterne Arbeitsteilung verstehen: das Beste nutzen, das es gibt, und parallel absichern, falls es wegbricht. Dass Macron sich die politische Bühne mit Indiens Premier Narendra Modi teilte, der für eine menschenzentrierte KI jenseits von Washington und Peking wirbt, unterstreicht denselben Reflex: Souveränität wird als Wertegemeinschaft inszeniert, die offene Frage nach Compute, Kapital und Chips bleibt.

Joe Tsai Chairman at Alibaba Group bei der VivaTech | (c) brutkasten / Martin Pacher

„Souveränität ist keine Isolation, sie ist Offenheit aus einer Position der Stärke“, sagt Deutschlands Digitalminister Karsten Wildberger. Schön gesagt, nur verhandelte Europa diese Woche aus Abhängigkeit, nicht aus Stärke. Alibabas Joe Tsai formulierte es zynisch ehrlicher: Europa solle seine Eier in zwei Körbe legen. Ein zweiter Lieferant ist keine Unabhängigkeit. Und doch, hier wird es unbequem, ist Diversifizierung für eine Region, die den ganzen Stack realistisch nie allein bauen wird, womöglich nicht die feige, sondern die rationale Antwort. Die ehrliche Variante von Souveränität wäre dann nicht Autarkie, sondern die Fähigkeit, den Lieferanten zu wechseln, wenn einer den Schalter umlegt, ohne dass das eigene Geschäft mit ihm stillsteht.

Der Preis der Autonomie

Bleibt die Frage, die diese Ausgabe aufwirft. Dass Europa Souveränität will, bestreitet niemand. Die eigentliche Frage ist der Preis: höhere Kosten, langsamere Verfügbarkeit, weniger Zugriff auf das jeweils beste Modell. Und ob das Geld dafür da ist. Auf die USA entfallen rund 50 Prozent des globalen Risikokapitals, auf China 40, auf Europa fünf. Solange sich daran nichts ändert, bleibt Souveränität das würdevollere Wort für eine gut gemanagte Abhängigkeit. Die Fable-5-Woche hat Europa beides gegeben, den Schreck und die Ausrede. Welche Lehre hängen bleibt, entscheidet sich nicht in den Hallen von Porte de Versailles, sondern in den Beschaffungsabteilungen, die nächsten Monat wieder eine Lizenz verlängern müssen.

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AI Summaries

Nintendo Switch ist meistverkaufte Konsole 2020

  • Wie safebettingsites berichtet konnte die Nintendo Switch, die es seit 2017 gibt, heuer eine Vielzahl an neuer Spieler gewinnen.
  • Für 2020 ist die Konsole das meistverkaufteste Spielgerät – allein im September wurden 15,6 Millionen Einheiten verkauft; 65 Prozent mehr als Sonys Playstation 4 oder die Xbox von Microsoft zusammen.
  • Ein Jahr nach der Einführung im März 2017 wurden weltweit 15,5 Millionen Stück der Nintendo Switch verkauft.
  • Allerdings bleibt in der ewigen Bestenliste- trotz der Erfolge des Nintendo Switch – die Playstation 4 ganz vorne.

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