13.07.2015

Nintendo CEO Satoru Iwata verstorben

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Der CEO von Nintendo Satoru Iwata ist verstorben.

Ein schwerer Schlag für den Spiele-Spezialisten Nintendo: CEO Satoru Iwata ist mit 55 Jahren nun an seinem Krebsleiden verstorben. Er war der erste Chef, der nicht zur Gründerfamilie zählte und landete seinen größten Wurf mit der Spielekonsole Wii.

Der Verlust der Spitze trifft Nintendo zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nintendo kämpft seit geraumer Zeit mit der Herausforderung des mobilen Nutzerverhaltens der Menschen: In der Smartphone-Ära werden Spiele vorwiegend mit dem Handy konsumiert – das setzt das Unternehmen unter Druck.

Erst vor kurzem gab Iwata bekannt, dass Nintendo-Figuren wie „Super Mario“ nicht nur auf den hauseigenen Geräten verfügbar sein werden, sondern ebenfalls aufs Smartphone kommen. Er hatte es geschafft, das Unternehmen mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurück zu fahren.

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Quanscient Gründungsteam (v. l. n. r.): Juha Riippi, Valtteri Lahtinen, Alexandre Halbach & Asser Lähdemäki © Quanscient

Die Wiener B&C-Gruppe baut ihr Engagement im Segment IndustrialTech aus und beteiligt sich als Minderheitsinvestorin an der jüngsten Kapitalaufnahme des finnischen Deep-Tech-Unternehmens Quanscient. Das Investment reiht sich in die Strategie der Holding ein, die vermehrt auf Wachstumskapital für europäische Technologie-Startups setzt, wie brutkasten berichtete.

Konsortium aus internationalen Investoren

Das Gesamtvolumen der Series-A-Runde beläuft sich auf zehn Millionen Euro. Neben der B&C-Gruppe agiert der dänische Fonds 55 North, der weltweit größte spezialisierte Venture-Capital-Fonds für Quantentechnologien, als Co-Lead-Investor. Zudem beteiligten sich die Bestandsinvestoren Maki.vc, Crowberry Capital, QAI Ventures sowie First Fellow Partners erneut an dem im finnischen Tampere ansässigen Startup.

Simulationssoftware mittels Quantenalgorithmen

Quanscient entwickelt Lösungen für die Hardwareentwicklung, konkret für die Simulation komplexer physikalischer Vorgänge. Da herkömmliche Berechnungsmodelle hierbei laut dem Startup an funktionelle Grenzen stoßen, setzt das Unternehmen auf eine cloudbasierte Plattform, die künstliche Intelligenz, computerbasierte Simulationen und Quantenalgorithmen kombiniert.

Nach Angaben des Unternehmens soll diese Technologie physikalische Prozesse schneller berechnen können, ohne die Präzision der Daten zu beeinträchtigen. Das Ziel ist eine Verkürzung industrieller Entwicklungszyklen. Die Software des Gründungsteams um Juha Riippi wird laut eigenen Angaben bereits von Kunden in der Luft- und Raumfahrt, der Halbleiterfertigung sowie der Energie- und Automobilindustrie in Europa, Nordamerika und Japan eingesetzt.

Das im Jahr 2021 gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile ein internationales Team von 40 Expertinnen und Experten aus 15 Nationen.

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