04.11.2022

Nico Rosberg fliegt wegen „zu wenig Geschick“ als Höhle der Löwen-Investor raus

Neben Nico Rosberg wird auch Georg Kofler als Höhle der Löwen-Investor gehen. Für sie kommt der Unternehmer Tillman Schulz.
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Höhle der Löwen, Nico Rosberg, Pocket Sky
Nico Rosberg bei "Die Höhle der Löwen" | (c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Wie die deutsche Bild-Zeitung berichtet, werden Nico Rosberg und Georg Kofler in der nächsten Staffel der TV-Show „Die Höhle der Löwen“, die ab März 2023 ausgestrahlt wird, nicht mehr als Investoren dabei sein. Dabei ist Rosberg angeblich richtiggehend „rausgeflogen“. Er „könne sich zwar gut als Eigenmarke verkaufen, habe aber wenig Unternehmer-Geschick“, heißt es im Bild-Bericht mit Bezug auf eine Quelle. Der ehemalige Formel 1-Fahrer war fünf Staffeln lang in der Show und investierte dabei rund 700.000 Euro. Kofler war seit 2018 fixes Mitglied der DHDL-Jury.

Familienunternehmer Tillman Schulz kommt für Nico Rosberg und Georg Kofler

Für Nico Rosberg und Georg Kofler soll der 33-jährige Familienunternehmer Tillman Schulz kommen. Er ist Inhaber des Konzerns MDS Holding, der unter anderem die großen deutschen Discounter Lidl und Aldi mit Lebensmitteln beliefert und Jahresumsätze im dreistelligen Millionenbereich verzeichnet. Die MDS Holding hat 19 Tochterfirmen und hat neben Lebensmitteln auch Medizin-, Arzneimittel-, Kosmetik- und Beautyprodukte im Sortiment. Schulz soll bereits seine ersten Drehtage für die neue, 13. Staffel absolviert haben und sich gleich auch für die 14. und 15. verpflichtet haben.

Tillman Schulz ersetz Nico Rosberg und Georg Kofler als Investor bei Die Höhle der Löwen
Tillman Schulz ersetz laut Bild Nico Rosberg und Georg Kofler als Investor bei Die Höhle der Löwen | (c) Tillman Schulz

VOX will sich noch nicht äußern

Der Fernsehsender VOX, auf dem „Die Höhle der Löwen“ ausgestrahlt wird, wollte sich laut Bild nicht zum Austausch von Nico Rosberg und Georg Kofler durch Tillmann Schulz äußern. „Alle Infos zur neuen 13. Staffel geben wir wie immer rechtzeitig bekannt“, heißt es demnach vom Sender. Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dagmar Wöhrl und Nils Glagau dürften jedenfalls als Investor:innen in der Show bleiben.

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Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem
Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem

Einarbeitungszeiten um mehr als 35 Prozent und Fertigungsfehler um 20 Prozent reduzieren; gleichzeitig das Vertrauen der Mitarbeitenden in die eigenen Fähigkeiten um mehr als 20 Prozent steigern und die körperliche und mentale Belastung senken – das sind die ambitionierten Ziele des Projekts Manufactor.

Mit sechs Millionen Euro von Horizon Europe gefördert

14 Partner aus zehn EU-Ländern sind daran beteiligt, darunter Universitäten wie TU Darmstadt (Deutschland) und Universität Uppsala (Schweden), Industriebetriebe wie Hitachi Energy Sweden und Volkswagen Autoeuropa (Portugal) und Startups wie u-sense.it (Italien) und Viscando (Schweden). Mit dem oberösterreichischen Maschinenbauer Fill und dem Wiener Datenbrillen-Startup Viewpointsystem sind auch zwei österreichische Unternehmen bei dem im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro geförderten EU-Projekt dabei.

Zusammenführung mehrerer Technologien

Um die zuvor genannten Ziele zu erreichen, sollen im Rahmen des auf drei Jahre angesetzten Forschungs- und Entwicklungsprojekts mehrere Technologien zusammengeführt werden und ein validierter Prototyp entstehen: tragbare Sensoren, XR-Brillen, Eye Tracking, 3D-Bildsensoren, KI-Agenten und Human Digital Twins. „Zusammen liefern sie Informationen über die körperliche und kognitive Situation der Mitarbeitenden und ermöglichen eine situationsgerechte Unterstützung direkt am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stehen dabei der Mensch und die Frage, wie Technologie ihn bei seiner Arbeit bestmöglich unterstützen kann“, heißt es von Projektpartner Viewpointsystem in einer Aussendung.

Vom Eye-Tracking zum „Human Digital Twin“

Das Wiener Startup steuert als einer von vier zentralen Technologiepartnern eine Weiterentwicklung seiner Eye-Tracking-Brille bei. Die Eye-Tracking- und Kameradaten der Brille sollen im Projektverlauf mit weiteren Sensordaten zusammengeführt werden. Daraus soll ein Echtzeitbild der körperlichen und kognitiven Situation von Mitarbeitenden, also ein sogenannter „Human Digital Twin“ entstehen. KI-Agenten sollen diese Informationen dann nutzen, um die Unterstützung an die jeweilige Situation anzupassen, etwa durch Audioanweisungen oder direkt in der XR-Brille eingeblendete Informationen.

„KI kann ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen“

„Wirklich adaptive Unterstützung beginnt damit, den Menschen hinter der Aufgabe zu verstehen. Eye Tracking gibt uns in Echtzeit Aufschluss über die Aufmerksamkeit und kognitive Belastung eines Menschen“, erklärt Frank Linsenmaier, CTO von Viewpointsystem. „Auf dieser Grundlage kann KI ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen und damit über eine reine Automatisierung von Assistenz hinausgehen.“

Test in der Next World Factory von Fill

Getestet wird das unter anderem bei Industriepartner Fill, konkret im firmeneigenen Ausbildungs- und Lernzentrum Next World Factory. Im Projekt soll untersucht werden, wie adaptive, KI-gestützte Assistenz den Kompetenzerwerb beschleunigen und die sichere Anwendung im Arbeitsalltag unterstützen kann. Martin Muik, Forschung und Entwicklung bei Fill, nennt auch den Fachkräftemangel als Grund für das Projekt. „Mit Manufactor wollen wir erproben, wie intelligente Assistenz das Lernen individueller, effizienter und motivierender gestalten und Menschen dabei unterstützen kann, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.“

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