25.08.2021

NFTs: So massiv ist das Handelsvolumen auf OpenSea gestiegen

Der Hype um Non Fungible Token (NFTs) findet kein Ende. Auf der Handelsplattform OpenSea wurde im August bereits jetzt das Sechsfache des Volumens aus dem Vormonat abgewickelt.
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OpenSea
OpenSea ist einer der führenden NFT-Handelsplätze | Foto: © OpenSea

Wer nach dem knapp 70 Mio. US-Dollar schweren Rekordverkauf eines digitalen Werks des Künstlers Beeple im März gedacht hatte, der Hype um Non Fungible Token (NFT) habe seinen Höhenpunkt erreicht, hat sich wohl geirrt: Zwar ist das Transaktionsvolumen auf OpenSea, einem der wichtigsten NFT-Handelsplätze, im April tatsächlich etwas zurückgegangen. Schon im Juni hatte es aber das Niveau vom März wieder erreicht. Im Juli legte es weiter zu – und im August explodierte es dann regelrecht, wie Daten der Analyse-Plattform Dune zeigen. Das tägliche Handelsvolumen auf der Plattform erreichte diesen Dienstag mit über 200 Mio. US-Dollar ebenfalls ein Rekordhoch.

Diesen Montag war bekannt geworden, dass der US-Finanzkonzern Visa in einen NFT investiert hat. Konkret hat das Unternehmen 49,5 Ether (ETH) oder rund 165.000 US-Dollar in den Kauf des CryptoPunk-NFT #7610 gesteckt. „Wir denken, dass NFTs eine wichtige Rolle in der Zukunft des Einzelhandels, von Social Media, Unterhaltung und im Handel spielen werden“, schrieb Cuy Sheffield, Head of Crypto bei Visa, in einem Blogeintrag zu dem Kauf.

Das tägliche Handelsvolumen auf OpenSea:

tägliches Transaktionsvolumen auf OpenSea laut Dune Analytics
Grafik: © Dune Analytics

Am Dienstag überschritt das tägliche Handelsvolumen auf OpenSea erstmals die Marke von 200 Mio. US-Dollar. Am Montag – also dem Tag, an dem der Kauf von Visa bekannt wurde – hatte es mit 194 Mio. Dollar ebenfalls bereits einen Rekordwert erreicht, auch wenn dieser nur einen Tag halten sollte.

Das Volumen hat vor allem in den vergangenen Tagen rasant zugenommen: Erst am Samstag hatte es erstmals mehr als 100 Mio. Dollar betragen. Zuvor hatte es sich im August großteils im mittlerweile zweistelligen Bereich bewegt, nachdem es im Juli zumeist im einstelligen Bereich gelegen war.

Das monatliche Handelsvolumen auf OpenSea:

monatliches Transaktionsvolumen auf OpenSea laut Dune Analytics
Grafik: © Dune Analytics

Auch wenn der August noch nicht vorbei ist – dass er für OpenSea ein Rekordmonat werden wird, ist jetzt bereits klar. Aktuell liegt das monatliche Transaktionsvolumen bei 1,8 Mrd. Dollar. Das ist fast das Sechsfache des bisherigen Rekordwerts aus dem Juli, der bei 325 Mio. Dollar lag. Dieser wiederum lag bereits mehr als doppelt so hoch wie der vorige Rekordwert von 150 Mio. Dollar aus dem Juni.

Im August wurden außerdem erstmals mehr als eine Million NFTs verkauft – aktuell liegt die Zahl bei 1,15 Mio. Im Juli waren es 458.000 NFTs gewesen. Im März war mit 142.000 erstmals ein sechsstelliger Wert erreicht worden.

Die Zahlen von Dune Analytics beziehen nur auf die über die direkt auf der Ethereum-Blockchain abgewickelten Transaktionen. Seit kurzem arbeitet OpenSea auch mit Polygon, einer Layer-2-Lösung, die auf Ethereum aufbaut, aber schnellere und günstigere Transaktion ermöglicht.

OpenSea hatte im Juli eine 100 Mio. Dollar schwere Finanzierungsrunde verkündet. In dieser wurde das Unternehmen mit 1,5 Mrd. Dollar bewertet und erreichte damit den Unicorn-Status. Angeführt wurde die Runde von Andreessen Horowitz (a16z). Neben einigen anderen Investoren beteiligten sich auch Schauspieler Ashton Kutcher und Basketballstar Kevin Durant.

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Metaloop, Investment
(c) Metaloop - Die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker (r.) und Alexander Schlick.

Es schien, eine der heimischen Scaleup-Erfolgsstorys zu werden: Vor zwei Jahren sprachen die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick noch von achtstelligen Umsätzen und starkem Wachstum – brutkasten berichtete. Nun gab es aber einen deutlichen Dämpfer: Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) vermeldet, dass die Metaloop Europe GmbH ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Vom zuständigen Landesgericht wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet.

Metaloop: 163 Gläubiger

Die Passiva betragen laut AKV rund 11,08 Millionen Euro (163 Gläubiger) – aktuell sind zehn Mitarbeitende beschäftigt, Gehälter wurden bis inklusive Mai ausbezahlt.

„Nach einer verlustreichen Aufbauphase mit steigenden Umsätzen erreichte das Unternehmen Anfang 2026 den Break-even und arbeitet seither aufgrund einer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte sowie effizienterer Strukturen leicht profitabel. Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern“, liest man beim AKV.

Und weiter. „Trotz positiver operativer Entwicklung reichen die Mittel gemäß eigener Angaben jedoch nicht aus, um anstehende Kreditrückzahlungen zu bedienen. Mangels weiterer Finanzierung besteht daher keine positive Fortbestehensprognose. Laut der uns vorliegenden Unterlagen bewertet die Schuldnerin ihre Aktiva mit rund 10,2 Millionen Euro.“

Fortführung geplant

Das Unternehmen soll fortgeführt und über einen Sanierungsplan entschuldet werden. Dabei sollen die Insolvenzgläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, die innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans ausbezahlt werden soll. Finanziert werden soll dies zunächst durch den Abbau von Lagerbeständen und das Eintreiben offener Forderungen sowie später aus den laufenden Geschäftserträgen.

Der Sanierungsplan wird vor der Abstimmung noch konkretisiert bzw. angepasst, während der Alpenländische Kreditorenverband seine Umsetzbarkeit prüft und dabei auch bewertet, ob der Zahlungsvorschlag – der nur dem gesetzlichen Minimum entspricht – noch verbessert werden kann.


Eine Anfrage an die beiden Gründer zu den Hintergründen wurde vonseiten des brutkasten gestellt.

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