06.07.2022

NFSneakers.CX: Tiroler Startup macht aus Sneakern digitale Zwillinge

Mit der NFT.NYC ist in der vergangenen Woche eines der weltweit größten Treffen der Web3- und Metaverse-Branche in New York über die Bühne gegangen. Mit dabei: NFBrands.X-CEO und Mitbegründer von NFSneakers.CX Matthias Lechner, der im Zuge seiner Reise in die USA die weltweit ersten NFT-Sneakers aus Österreich an ihre Besitzer überreichte.
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NFSneakers.CX, NFT Sneaker, Metaverse, Lechner, Crypto Chicks
(c) NFSneakers.CX - Matthias Lechner mit Crypto Chicks.

„Mit NFSneakers.CX haben wir eine Marke geschaffen, die traditionelles Handwerk mit den neuen Möglichkeiten des Web3 verbindet. Unsere Sneakers werden individuell gestaltet und aus hochwertigem Leder gefertigt“, erklärt Matthias Lechner, Co-Founder von NFSneakers.CX. „Die Verbindung mit dem Web3 entsteht zunächst dadurch, dass wir auf jeden Sneaker ein individuelles NFT aufdrucken, das vom Besitzer bereitgestellt wird. Gleichzeitig bekommt jeder Schuh von uns einen digitalen Zwilling in Form eines fotorealistischen 3D-Modells. Dieser digitale Zwilling ist wiederum selbst ein vollwertiges und nutzbares NFT. Insofern produzieren wir einen Hybrid-Sneaker, der auf der Straße und bald auch im Metaverse getragen werden kann.“

NFSneakers.CX macht Sneaker NFTs

Die ersten Schuhe dieser Art wurden von Sattlermeisterin und Initiatorin Jasmin Wörndle aus Niederösterreich handgefertigt und in New York von Lechner persönlich an ihre Besitzer übergeben.

Die passende Verpackung in Form einer Holzkiste mit Lederpflege-Set lieferte die Manufaktur „deroberhammer“ aus Innsbruck.

NFSneakers.CX, NFT Sneaker, Metaverse, Lechner, Crypto Chicks
(c) NFSneakers.CX – Franklin Caldwell und Matthias Lechner in New York.

Zwei Paare gingen an die Gründerinnen des NFT-Projekts CryptoChicks, das sich für die Vernetzung und das Empowerment von Frauen im Web3 einsetzt und zahlreiche Female-Led Projekte und Startups unterstützt.

Ein Paar ging an Franklin Caldwell, der mit 53 Bored Ape Yacht NFTs zu den größten BAYC-Haltern der Welt zählt. Der Mindestpreis für einen BAYC liegt aktuell bei rund 90 Ethereum. Das entspricht aktuell rund 96.000 Euro.

Weiters bereits auf NFSneakers.CX verewigte NFTs sind World of Women, Mutant Ape Yacht Club, doodles und Hog Homies.

Physische Schuhe mit NFC-Chips

Um die physische und die digitale Welt zu verbinden, sind im physischen Schuh zwei NFC-Chips integriert, die den Sneaker mit dem digitalen Asset verknüpfen.

„Diese Chips können mit jedem Smartphone ausgelesen werden und verlinken direkt auf das aufgedruckte NFT sowie den fertigen Sneaker als NFT. Somit stellen wir eine direkte Verbindung zwischen physischer und digitaler Welt her“, so Lechner weiter.

NFT Sneaker
(c) NFSneakers.CX – Aus physischen Schuhen werden NFTs.

NFSneakers ist damit ein sogenanntes „phytigal NFT“. Phygital steht für die Verbindung von digitaler und physischer Welt.

Digitaler Zwilling fürs Metaverse

„Mit unserem heimischen XR-Partner MEDIASQUAD sind wir dazu in der Lage, für jeden Schuh ein photorealistisches 3D-Modell zu erstellen. Dieser digitale Zwilling wird schon bald in unterschiedlichen digitalen Welten nutz- und tragbar sein“, sagt Lechner abschließend. „Den Grundstein dafür haben wir in intensiven Gesprächen direkt mit den Foundern und Co-Foundern der großen Metaverse-Player wie Ready Player Me, Spatial sowie mit diversen Vertreter:innen der boomenden Digital-Fashion Bewegung in New York gelegt.“

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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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