17.07.2026
KOOPERATION

NextGen Business Club von SK Rapid geht in die zweite Runde

Der NextGen Business Club hat seine erste Saison erfolgreich abgeschlossen. Wir blicken auf das Konzept und die Highlights zurück.
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(c) Haris Dervisevic
(c) Haris Dervisevic

Mit dem NextGen Business Club hat der SK Rapid gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien einen im österreichischen Sport bislang einzigartigen Schritt gesetzt: einen eigenen Bereich für junge Unternehmer:innen, Gründer:innen und aufstrebende Führungskräfte. Der NextGen Club ist Teil des großen SK Rapid Business Clubs, entwickelt aber eine eigene Dynamik – und richtet sich bewusst an jene Generation, die die österreichische Wirtschaft in den kommenden Jahren maßgeblich mitgestalten wird.

Erfolg durch Sportsponsoring – mit Roland Schmid

Beim exklusiven Event des NextGen Business Clubs im Mai 2026 stand der Austausch mit der Startup-Community im Fokus. IMMOunited-Gründer Roland Schmid teilte seine Erfahrungen als Entrepreneur und gab Einblicke in die Unternehmensgeschichte und seine Erfolge im Sportsponsoring. Warum sich Engagement im Sport für Unternehmen bezahlt macht, erzählt er unter anderem im Video

Die Premiere im Allianz Stadion

Beim ersten NextGen Business Club Event im Dezember 2025 im Allianz Stadion kamen Gründer:innen, Entscheidungsträger:innen und etablierte Marken zusammen. Im Zentrum standen Austausch, Inspiration und die Frage, was die neue Plattform leisten soll. brutkasten war vor Ort und hat mit Daniela Bauer (Geschäftsführerin Wirtschaft, SK Rapid), Martin Rapf (Head of Division SME Banking, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) und Jakob Schwingenschlögl (Partnership Sales, SK Rapid) über die Ziele des Netzwerks gesprochen: ein Umfeld, das junge Unternehmen langfristig begleitet, vernetzt und beim Wachstum unterstützt.


SK Rapid-Projektleiter Jakob Schwingenschlögl im brutkasten Talk

Der Raiffeisen NextGen Business Club auf einen Blick

  • Für wen: Unternehmer:innen, Gründer:innen und Führungskräfte
  • Was: Eigener Hospitality-Bereich bei allen 16 Bundesliga-Heimspielen des SK Rapid inkl. hochwertigem Catering
  • Netzwerk: Zugang zum SK Rapid Business Club, dem größten Sportbusiness-Netzwerks Österreichs
  • Formate: Regelmäßige exklusive Events und Networking-Veranstaltungen, u.a. mit brutkasten als Kooperationspartner
  • Plätze: Begrenzt auf 48 exklusive Plätze
  • Infos & Anmeldung: [email protected] oder Call: +43 670 1899 406 

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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