24.01.2015

News in Kürze: XING kauft Jobbörse, Blog-Dienst Tumblr startet Kreativagentur

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News in Kürze: Ein Überblick über die letzten Geschehnisse

Karriere-Plattform XING kauft Jobörse.com um 6,3 Millionen Euro

Rund 15 Millionen Mitglieder zählt das Karrierenetzwerk Xing, 8 Millionen User davon aus dem deutschsprachigen Raum. Auf dem sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte tauschen sich Berufstätige aller Branchen aus. Es wurde 2003 in Hamburg gegründet, seit 2006 ist es an der Börse. Die Zahl der Xing User wächst stetig, wahrscheinlich trägt die konstante Portfolioerweiterung dazu bei. Der größtes Konkurrent ist die US-Plattform Linkedin.

Im Herbst 2014 launchte Xing einen eigenen Stellenmarkt, der den Jobsuchenden mehr in den Mittelpunkt rücken soll. Davor akquirierte das Karrierre-Portal die Plattform www.lebenslauf.com.

Diese Woche gab XING den Kauf von „Jobbörse.com“ in der Höhe von 6,3 Millionen Euro bekannt. Die Jobsuchmaschine werde in Xing integriert. Damit sichert sich das Netzwerk auch dessen hochentwickelte Suchtechnologie: 15 Millionen Domains und über 1,5 Unternehmensseiten werden von diesem durchsucht.

 Quelle: Xing

 

Blogging Plattform Tumblr steigt in die Werbeindustrie ein

Tumblr ermöglicht seinen Usern Inhalte (Texte, Bilder, Links, etc.) zu posten, die von anderen verändert oder verbreitet werden können – so genanntes „Reblogging“. Künstler oder solche, die es gerne sein wollen, finden auf Tumblr Publikum. Nun möchte die Plattform aus New York den Kreativen auch zu kommerziellen Erfolg verhelfen.

„Creatrs“ heißt das Projekt und soll eine Art Kreativagentur für Tumblr-Blogger darstellen. Laut wired.com soll es dazu dienen, Künstler mit der Werbeindustrie zusammen zu bringen. Geht es nach David Hayes, Tumblrs Head of Creative Strategy, sei die Verknüpfung beider Gruppen logisch. „Eine Struktur zu schaffen, die uns erlaubt hat, genau das zu tun, habe allerdings Zeit beansprucht. Seit einem Jahr testet Tumblr das Konzept mit ein paar ausgewählten Künstlern.

Der Blogging-Dienst erhofft sich eine neue Einnahmequelle zu schaffen, indem es Künstler und Werber aktiv zusammen bringt.

Quelle: Wired.com

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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