29.01.2015

News in Kürze: Alibaba enttäuscht Investoren, Nokia schreibt schwarze Zahlen

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News in Kürze: Ein Überblick über die letzten Geschehnisse

Alibaba wird Erwartungen der Investoren nicht gerecht

Der chinesische Internetgigant Alibaba konnte zwar seinen Umsatz mit einem Plus von rund 40 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahresvergleich steigern, der Gewinn hielt den Erwartungen allerdings nicht stand – ein Rückgang von 28 Prozent. Alibaba ist aber mobil stark: Der Umsatz hier beläuft sich auf rund 1 Milliarde US-Dollar und ist damit circa fünf Mal höher als noch 2013.

TechCrunch zitiert Maggie Wu, Chief Financial Officer, die den Bedenken der Investoren entgegen hält, dass die Investitionen ins mobile Business zwar kurzfristig ein wenig schmerzen würden, auf lange Sicht aber die richtige Investition seien.

 

Nokia erzielt Umsatz Plus

Nokia hatte im letzten Jahr den verlustbehafteten Mobilfunk-Sektor an Microsoft verkauft und seine Konzentration auf Netzwerktechnik und Kartendienste gelegt. Nachdem Nokias Kunden in die Modernisierung der Infrastruktur investiert hatten, konnte ein Umsatz von neun Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro erzielt werden. Das finnische Unternehmen aus Espoo konnte laut Quartalsbericht zuletzt einen Nettogewinn von rund 443 Millionen Euro erwirtschaften.

 

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(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

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