25.01.2015

News in Kürze: 200 Mio. Dollar für FinTech-Startup aus Hamburg

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News in Kürze: Ein Überblick über die letzten Geschehnisse

Kreditech ist ein Finanz-Startup aus Hamburg, das 2012 von Sebastian Diemer und Alexander Graubner-Müller gegründet wurde. US-Investor Victory Park Capital hat kürzlich über 200 Mio. US-Dollar in das deutsche Unternehmen investiert.

In ihrer Pressemitteilung meint CFO René Griemens, dass Kreditech damit sein Wachstum auf „weit mehr als 500 Prozent pro Jahr“ beschleunigen kann. Das eingesammelte Geld werde zur Kreditvergabe genutzt.

Im Juni 2014 hatte Kreditech einen Finanzierung in der Höhe von 40 Mio. US-Dollar bei einer Unternehmensbewertung in der Höhe von 190 Millionen US-Dollar bekommen. Nun folgen weitere 200 Millionen US-Dollar.

„Diese rekordverdächtige Transaktion ist unser nächster Schritt dahin, führender digitaler Kreditgeber für Verbraucher zu werden“, so Griemens.

Das junge Unternehmen, das inzwischen 220 Mitarbeiter zählt, bietet Kurzzeitkredite an. Die Entscheidung über die Kreditwürdigkeit des Kunden geschieht nicht auf dem herkämmlichen Weg. Vielmehr werden über einen speziellen Algorithmus Informationen von Facebook oder Ebay zur Prüfung herangezogen.

Seit Gründung im Jahr 2012 haben bereits zwei Millionen Verbraucher in neun Ländern Kreditech in Anspruch genommen

Kürzlich erst wurde das Startup von paymentandbanking.com zum deutschen FinTech-Startup des Jahres 2014 gekürt.

Auf ihrer Website liest man: “Banking, so wie wir es kennen, ist tot

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Daniel Keinrath ist Co-Founder und CEO des Wiener KI-Telefon-Startups fonio.ai © fonio.ai

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


brutkasten: Wie läuft bei euch ein optimaler Onboarding-Prozess ab?

Daniel Keinrath: Bei uns dauert ein Onboarding-Prozess im Normalfall zwei Tage. Ab dann ist man einsatzbereit und beginnt sofort mit viel Verantwortung. Unser Ansatz ist ehrlich gesagt sehr simpel: Man trägt Ownership ab Tag 1. Vieles vom Onboarding findet im Vorfeld statt. Wir haben eine Notion-Page, wo jeder direkt versteht, wie unser Produkt funktioniert, wer unsere Mitbewerber sind, was unsere USPs sind und was die Vision ist. Wir bekommen von unseren Mitarbeitenden tatsächlich oft das Feedback, dass sie es schätzen, schnell ins kalte Wasser geworfen zu werden.

Wie gelingt es, neue Teammitglieder schnell und nachhaltig zu integrieren?

Der zwischenmenschliche Faktor ist enorm wichtig. Die Leute sollen sich im Team wohlfühlen. Inhaltlich gesehen bekommt man bei uns wie gesagt sehr schnell sehr viel Verantwortung. Was wir nun auch starten, ist ein Buddy-System. Wir müssen darauf achten, dass sich jeder abgeholt fühlt und nicht allein ist.

Was auch sehr viel ausmacht: Mein Co-Founder Matthias und ich haben mit jeder Person einen Touchpoint, bevor wir sie einstellen. Das ist uns besonders wichtig, vor allem auf kultureller Ebene. Wenn wir Bewerber ablehnen, dann meistens, weil es kulturell einfach nicht passt.

Welche Rolle spielen klare Erwartungen und Zielsetzungen in den ersten Wochen?

Ich sage immer: Ich will, dass der Person ihr Themenbereich wichtiger ist als mir als Gründer und CEO. Egal ob wir über Performance, Marketing oder Design reden: Die Person muss dafür brennen. Wir kommunizieren ab Tag 1, dass das ihr eigenes Baby ist, um das sie sich kümmern.

Wie stellst du sicher, dass sich neue Mitarbeitende kontinuierlich weiterentwickeln?

Ich versuche, grundsätzlich nur Leute einzustellen, die besser sind als Matthias oder ich. Das bedeutet, dass wir inhaltlich oft nicht coachen können. Ich sehe mich da eher wie ein Therapeut, der die richtigen Fragen stellt. Außerdem kann sich bei uns jeder einen externen Mentor oder Coach holen. Den bezahlen wir dann natürlich.

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