20.01.2025
EXIT

Neural Magic: „Großer Exit“ an IT-Riesen Red Hat für AI-Startup mit ISTA-Professor

IT-Riese Red Hat übernimmt das US-KI-Startup Neural Magic, in dem Dan Alistarh, Professor am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), eine zentrale Rolle spielt.
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Neural Magic - ISTA-Professor Dan Alistarh | (c) Nadine Poncioni
ISTA-Professor Dan Alistarh | (c) Nadine Poncioni

Für das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg ist es definitiv eine Erfolgsgeschichte: Das KI-Startup Neural Magic, in das neben Forschung am MIT auch solche am ISTA geflossen ist, wird vom Open-Source-Weltmarktführer Red Hat übernommen. Ein Kaufpreis wurde dabei nicht genannt, es handle sich aber um einen „großen Exit“, heißt es in einer Aussendung. Nachdem das Unternehmen direkt im Boom-Feld Generative AI tätig ist, kann durchaus von einer beachtlichen Summe ausgegangen werden. Als Investor war unter anderem Andreessen Horowitz an Bord.

„Bedeutender Meilenstein für das ISTA“

„Diese Übernahme ist ein bedeutender Meilenstein für das ISTA, da Neural Magic das erste Startup ist, das mit dem Institut zusammenarbeitet und erfolgreich einen großen Exit erzielt“, heißt es von ISTA in einer Aussendung. Konkret spielt ISTA-Professor Dan Alistarh als Gründungsmitarbeiter und Leiter der Machine Learning-Forschung eine zentrale Rolle im Startup. Gegründet wurde das Unternehmen von den MIT-Wissenschaftlern Alex Matveev und Nir Shavit.

Effizientere LLMs durch Neural-Magic-Technologie

Die Technologie von Neural Magic macht Large Language Models (LLMs) effizienter. Konkret werden mit der Software generative KI-Inferenz-Workloads beschleunigt. Das soll die Hardwarekosten und den Energieverbrauch „drastisch“ senken und den Einsatz von generativer KI somit kostengünstiger und umweltfreundlicher machen.

Red Hat will mit Integration „LLM-Workloads in hybriden Cloud-Umgebungen optimieren“

Red Hat will die Technologie nun in sein Angebot integrieren. Konkret soll das Kund:innen ermöglichen, „LLM-Workloads in hybriden Cloud-Umgebungen zu optimieren, bereitzustellen, zu skalieren und dabei die volle Kontrolle über die Wahl der Infrastruktur, die Sicherheitsrichtlinien und den Lebenszyklus der Modelle zu behalten“, heißt es vom Unternehmen.

Matt Hicks, Präsident und CEO von Red Hat, kommentiert: „KI-Workloads müssen überall dort ausgeführt werden, wo Kund:innendaten in der Hybrid-Cloud gespeichert sind. Dies macht flexible, standardisierte und offene Plattformen und Tools zu einer Notwendigkeit, da sie es Unternehmen ermöglichen, die Umgebungen, Ressourcen und Architekturen auszuwählen, die am besten zu ihren individuellen Betriebs- und Datenanforderungen passen.“

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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