23.07.2020

Neues Design?: Facebook erwägt Like-Button abzuschaffen

Das soziale Netzwerk Facebook verkündet, dass es ein neues Design mit einem "cleaner" Layout testet. Diesem Vorhaben könnte der "Like-Button" zum Opfer fallen.
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Kryptowährungen
(c) fotolia/nanomanpro - Trennt sich Facebook von der Like-Funktion?

Facebook scheint eine neue Phase seiner Plattform anzudenken. Wie Techcrunch berichtet, testet der US-Konzern ein neues Design, bei dem unter anderem die Anzahl der „Gefällt mir“ -Zahlen entfernt wird. Mit dem Layout soll mehr Übersichtlichkeit und Lesbarkeit geboten werden. Dieser Prozess – auch in Bezug auf den Like-Button – läuft bereits seit einiger Zeit.

Erleichterung für Facebook-Seitenbetreiber

Diese Neuerungen zielen darauf ab, es Seitenbetreibern leichter zu machen, ihre „Pages“ zu verwenden und zu verwalten. Die neuen Funktionen wurden bisher mit einem kleinen Prozentsatz von Personen des öffentlichen Lebens in der mobilen App getestet, werden jetzt jedoch auf eine breitere Gruppe erweitert. Zu den an dem Test beteiligten Personen des öffentlichen Lebens zählen derzeit Schauspieler, Autoren, Schöpfer und Bands.

Der Hintergedanke beim neuen Design ist, dass Facebook die Komplexität der Seiten-Nutzung reduzieren möchte. Auch dass User weiterhin „social distancing“ betreiben, spiele da mit rein, wie der Konzern mitteilt. Menschen würden sich immer stärker dafür entscheiden, sich online mit ihren Communities zu verbinden.

Facebook: Bio & Beiträge leichter finden

Zudem soll das neue Seitenlayout „Page“-Besuchern erleichtern, wichtige Informationen wie die Biografie und die Beiträge besser zu finden. Die Schaltflächen „Page-Likes“ und „Gefällt mir“ sollen verschwinden, stattdessen werden auf der Seite in Zukunft nur die Funktion „Follow“ und die Anzahl der „Follower“ angezeigt.

Näher dran an realer Reichweite

Diese Änderung soll die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung. Viele Leute hätten im Laufe der Jahre diverse Seiten „gelikt“, sie dann aber aus ihrem Newsfeed entfernt, als sich Präferenzen geändert haben. Die Follower-Anzahl gibt an, wie viele Personen das Update der Seite tatsächlich in ihrem Newsfeed erhalten.

Facebook, neues Design, Layout, Like-Button
(c) Facebook – Das alte und neue Design von Facebook (re.) ohne Like-Button

Diese beiden Optionen hätten Facebook zu einem komplizierteren Prozess geführt, bei dem Benutzer zuerst eine Seite „liken“ und damit ein „automatisches Folgen“ in Gang bringen. Sich dann aber zurückziehen, indem sie Einstellungen ändern. Für Seitenbetreiber führte das zu einer „Verwischung“ jener „Follower“, die tatsächlich an der Seite und ihren Inhalten interessiert sind.

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Thomas Arnoldner | (c) A1
Thomas Arnoldner | (c) A1

31 Milliarden Euro ist das Portfolio der Staatsholding Öbag aktuell ungefähr wert. Diese teilen sich auf nur sieben Beteiligungen auf: Bundesimmobiliengesellschaft BIG (100 Prozent), Post AG (52,8 Prozent), Verbund (51 Prozent), Casinos Austria (33,2 Prozent), OMV (31,5 Prozent), Telekom Austria und EuroTeleSites (jeweils 28,4 Prozent).

Arnoldner setzt sich einstimmig aus engerer Auswahl von neun Personen durch

Nachdem die Funktionsperiode der aktuellen Chefin Edith Hlawati bald endet, war die Holding zuletzt auf der Suche nach einem bzw. einer neuen CEO. Nach einem dreimonatigen Auswahlverfahren mit laut Öbag insgesamt 46 Bewerber:innen, von denen neun in die engere Auswahl kamen, traf der Aufsichtsrat nun eine Entscheidung – einstimmig, wie betont wird. Neuer Chef wird demnach Thomas Arnoldner, aktuell noch stellvertretender CEO der Telekom Austria AG. Er war zuletzt acht Jahre im Telekom-Austria-Vorstand, darunter von 2018 bis 2023 als CEO. Davor war er in verschiedenen anderen Führungspositionen in der Telekom-Branche tätig. Außerdem leitet er gemeinsam mit Keba-CEO Christoph Knogler die KI-Taskforce der Industriellenvereinigung.

„Besondere Verantwortung“

„Der Beste hat das Rennen gemacht. Für die Öbag, aber auch für die Republik und die Steuerzahler, ist das eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Entscheidung. Sie soll der positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich bestmöglich dienen“, kommentiert Öbag-Aufsichtsratsvorsitzender Günther Ofner. Arnoldner selbst betont, er gehe die Aufgabe mit großem Respekt an. „Die Öbag verwaltet nicht ihr eigenes Geld, sondern Vermögen der Republik und damit des Steuerzahlers. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung. Aus acht Jahren im Vorstand eines großen, börsennotierten Infrastrukturunternehmens weiß ich, was Kapitalmarkt und Mitaktionäre von einem verlässlichen Kernaktionär erwarten – und was ein starker Standort von seiner Infrastruktur braucht. Die Öbag soll als Eigentümer aktiv gestalten und unabhängig entscheiden. So stärken wir unsere Beteiligungen und damit den Industrie- und Energiestandort Österreich“, so der neue Chef.

Neue Strategie auf Industriestrategie-Basis „mit Leben erfüllen“

Und wie kann man sich diese aktive Gestaltung vorstellen? Aufsichtsratsvorsitzender Ofner umreißt: „Hauptaufgaben werden sein, die neue Öbag-Strategie im Einklang mit der Industriestrategie des Bundes mit Leben zu erfüllen und die Öbag, die Staatsbeteiligungen mit einem Portfoliowert von 31 Milliarden Euro verwaltet, als Alleinvorstand weiterhin auf sachlicher und unabhängiger Basis erfolgreich zu führen, in guter Kooperation mit dem Aufsichtsrat.“

Aktivere Rolle der Öbag geplant

Die Öbag hat ihre neue Strategie im April dieses Jahrs vorgestellt, wie brutkasten berichtete. Ein Hintergrund von dieser, die, wie erwähnt, auch den Zielen der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung dienen soll, ist auch der Wechsel der Öbag-Zuständigkeit vom Finanz- ins Wirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer sprach in diesem Zusammenhang von einer „geänderten Erwartungshaltung“ und dem Wunsch nach einer aktiveren Rolle der Staatsholding. Dabei zeigte er sich auch offen für weitere Beteiligungen – ein, wie brutkasten damals analysierte, schwer umsetzbares Unterfangen.

Starke Abhängigkeit von Politik

Ob es Arnoldner in der Rolle tatsächlich gelingt, Akzente zu setzen und die „aktivere Rolle“ über jene als Dividendenbringer des Bunds hinaus, Realität werden zu lassen, hängt letztlich nicht nur von ihm, sondern auch von politischen Entscheidungen ab. Allein ein Anteilsverkauf durch die Öbag muss etwa einstimmig im Ministerrat beschlossen werden.

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AI Summaries

Neues Design?: Facebook erwägt Like-Button abzuschaffen

  • Wie Techcrunch berichtet, testet der US-Konzern ein neues Design, bei dem unter anderem die Anzahl der „Gefällt mir“ -Zahlen entfernt wird.
  • Zudem soll das neue Seitenlayout „page“-Besuchern erleichtern, wichtige Informationen wie Biografie und die Beiträge besser zu finden.
  • Diese Änderung soll für Seitenbetreiber die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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  • Zudem soll das neue Seitenlayout „page“-Besuchern erleichtern, wichtige Informationen wie Biografie und die Beiträge besser zu finden.
  • Diese Änderung soll für Seitenbetreiber die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung.

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Neues Design?: Facebook erwägt Like-Button abzuschaffen

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  • Diese Änderung soll für Seitenbetreiber die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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  • Diese Änderung soll für Seitenbetreiber die wahre Reichweite der Seite besser widerspiegeln, so die Hoffnung.

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