08.06.2026
AI VISIBILITY

Neuer Kunde: Rankscale schließt Partnerschaft mit Otto

Nach einem mehrmonatigen Auswahlprozess konnte sich das Wiener Startup Rankscale als Plattform für AI Visibility & Analysis, AI Commerce und Brand Mentions beim größten deutschen Onlineshop Otto durchsetzen. Mithilfe von Rankscale kann Otto nun Attribute seiner Produkte in KI-Systemen wie ChatGPT monitoren und analysieren.
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Rankscale schließt Partnerschaft mit OTTO. (v.l.n.r.) Mathias Ptacek (Founder & CEO Rankscale), Jan Wölk (Senior SEO Manager OTTO ), Julia Kunstmann (Co-Lead OTTO DOCK 6), Patrick Schmid (Co-Founder & CMO Rankscale AI). (c) asdf/Julia

In einer viermonatigen Pilotphase, organisiert von Otto Dock 6, konnte sich das Wiener Startup Rankscale als Plattform für AI Visibility und AI Commerce durchsetzen. Die hauseigene Venture Client Unit des größten deutschen Onlineshops Otto vernetzt Unternehmen gezielt mit Startups. Mit den neuen KI-Shopping-Analyse-Funktionen von Rankscale sollen Marken und Händler schnell und intuitiv die Sichtbarkeit und viele weitere Attribute ihrer Produkte in ChatGPT, AI-Mode (aktuell nur USA) und Copilot monitoren, analysieren und daraus Aktionen ableiten können.

„Durch die detaillierten Daten, die Custom Dashboards, die Gliederung der Reports und insbesondere die Shopping Analyse für ChatGPT bietet Rankscale uns echte Mehrwerte in der Anwendung. Durch die Flexibilität im Aufbau eigener Prompt-Sets und die API-Anbindung können wir unseren spezifischen Anforderungen gezielt begegnen. Dabei stand uns Rankscale zu jeder Zeit mit lückenlosem Support zur Seite“, so der SEO-Produktmanager bei Otto, Jan Wölk.

Sichtbarkeit und Erscheinungsbild im AI Commerce

Das Wiener Startup Rankscale schlüsselt die Sichtbarkeit und das Erscheinungsbild von Unternehmen in KI-Systemen auf. Es hilft Einflüsse, Falschinformationen und deren Quellen sichtbar zu machen und analysiert Shopping-Ergebnisse in ChatGPT, AI-Mode und Copilot. Zusätzlich zur Produktanalyse bietet Rankscale die „Buybox-Winner-Analyse“ an. Sie misst, wie häufig Händler der entsprechenden Produkte auf Platz 1 bei den KI-Systemen angezeigt werden.

Über die genaue Funktionsweise von Rankscale, hat brutkasten bereits berichtet.

Namhafte Kunden und rasantes Wachstum

Zu den Kunden des Startups gehören Unternehmen wie beispielsweise Bosch, Rewe, Stepstone, O2, hama, 1&1 und UBS. Auch Medienunternehmen wie APA, F.A.Z. und OMR sowie namhafte Agenturen nutzen die webbasierte Software. Rankscale wurde 2024 von Founder Mathias Ptacek gegründet und kann seither auf ein rasantes Wachstum zurückblicken. In den ersten zwei Jahren konnten über 700 Kunden generiert werden.

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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce

Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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