29.04.2025
TRIKOT-PLATZ

Neuer Hauptsponsor: Bitpanda kommt aufs Trikot des FC Basel 1893

Bitpanda streckt seine Fühler in die Schweiz aus und wird Hauptsponsor für den FC Basel 1893. Für vorerst drei Jahre soll das Broker-Logo auf der Trikotbrust im Stadion zu sehen sein. Auch strategisch plant man einiges.
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Martin Beranek, Country Lead Switzerland Bitpanda (links) und David Degen, Präsident des FC Basel (rechts) | Foto: Bitpanda

Die Liste der Sport- und Fußball-Vereine, die der heimische Krypto-Broker Bitpanda unter Vertrag hat, ist mittlerweile so lang, dass sie schon ein eigenes Listicle bestückt.

Erst vor kurzer Zeit schnappte sich das in Wien gegründete Scaleup die weltweit tätige Tennis-Association ATP (Association of Tennis Professionals) und wurde Sponsor deren Tour – brutkasten berichtete. Unter Vertrag sind demnach auch einige Tennis-Profis wie Alexander Zverev, Dominic Thiem und Stan Wawrinka.

FC Basel 1893 bekommt Bitpanda auf die Brust

Nun streckt Bitpanda seine Fühler – wie gehabt – weiter in die Fußball-Szene aus: Neben dem FC Bayern München, dem AC Milan und Paris Saint-Germain wird der Broker nun „offizieller Hauptsponsor des FC Basel 1893“. Der Fußballclub ist aktuell Tabellenführer sowie 20-facher Meister der Schweizer Super League.

Dreijahresvertrag unterzeichnet

Das Bitpanda-Logo soll ab der neuen Saison „sowohl auf der Trikotbrust der ersten Mannschaft als auch im und rund um den St. Jakob-Park sichtbar sein“. Damit sei Bitpanda „das erste Mal als Hauptsponsor auf einem Fußballdress“ zu sehen. Laut Pressemeldung haben die beiden Partner einen „Dreijahresvertrag“ unterzeichnet.

Neben dem Trikot-Aufdruck und der Logo-Präsenz im St. Jakob-Park umfasse die Partnerschaft auch „ein gemeinsames Engagement für digitale Fan-Erlebnisse, kreative Content-Formate und strategische Initiativen“. Ziel sei es, „neue Verbindungen zwischen der Leidenschaft für Fußball und einer modernen Investmentkultur zu schaffen“.

Präsenzausbau und Werte-Alignment

Neben dem Präsenzausbau im Zielmarkt Schweiz steht auch die Übereinstimmung von „klaren Werten, kontinuierlicher Weiterentwicklung und dem Mut, neue Wege zu gehen“ im Fokus der Partnerschaft.

Co-Founder und CEO Eric Demuth meint dazu: „Als großer Sportfan weiß ich, wie viel Leidenschaft, Identität und Herz in einem Verein wie dem FC Basel stecken. Für mich ist es immer etwas Besonderes, wenn man mit Menschen und Institutionen zusammenarbeiten darf, die ihre Wurzeln ehren, echte Werte leben und über Generationen hinweg eine starke Gemeinschaft aufgebaut haben.“

Fans können „auf neue Art und Weise in Verbindung treten“

Auch David Degen, langjähriger FCB-Verwaltungspräsident, äußert sich zur neuen Partnerschaft: „Wir sind stolz und voller Freude, Bitpanda als unseren neuen Hauptsponsor in der FCB-Familie willkommen zu heißen. […] Wir gewinnen einen Partner, durch den unsere Fans auf neue Art und Weise mit dem Club in Verbindung treten können.“

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Die diesjährigen Nominierten des
Die diesjährigen Nominierten des "Innovator of the Year" in der Kategorie Corporate Innovation | © brutkasten

Die Herausforderung ist bekannt: Corporates müssen KI-Anwendungen operativ ins Unternehmen bringen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, die Umsetzung ist aber vor allem aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen alles andere als trivial. Nicht überall gelang bislang daher der Sprung aus der Pilotphase. Doch einige heimische Corporates stechen mit ihren erfolgreich umgesetzten KI-Projekten hervor.

Ihnen widmen wir heuer die Kategorie „Corporate Innovation“ des brutkasten Innovator of the Year. Wir haben fünf Corporate-Manager:innen nominiert, die dieses Jahr mit besonders erfolgreichen oder ambitionierten KI-Projekten unter ihrer Verantwortung aufgefallen sind.

Der Preis wird heuer zum 6. Mal vergeben. Am 5. November findet die feierliche Award Ceremony im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum im Wiener Palais Berg statt. Neben der Kategorie Corporate Innovation wird der Award dieses Jahr in den Kategorien Startups und Scaleups vergeben. Als Preis in allen drei Kategorien winkt jeweils ein brutkasten-Medienpaket im Wert von 4.100 Euro.


Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch BCG unterstützt.


Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Corporate Innovation“

Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.

(Hinweis: Bei mehrfacher Stimmabgabe pro Tag erfolgt zwar keine gesonderte Fehlermeldung im Voting-Tool, Mehrfachvotes werden vom System jedoch automatisiert erkannt und ausgefiltert).

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Michael Waupotitsch, VP Textile Recycling | Andritz

Michael Waupotitsch | (c) Andritz

Angesichts von weltweit 92 Millionen Tonnen Textilmüll jährlich hat der Grazer Technologiekonzern Andritz eine neue KI-Lösung für die Kreislaufwirtschaft präsentiert. Mit dem System „teXscan“ soll die Bewertung von Alttextilien laut Angaben des Unternehmens künftig zerstörungsfrei automatisiert werden. In nur einer Sekunde soll das System die Textilqualität auf Stoff-, Garn- und Faserebene bewerten. Darauf basierend empfiehlt die KI den jeweils optimalen Weiterverarbeitungsweg, vom Ring-Spinnen bis zum chemischen Recycling. Laut Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, soll diese prädiktive Analyse-Software eine Lücke in der großindustriellen Sortierung schließen und als Hebel für eine wettbewerbsfähige textile Kreislaufwirtschaft dienen.

Gerhard Dimmler, CTO | Engel

Gerhard Dimmler | (c) Engel

Unter dem Projektnamen “Inject AI” bringt der oberösterreichische Spritzgussmaschinen-Weltmarktführer einen KI-Assistenten direkt in die Spritzgießproduktion seiner Kunden. Der Engel Virtual Assistant (EVA) versteht und beantwortet nicht nur Fragen in natürlicher Sprache, sondern führt nach Freigabe auch Änderungen an der Maschinensteuerung kontrolliert selbst aus. Das System ist nicht nur für Neumaschinen verfügbar, sondern kann bei bestimmten Maschinentypen auch nachgerüstet werden. “Unser Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie im Produktionsalltag effizienter arbeiten können”, sagt CTO Gerhard Dimmler.

Margit Kendler, CFO Greiner Packaging | Greiner

Margit Kendler | (c) brutkasten/Dervisevic

Greiner Packaging arbeitet mit drei KI-Fokusfeldern: Kundeninteraktion, Produktion und Verwaltung. In der Produktion ist KI am Ende der Linie im Einsatz, im Verpackungsbereich und in Richtung Lager. Intern gibt es wöchentliche Online-Runden für Best-Practice-Sharing, einzelne Kolleg:innen arbeiten bereits viel mit Agenten. Kendler treibt das Thema aus der CFO-Rolle und steht für einen Industriebetrieb mit 902 Millionen Euro Umsatz und fast 4.900 Mitarbeiter:innen.

Sulejman Ganibegović, CEO Keba Digital | Keba

Sulejman Ganibegović | (c) brutkasten/Dervisevic

Das Linzer Technologieunternehmen Keba zählt zu den globalen Spitzenreitern in mehreren Teilbereichen der Automatisierung. Seit diesem Jahr hat die Gruppe mit Keba Digital eine Software-Einheit mit KI-Fokus, die auch auf der Technologie des 2025 nach dessen Insolvenz übernommenen KI-Startups 7LYTIX aufbaut. Ziel von Keba Digital ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die auch ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können. CEO Sulejman Ganibegović bringt Unternehmer- und Exit-Erfahrung mit und war bereits zuvor als Vice President Digital Business der Gruppe tätig.

Andreas Kranabitl, Geschäftsführer Spar ICS | Spar

Andreas Kranabitl | (c) Spar

Spar zeigt, wie KI im Handel konkrete Wirkung entfaltet. Die Absatzprognose der Spar ICS erkennt Muster darin, welche Artikel an welchem Tag in welchem Markt gekauft werden, bezieht das Wetter ein und steuert auf dieser Basis die Bestellmenge pro Filiale. Damit konnte Spar den Verderb von Obst und Gemüse im Jahresvergleich um 20 Prozent reduzieren. Andreas Kranabitl führt die IT-Gesellschaft der Spar Österreich-Gruppe seit 2009 und verantwortet die technologische Basis dieser Lösung. Er macht vor, wie ein Traditionsunternehmen KI im Kerngeschäft skaliert und dabei wirtschaftliche Effizienz mit einem messbaren Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung verbindet.

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