24.02.2026
FORSCHUNG

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

Nach Verzögerungen wurde der neue FTI-Pakt für die Jahre 2027 bis 2029 heute im Ministerrat beschlossen. Trotz bekanntermaßen angespannter Finanzlage wurde das Budget im Vergleich zur Periode 2024 bis 2026 um rund eine halbe Milliarde Euro erhöht.
/artikel/neuer-fti-pakt-beschlossen-mehr-budget-aber-primaer-fuer-grundlagenforschung
(c) Stock.Adobe/WhoisDanny
(c) Stock.Adobe/WhoisDanny

5,49 Milliarden Euro – so viel Budget umfasst der heute im Ministerrat beschlossene FTI-Pakt zur Forschungsfinanzierung von Wissenschafts- (BMFWF), Wirtschafts- (BMWET) und Innovationsministerium (BMIMI). Das bedeutet eine Steigerung im Vergleich zur vorangegangenen Periode 2024 bis 2026, in der ein Budget von 5,05 Milliarden Euro zu Buche stand.

Budgets für angewandte und wirtschaftsnahe Forschung bleiben annähernd gleich

Das Plus fließt dabei primär in den Bereich der Grundlagenforschung. 375 Millionen Euro mehr gibt es für diesen Bereich in der kommenden Periode – insgesamt nun knapp mehr als drei Milliarden Euro. Die Budgets für die Bereiche angewandte und wirtschaftsnahe Forschung bleiben dagegen annähernd gleich – ein Punkt, der unter anderem für verhaltene Kritik durch die Industriellenvereinigung (IV) und etwas lautere durch die Opposition sorgt.

Diese Budgetverteilung spiegelt sich auch direkt in der Aufteilung auf die zuständigen Ressorts wider. Rund drei Milliarden Euro aus dem FTI-Pakt verwaltet das Wissenschaftsministerium, rund 1,7 Milliarden Euro und damit ein leichtes Minus sind es beim Innovationsministerium und 728 Millionen Euro beim Wirtschaftsministerium.

Neun „Schlüsseltechnologien“ aus „Industriestrategie“ im Fokus

Ein Fokus bei der Förderung mit den Mitteln soll bei den bereits mit der „Industriestrategie 2035“ im Jänner präsentierten „Schlüsseltechnologien“ liegen – brutkasten berichtete damals. Die neun darin definierten Bereiche sind Mobilitätstechnologien, Künstliche Intelligenz und Dateninnovation, Chips und elektronische Komponenten, Fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik, Quantentechnologie und Photonik, Fortgeschrittene Werkstoffe („Advanced Materials“), Biotechnologie, Energie- und Umwelttechnologien sowie Weltraum- und Luftfahrttechnologien.

Hattmannsdorfer kündigt u.a. „neue Programme für Startups“ an

Neben einem neuen Förderprogramm für Leitbetriebe kündigte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer bei der heutigen Vorstellung des FTI-Pakts auch „neue Programme für Startups“ an. Er betonte dabei generell auch das Bestreben, „schneller von der Forschung in die Fabrik“ zu kommen.

Im Laufe dieses Jahres müssen die Ministerien nun dreijährige Finanzierungsvereinbarungen mit den in ihr Ressort fallenden Förderagenturen und Forschungseinrichtungen aushandeln. Zu diesen zählen unter anderem Einrichtungen wie die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die Austria Wirtschaftsservice (AWS), das Austrian Institute of Technology (AIT), das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) oder Silicon Austria Labs (SAL).

Deine ungelesenen Artikel:
27.07.2026

KEBA Group: Französische Transtechnik wird Tochtergesellschaft

Seit 15. Juli ist es offiziell: Die KEBA Group mit Hauptsitz in Linz übernimmt die französische Transtechnik SAS, einen etablierten Spezialisten für Automatisierungs- und Mechatroniklösungen. Der Übernahme geht eine mehrjährige Zusammenarbeit der Unternehmen voraus. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.
/artikel/keba-group-franzoesische-transtechnik-wird-tochtergesellschaft
27.07.2026

KEBA Group: Französische Transtechnik wird Tochtergesellschaft

Seit 15. Juli ist es offiziell: Die KEBA Group mit Hauptsitz in Linz übernimmt die französische Transtechnik SAS, einen etablierten Spezialisten für Automatisierungs- und Mechatroniklösungen. Der Übernahme geht eine mehrjährige Zusammenarbeit der Unternehmen voraus. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.
/artikel/keba-group-franzoesische-transtechnik-wird-tochtergesellschaft
Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Neuer FTI-Pakt beschlossen: Mehr Budget, aber primär für Grundlagenforschung