13.03.2026
29.000 QUADRATMETER

Neuer Büro-Campus fertiggestellt: Dynatrace erhöht in Linz auf ca. 1.500 Arbeitsplätze

In Linz gegründet ist Dynatrace längst zum internationalen Player mit Hauptsitz in den USA geworden. Die Heimatstadt gewinnt durch einen neuerlichen Ausbau dennoch weiterhin an Relevanz für den Weltmarktführer bei KI-basierter IT-Observability und -Security.
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Foto von der offiziellen Campus-Übergabe Vlnr.: Peter Riegler, Geschäftsführer Neunteufel GmbH, Hans Neunteufel, Eigentümer und Geschäftsführer Neunteufel GmbH, Petra Neunteufel, Geschäftsführerin Neunteufel GmbH, der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer, Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing, Dynatrace-Mitgründer und -CTO Bernd Greifeneder | © Wakolbinger
Foto von der offiziellen Campus-Übergabe Vlnr.: Peter Riegler, Geschäftsführer Neunteufel GmbH, Hans Neunteufel, Eigentümer und Geschäftsführer Neunteufel GmbH, Petra Neunteufel, Geschäftsführerin Neunteufel GmbH, der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer, Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing, Dynatrace-Mitgründer und -CTO Bernd Greifeneder | © Wakolbinger

29.000 Quadratmeter Bürofläche, über 750 Türen, 118 WCs, 60.000 Laufmeter Datenleitungen, 3.440 Quadratmeter extensiv begrünte Dächer, dazu eine Fahrradgarage mit rund 300 Stellplätzen und eine Photovoltaikanlage mit 558 PV-Paneelen – das sind nur einige der Zahlen, die Bauherr Neunteufel in einer Aussendung zum neuen Dynatrace-Campus in Linz nennt. Dieser wurde nun nach 22 Monaten Bauzeit fertiggestellt und soll nach der Inneneinrichtung im Sommer bezogen werden.

Milliardenunternehmen an der New Yorker Börse

Dynatrace wurde ursprünglich 2005 in Linz gegründet, aber bereits 2011 in die USA verkauft und später abermals übernommen. 2019 erfolgte der Börsengang in New York, nachdem die Aktie unmittelbar auf eine Bewertung von sechs Milliarden US-Dollar anstieg, wie brutkasten damals berichtete. Vergangenes Jahr vermeldete das Unternehmen 1,7 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Aktuell (Stand 11.03.2026) steht man bei rund elf Milliarden US-Dollar Unternehmenswert (Marktkapitalisierung).

Linz nach wie vor einer der Hauptstandorte

Co-Founder Bernd Greifeneder ist dabei nach wie vor CTO des Unternehmens, das weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter:innen beschäftigt und Weltmarktführer bei KI-basierter IT-Observability und -Security ist. Und die Heimatstadt Linz ist als Engineering Headquarter des gesamten Unternehmens immer noch einer der Hauptstandorte. Schon bislang beschäftigte Dynatrace dort mehr als 600 Personen. Mit dem neuen Campus stockt man nun auf bis zu rund 1.500 Arbeitsplätze am Standort auf.

Neuer Campus soll bei Talenten punkten

Entsprechend will man potenziellen Mitarbeiter:innen auch einiges bieten. Überzeugen will Dynatrace nicht nur mit der Architektur des Campus, sondern etwa auch mit einem Betriebskindergarten, einem firmeneigenen Fitness-Studio und Kulinarik-Angeboten. „Außerdem werden wir mit einem ausgeklügelten Konzept für modernes Arbeiten ein Umfeld schaffen, das kreative Prozesse und Innovationen fördert und weit über Österreich hinaus eine starke Sogwirkung auf Talente entwickelt“, verspricht Co-Founder Greifeneder.

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
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Sie wird regelmäßig als möglicher Hebel genannt, um Startups abseits von klassischen Förderungen staatlich zu unterstützen: die öffentliche Beschaffung. Gleichzeitig wird kritisiert, dass diese oft nicht die kommunizierten Zielsetzungen, etwa in der Stärkung der heimischen Innovationslandschaft, widerspiegelt. Das will die österreichische Bundesregierung nun mit einem „nationalen Aktionsplan Strategische Öffentliche Beschaffung“ ändern, der bis Jahresende unter Federführung von Wirtschafts- und Innovationsministerium ausgearbeitet werden soll.

Öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für Startups etablieren

Der Aktionsplan soll „als Handlungsleitfaden für den Bund, seine Beteiligungen sowie weitere öffentliche Auftraggeber dienen“. Ziel sei es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und europäische Wertschöpfung stärker in Beschaffungsprozessen zu verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für innovative Unternehmen und Startups zu etablieren. Damit sollen „neue Technologien schneller zur Marktreife gelangen und zusätzliche Impulse für Wachstum und privates Kapital entstehen“.

Hanke: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß“

Innovationsminister Peter Hanke führt aus: „Mit rund 70 Milliarden Euro jährlich verfügt der Staat über enorme Gestaltungskraft. Diese wollen wir künftig gezielt einsetzen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken und europäische Souveränität auszubauen.“

Hier gelte es neue Wege zu gehen: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen eine Beschaffung, die europäische Souveränität und Innovationskraft in den Vordergrund stellt“, so Hanke. Der Staat soll dabei „als Ankerkunde vorangehen“ und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Lösungen erstmals im Markt einzusetzen. „Das stärkt unsere Startups, schafft heimische Wertschöpfung und macht Österreich technologisch unabhängiger“, meint der Minister. Bundesbeteiligungen wie die ÖBB und ASFINAG seien dabei bereits Vorreiter. Ziel sei es, dass die Republik ihre Rolle als Eigentümer konsequenter ausbaue.

Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Der Staat soll nicht nur einkaufen, sondern Innovationen den Weg in den Markt ebnen. Wenn die öffentliche Hand als Erst- und Referenzkunde vorangeht, schaffen wir Marktchancen für heimische Unternehmen, stärken europäische Wertschöpfung und machen aus Innovation schneller wirtschaftlichen Erfolg. Genau diesen Paradigmenwechsel treiben wir jetzt voran.“

Spinoff-Gründungen als konkrete KPI für „Austrian Quantum Cluster“

Zeitgleich geben die beiden Minister per Aussendung auch ein Update zu weiteren Maßnahmen im Bereich der in der Industriestrategie 2035 (brutkasten berichtete) definierten Schlüsseltechnologien. In der AI Factory Austria seien demnach 53 von insgesamt 80 Millionen Euro Projektkosten als Investition in einen Supercomputer vorgesehen, der kommendes Jahr in Wien in Betrieb gehen soll.

Zudem nennen die Ministerien einige KPIs für den „Austrian Quantum Cluster“, in den heuer 30 Millionen Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich fließen (brutkasten berichtete). Demnach soll der „erste Megacluster Österreichs“ unter der Ägide von aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), CDG (Christian Doppler Forschungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) etwa mindestens fünf Spinoffs hervorbringen und mindestens acht Millionen Euro Folgeinvestitionen für Startups bzw. Scaleups hebeln. „Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden“, kommentiert Hattmannsdorfer. Dabei setze man auf „Fokus statt Gießkanne“.

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