23.10.2025
ENERGY LAUNCHPAD

Neue Plattform vernetzt Unis, Corporates und Startups, u.a. Verbund, TU Wien, ETH Zürich

Das Energy Launchpad setzt als "europäische Plattform für Energieinnovation" auf Open Innovation. Als Gründungspartner sind je ein Energieunternehmen und eine Technische Universität aus Österreich, der Schweiz und Deutschland an Bord.
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Energy Launchpad - Gruppenfoto von Vertretern der Gründungspartner
vl.: Annina von Mentlen (ETH), Michael Strugl, Lisa Kratochwill (beide Verbund), Jens Schneider (TU Wien), Christian Schaffner (ETH), Ruth Happersberger (Energie 360°), Christian Hoffmann (TU Wien), Franz Zöchbauer (Verbund Ventures), Lars Eiermann (TUM Venture Labs), Sylvia Stojilkovic (UnternehmerTUM), Robin Knapp (Enpulse/EnBW), Rene Hofmann (TU Wien) und Josefine Gruber (Verbund) | © Noah Neumair

Es sind die beiden Unis, deren Name immer dann fällt, wenn hierzulande über internationale Vorbilder einer gelungenen Spin-off-Strategie gesprochen wird: ETH Zürich und TU München (TUM). Gemeinsam mit der TU Wien und den drei Energieanbietern Verbund (Österreich), EnBW Energie Baden-Württemberg (Deutschland) und Energie 360° (Schweiz) sind sie nun Gründungspartner der Plattform Energy Launchpad.

Open Innovation im Zentrum

Deren Ziel sei es, „Startups, Forschung und Industrie über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen und gemeinsam skalierbare Lösungen für die Energietransformation schneller Realität werden zu lassen“, heißt es von den Partnern. „Im Zentrum steht das Prinzip der Open Innovation: Hochschulausgründungen, junge Technologieunternehmen und etablierte Player entwickeln dabei gemeinsam Ansätze, die Energiesysteme resilienter machen, Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Transformation vorantreiben.“

Spin-offs und Startups sollen durch die Plattform Unterstützung beim Markteintritt und bei der Skalierung erhalten. Zudem sollen gemeinsame Innovationsprojekte angestoßen werden, „die Wissenschaft und Industrie enger verzahnen“. Ein weiterer zentraler Bestandteil sei der Austausch von Best Practices „mit dem Ziel, ein starkes, europaweites Ökosystem für Energieinnovation aufzubauen“.

Weitere Partner willkommen, Ausweitung auf ganz Europa geplant

Dabei soll es auch nicht bei den Gründungspartnern bleiben: Energy Launchpad sei als wachsendes Netzwerk angelegt. Weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Investoren im Energiebereich seien eingeladen, sich zu beteiligen. Nach einem anfänglichen Fokus auf den DACH-Raum soll die Initiative mit der Zeit auf ganz Europa ausgeweitet werden.

„Europa braucht Strukturen, die Innovationen nicht nur fördern, sondern auch skalierbar machen. Das Energy Launchpad schafft genau diese Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gründerszene“, kommentiert Verbund-CEO Michael Strugl. Und TU-Wien-Rektor Jens Schneider meint: „Diese Plattform ermöglicht Startups und Spin-offs, Forschungsergebnisse direkt in skalierbare Lösungen zu übersetzen – und so unmittelbar zur Stabilität und Nachhaltigkeit unserer Energiesysteme beizutragen.“

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© Microsoft - Joachim Franz.

Microsoft gab heute bekannt, dass Joachim Franz mit 1. Oktober 2026 die Position des Country Manager Österreich übernehmen wird. Er folgt auf Hermann Erlach, der sich entschieden hat, eine Rolle außerhalb des Unternehmens anzunehmen.

Microsoft: Nutzung von KI vorantreiben

„Österreich ist für Microsoft ein strategisch bedeutender Markt. Joachim verbindet tiefgehende Branchenerfahrung mit einem klaren Kundenfokus und einem starken Verständnis dafür, wie sich Innovation in nachhaltigen Geschäftserfolg übersetzen lässt. Ich freue mich sehr, ihn in dieser Rolle willkommen zu heißen, und darauf, gemeinsam mit ihm und seinem Team die digitale Transformation und die Nutzung von KI in Österreich weiter voranzutreiben. Gleichzeitig möchte ich Hermann für seinen langjährigen Beitrag zu Microsoft danken. In den vergangenen fünf Jahren hat er maßgeblich dazu beigetragen, Digitalisierung und Innovation in Österreich voranzubringen. Er hat eine Organisation aufgebaut, die das Vertrauen von Kundinnen und Kunden sowie Partnern genießt und hervorragend für die Zukunft aufgestellt ist“, sagt Agnes Heftberger, Corporate Vice President & CEO, Microsoft Deutschland & Österreich.

Joachim Franz verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Managementberatung, digitale Transformation und Mobilität. Seit 2022 verantwortete er das Automotive-&-Mobility-Geschäft von Microsoft in Deutschland. Vor seinem Wechsel zu Microsoft hatte er verschiedene Führungspositionen im Volkswagen-Konzern inne und begann seine berufliche Laufbahn als Managementberater bei Accenture.

„Ich freue mich auf die neue Rolle und darauf, Teil des österreichischen Teams zu werden. Österreich bietet hervorragende Voraussetzungen, die Chancen der Künstlichen Intelligenz für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Wachstum zu nutzen. Ich möchte dazu beitragen, dieses Potenzial gemeinsam mit dem Team und unseren Kunden und Partnern in konkrete Ergebnisse für den Standort Österreich zu verwandeln“, kommentiert Franz seine neue Rolle.

„Manche Kapitel schwerer zu schließen“

Erlach selbst nahm per LinkedIn-Post Abschied: „Manche Kapitel sind schwerer zu schließen, weil sie prägen, wer wir sind. Wenn ich zurückblicke, sehe ich prägende Momente aus den vergangenen zehn Jahren und trage sie mit tiefer Dankbarkeit in mir. Doch erst Veränderung öffnet die Tür zu dem, was als Nächstes kommt. Nach vielen anspruchsvollen und wunderbaren Jahren bei Microsoft habe ich mich entschieden, eine neue, internationale Rolle außerhalb des Unternehmens zu übernehmen. Diese Worte zu schreiben, fühlt sich aufregend und schwierig zugleich an. Vor allem bin ich dankbar für das Vertrauen unserer Kunden, Partner und öffentlichen Institutionen – und für die Kolleginnen und Kollegen, die diesen Weg mit mir gegangen sind.“

Und weiter: „Ich freue mich, dass Joachim Franz die Rolle als Country Manager für Microsoft Österreich übernehmen wird. Er bringt umfangreiche Branchenerfahrung, Kundenorientierung und eine Leidenschaft dafür mit, Innovation in Wirkung zu verwandeln. Ich weiß, dass er seine eigene Energie und seine eigene Handschrift in das nächste Kapitel einbringen wird.“

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