21.07.2020

Neuer Guide informiert über die wichtigsten Metriken für Startups

Der "Ultimate Guide for Startup Metrics" von Speedinvest Pirates verschafft den nötigen Überblick.
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Speedinvest Pirates
(c) Speedinvest Pirates

Was man nicht messen kann, das kann man auch nicht verbessern – das sind die Einleitungsworte des „Ultimate Guide to Startup Metrics“ von Speedinvest Pirates. Oder, wie es Dieter Rappold, Founder & CEO von Speedinvest Pirates sagt: „Eine datengestützte Entscheidungsfindungskultur ist der wichtigste Wettbewerbsvorteil von Startups gegenüber Marktführern. Aber die meisten Startups sind verliebt in ihre Produkt und arbeiten eher an einem „Product founder fit” als einem „Product Market Fit“.

Guide für die wichtigsten Startup-Metriken

Genau hier setzt der Guide an und vermittelt die wichtigsten Metriken, mit denen Startups ihren Erfolg messen, um anschließend Verbesserungen vorzunehmen. Unter anderem lernen die Founder hier:

  • Was die wichtigen Metriken sind, die getrackt werden sollten
  • Welche Metriken für verschiedene Branchen wichtig sind
  • Konkrete Tipps, um Ihr Marketing datengetrieben zu führen

Die Gründer finden im Guide eine Reihe wichtiger Metriken für diverse Branchen, die auf die verschiedenen Stadien der Unternehmen projiziert werden. Diese Metriken sind dann jeweils näher erläutert. Basis des Reports sind Interviews mit Investoren und erfolgreichen Foundern. Aus diesen geht hervor, welche Metriken wichtig sind – und welche man getrost ignorieren kann.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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