12.12.2022

Netflix-Werbung: 1,7 Mrd. US-Dollar an Einnahmen bis 2026

Der Kampf um Abonnent:innen hat heuer unter den Streaming-Diensten Fahrt aufgenommen. Das neue Vehikel dabei: Günstigere Abo-Angebote mit Werbung.
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(c) Netflix - Netflix hofft auf Milliardeneinahmen durch Werbung.

Wie der brutkasten berichtete, hat sich der Streaming-Anbieter Mitte Juli Microsoft als Partner geholt, um Werbung zu schalten. Mit dem Ziel, ein billigeres Angebot zu starten, um neue Kund:innen zu gewinnen. Einem Bericht der Kontroll-Plattform safebettingsites nach sollen die jährlichen Einnahmen von Netflix aus Anzeigen auf dem US-Markt bis 2026 voraussichtlich 1,7 Milliarden Dollar erreichen.

Netflix-Aktie: Minus 40 Prozent zu Jahresbeginn

Die Einführung von Werbung durch Streaming-Plattformen war ein wichtiger Diskussionspunkt im heurigen Jahr. Zu Beginn dieses Jahres stürzte der Aktienkurs des Streaming-Riesen innerhalb von zwei Tagen um mehr als 40 Prozent ab. Inmitten dieser Entwicklung, sinkender Einnahmen und schwindender User:innen kam diese Idee auf, mit Ads dem Trend entgegenzuwirken.

Im vergangenen Monat hat Netflix in acht Ländern, darunter auch in den USA, ein preisgünstigeres Werbeangebot eingeführt. Es wird erwartet, dass das gleiche Abo-Angebot in Kürze auch in anderen Regionen eingeführt wird. Österreich ist vorerst jedoch noch nicht darunter.

Werbeeinahmen Netflix: Wachstumsrate von 39 Prozent

Dem Bericht von Activate Consulting zufolge dürften die Werbeeinnahmen von Netflix im Jahr 2023 in den USA 0,63 Milliarden US-Dollar erreichen. Erwartet wird, dass die Werbeeinnahmen zwischen 2023 und 2026 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 39 Prozent steigen werden.

Auch Disney+ mit werbefinanzierten Plänen

Als Fallbeispiel dient hierbei die Streaming-Plattform Hulu, die sich derzeit im Besitz der Walt Disney Company befindet und schon immer Werbung unterstützt hat.

Hulu hat im Jahr 2022 in den USA 3,4 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen erzielt. Tendenz steigend.

Auch Disney+ plant die Einführung von werbefinanzierten Angeboten („Disney Plus Basic“). Hier rechnet man ebenso mit Werbeeinnahmen von über einer Milliarde, konkret mit 1,4 Milliarden US-Dollar bis 2026.

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Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

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