11.05.2015

Netflix-Gründer Reed Hastings rechnet ab: Der Untergang des 20:15 Films

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Mit Hilfe des Online-Streaming-Dienst Netflix kann man Filme und Serien online ansehen.

Fernsehen – wann und wo man will. Das ist der große Vorteil von Netflix. Der Streaming-Dienst bietet Filme und Serien auf Abruf. Um das Bewegtbild zu konsumieren, benötigt man einzig einen Computer und Zugang zum Internet. Wird hiermit das Ende des 20:15 Films eingeläutet?

Der Chef des weltweit expandierenden Online-Videodienstes Netflix, Reed Hastings, rechnet mit dem Untergang der traditionellen deutschen Fernsehsender ARD und ZDF.

„ARD und ZDF braucht kein Mensch“, sagte Hastings im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Die traditionellen Sender würden durch Streamingdienste im Internet ersetzt.

Er glaube nicht, dass die Deutschen in zehn Jahren noch Sonntagabend um 20.15 Uhr vor dem Fernseher sitzend den „Tatort“ schauen werden, sagte der US-Amerikaner. „Die junge Generation kennt das gar nicht. Da schaut jeder, wann er Lust und Zeit hat.“ Hastings zog Parallelen zur Erfindung des Autos und des Smartphones. „Das Auto hat ja auch das Pferd abgelöst, oder nicht?“, fragte er. Und: „Natürlich gibt es noch das Festnetz. Solche Geräte stehen noch herum. Aber sie benützt kein Mensch. Alle haben Smartphones.“

Ärgerlich finde er die seiner Meinung nach mangelnde Wertschätzung für das bewegte Bild. „Ich finde es merkwürdig, dass es gesellschaftlich anerkannt ist, einen Roman am Stück zu lesen“, sagte Hastings.. „‚Wow, du hast die ganze Nacht gelesen?‘, heißt es dann, während das andere verdammt wird.“ Dabei schaue ja niemand alle 13 Folgen einer TV-Serie am Stück. Das Schöne sei ja nur, dass man endlich schauen könne, wann und wo und wie lange man immer wolle.

Netflix zählt inzwischen mehr als 62 Millionen Nutzer in aller Welt. Der Streamingdienst, der unter anderem mit Eigenproduktionen wie „House of Cards“ und „Orange is the New Black“ Erfolge feierte, gilt als weltweit größter Anbieter von Filmen und Serien im Internet. Im Sommer kommt mit „Sense 8“ mit u.a. Max Riemelt eine teils in Deutschland produzierte Serie ins Angebot. Der Dienst ist inzwischen in 50 Ländern verfügbar, seit September auch in Österreich.

Netflix-Chef Reed Hastings

Quelle: Wirtschaftsblatt

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Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing
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Nur fünf Jahre nach der Gründung 2021 galt Helsing aus München schon bislang als eines der wertvollsten Scaleups Europas. Mit einer Kombination aus DefenseTech und AI setzt das Unternehmen gleich auf beide aktuellen Hype-Branchen. Dabei baut Helsing selbst Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge und bietet gleichzeitig auch KI-Upgrades für bestehende Systeme wie den Eurofighter an.

Nun schloss Helsing seine Series-E-Finanzierungsrunde ab. Schon mit dem Seedinvestment über 100 Millionen Euro im Gründungsjahr 2021 hatte man für Aufsehen gesorgt. Seitdem folgten immer größere Investments. Mit der nunmehrigen Mega-Runde über 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,6 Mrd. Euro) bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar liefert das Münchner Scaleup den neuen Deutschland-Rekord.

Kapital zum Großteil von US-Investoren, aber weiter „mehrheitlich in europäischem Besitz“

Die Investorennnachfrage habe das verfügbare Volumen deutlich überstiegen, heißt es von Helsing. Das Kapital kommt dabei von neuen und bestehenden Investoren – vorwiegend aus den USA. Konkret genannt werden vom Unternehmen Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone. Zu den bestehenden Investoren von Helsing zählen zudem Prima Materia, Accel und Greenoaks.

Dabei wird jedoch betont: „Helsing bleibt mehrheitlich in europäischem Besitz.“ Auch der Verwaltungsrat des Unternehmens bleibe unverändert – dessen Vorsitz halten Spotify-Gründer Daniel Ek und Ex-EADS-Chef Thomas Enders. Die weiteren Mitglieder sind Jeannette zu Fürstenberg, Denis Mercier und die Helsing-Gründer Torsten Reil (Co-CEO), Gundbert Scherf (Co-CEO) und Niklas Köhler (President & CPO).

Das Kapital soll nun für die weitere Entwicklung von KI-Plattformen und die Expansion in weitere Länder genutzt werden. Zu den bekannten Kunden von Helsing zählen die Armeen der Ukraine, Deutschlands sowie mehrere europäischer Nato-Staaten.

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