Fernsehen – wann und wo man will. Das ist der große Vorteil von Netflix. Der Streaming-Dienst bietet Filme und Serien auf Abruf. Um das Bewegtbild zu konsumieren, benötigt man einzig einen Computer und Zugang zum Internet. Wird hiermit das Ende des 20:15 Films eingeläutet?
Der Chef des weltweit expandierenden Online-Videodienstes Netflix, Reed Hastings, rechnet mit dem Untergang der traditionellen deutschen Fernsehsender ARD und ZDF.
„ARD und ZDF braucht kein Mensch“, sagte Hastings im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Die traditionellen Sender würden durch Streamingdienste im Internet ersetzt.
Er glaube nicht, dass die Deutschen in zehn Jahren noch Sonntagabend um 20.15 Uhr vor dem Fernseher sitzend den „Tatort“ schauen werden, sagte der US-Amerikaner. „Die junge Generation kennt das gar nicht. Da schaut jeder, wann er Lust und Zeit hat.“ Hastings zog Parallelen zur Erfindung des Autos und des Smartphones. „Das Auto hat ja auch das Pferd abgelöst, oder nicht?“, fragte er. Und: „Natürlich gibt es noch das Festnetz. Solche Geräte stehen noch herum. Aber sie benützt kein Mensch. Alle haben Smartphones.“
Ärgerlich finde er die seiner Meinung nach mangelnde Wertschätzung für das bewegte Bild. „Ich finde es merkwürdig, dass es gesellschaftlich anerkannt ist, einen Roman am Stück zu lesen“, sagte Hastings.. „‚Wow, du hast die ganze Nacht gelesen?‘, heißt es dann, während das andere verdammt wird.“ Dabei schaue ja niemand alle 13 Folgen einer TV-Serie am Stück. Das Schöne sei ja nur, dass man endlich schauen könne, wann und wo und wie lange man immer wolle.
Netflix zählt inzwischen mehr als 62 Millionen Nutzer in aller Welt. Der Streamingdienst, der unter anderem mit Eigenproduktionen wie „House of Cards“ und „Orange is the New Black“ Erfolge feierte, gilt als weltweit größter Anbieter von Filmen und Serien im Internet. Im Sommer kommt mit „Sense 8“ mit u.a. Max Riemelt eine teils in Deutschland produzierte Serie ins Angebot. Der Dienst ist inzwischen in 50 Ländern verfügbar, seit September auch in Österreich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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