27.01.2022

NEOH: Gabriela Schagerl nun Teil des Riegel-Startups – Philipp Hieslmair neuer Head of Marketing

Ein neues Gesicht und ein neuer "Head" beim Food-Startup NEOH.
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NEOH,
(c) NEOH - Gabriela Schagerl und Philipp Hieslmair

Seit Ende letzten Jahres erweitern Gabriela Schagerl als „Head of Innovation“ und Philipp Hieslmair als „Head of Marketing“ das 15-köpfige Team des heimischen Food-Techs. Damit möchte NEOH noch stärker auf die Entwicklung innovativer Produkte und konsequentes Marketing setzen.

„Mit Gabriela Schagerl und Philipp Hieslmair bringen wir nicht nur frischen Wind in unser Team, sondern haben auch genau die richtigen Expert:innen an Bord, um die Erfolgsgeschichte von NEOH mit Qualität, Kreativität und Vielseitigkeit weiter fortzuschreiben“, sagt NEOH-Gründer und Geschäftsführer Manuel Zeller.

Von der BOKU über die Gutschermühle zu NEOH

Gabriela Schagerl absolvierte zwei Masterstudiengänge in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Produktentwicklung an der Universität für Bodenkultur in Wien sowie an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Zuletzt war die St. Pöltnerin über drei Jahre lang bei der Gutschermühle als Projektmanagerin für Research and Development tätig. Bei NEOH möchte sie neue Akzente setzen und ist unter anderem mit der Weiterentwicklung der Zuckerersatz-Formel ENSO betraut.

Sie sagt: „Ich bin stolz, Teil eines so innovativen und erfolgreichen Food-Techs zu sein. Ich freue mich, meine Erfahrung und Kreativität in die Forschung an der Zuckerersatz-Formel ENSO und die darauf basierende Entwicklung neuer Produkte einbringen zu können.“

Lufthansa- und Red Bull-Erfahrung

Philipp Hieslmair indes verfügt über langjährige Branchenerfahrung und war zuvor einige Jahre in verschiedenen Funktionen bei Red Bull national und international tätig. Daraufhin widmete er sich in der „Lufthansa Group“ als „Senior Passenger Experience“-Designer dem Bereich Produkt-Innovation. Der gebürtige Gmundner absolvierte das Magisterstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Johannes-Kepler-Universität und sammelte nach seinem Abschluss Auslandserfahrung.

Bei NEOH ist Hieslmair bereits seit 2018 als Digital Manager mit an Bord. Als neuer „Head of Marketing“ möchte er vor allem die Bereiche „Influencer Marketing“ und Social Media noch weiter vorantreiben.

„NEOH ist ein richtig starkes Produkt. In meiner neuen Rolle und gemeinsam mit einem großartigen Team erwartet mich die spannende Herausforderung, die Konsument:innen auf nationaler und internationaler Ebene davon zu überzeugen“, sagt er. „Ich freue mich sehr über die verantwortungsvolle Aufgabe, die starke Positionierung und Entwicklung von NEOH strategisch in die Zukunft zu führen“, so Philipp Hieslmair.

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Thomas Arnoldner | (c) A1
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31 Milliarden Euro ist das Portfolio der Staatsholding Öbag aktuell ungefähr wert. Diese teilen sich auf nur sieben Beteiligungen auf: Bundesimmobiliengesellschaft BIG (100 Prozent), Post AG (52,8 Prozent), Verbund (51 Prozent), Casinos Austria (33,2 Prozent), OMV (31,5 Prozent), Telekom Austria und EuroTeleSites (jeweils 28,4 Prozent).

Arnoldner setzt sich einstimmig aus engerer Auswahl von neun Personen durch

Nachdem die Funktionsperiode der aktuellen Chefin Edith Hlawati bald endet, war die Holding zuletzt auf der Suche nach einem bzw. einer neuen CEO. Nach einem dreimonatigen Auswahlverfahren mit laut Öbag insgesamt 46 Bewerber:innen, von denen neun in die engere Auswahl kamen, traf der Aufsichtsrat nun eine Entscheidung – einstimmig, wie betont wird. Neuer Chef wird demnach Thomas Arnoldner, aktuell noch stellvertretender CEO der Telekom Austria AG. Er war zuletzt acht Jahre im Telekom-Austria-Vorstand, darunter von 2018 bis 2023 als CEO. Davor war er in verschiedenen anderen Führungspositionen in der Telekom-Branche tätig. Außerdem leitet er gemeinsam mit Keba-CEO Christoph Knogler die KI-Taskforce der Industriellenvereinigung.

„Besondere Verantwortung“

„Der Beste hat das Rennen gemacht. Für die Öbag, aber auch für die Republik und die Steuerzahler, ist das eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Entscheidung. Sie soll der positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich bestmöglich dienen“, kommentiert Öbag-Aufsichtsratsvorsitzender Günther Ofner. Arnoldner selbst betont, er gehe die Aufgabe mit großem Respekt an. „Die Öbag verwaltet nicht ihr eigenes Geld, sondern Vermögen der Republik und damit des Steuerzahlers. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung. Aus acht Jahren im Vorstand eines großen, börsennotierten Infrastrukturunternehmens weiß ich, was Kapitalmarkt und Mitaktionäre von einem verlässlichen Kernaktionär erwarten – und was ein starker Standort von seiner Infrastruktur braucht. Die Öbag soll als Eigentümer aktiv gestalten und unabhängig entscheiden. So stärken wir unsere Beteiligungen und damit den Industrie- und Energiestandort Österreich“, so der neue Chef.

Neue Strategie auf Industriestrategie-Basis „mit Leben erfüllen“

Und wie kann man sich diese aktive Gestaltung vorstellen? Aufsichtsratsvorsitzender Ofner umreißt: „Hauptaufgaben werden sein, die neue Öbag-Strategie im Einklang mit der Industriestrategie des Bundes mit Leben zu erfüllen und die Öbag, die Staatsbeteiligungen mit einem Portfoliowert von 31 Milliarden Euro verwaltet, als Alleinvorstand weiterhin auf sachlicher und unabhängiger Basis erfolgreich zu führen, in guter Kooperation mit dem Aufsichtsrat.“

Aktivere Rolle der Öbag geplant

Die Öbag hat ihre neue Strategie im April dieses Jahrs vorgestellt, wie brutkasten berichtete. Ein Hintergrund von dieser, die, wie erwähnt, auch den Zielen der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung dienen soll, ist auch der Wechsel der Öbag-Zuständigkeit vom Finanz- ins Wirtschaftsministerium. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer sprach in diesem Zusammenhang von einer „geänderten Erwartungshaltung“ und dem Wunsch nach einer aktiveren Rolle der Staatsholding. Dabei zeigte er sich auch offen für weitere Beteiligungen – ein, wie brutkasten damals analysierte, schwer umsetzbares Unterfangen.

Starke Abhängigkeit von Politik

Ob es Arnoldner in der Rolle tatsächlich gelingt, Akzente zu setzen und die „aktivere Rolle“ über jene als Dividendenbringer des Bunds hinaus, Realität werden zu lassen, hängt letztlich nicht nur von ihm, sondern auch von politischen Entscheidungen ab. Allein ein Anteilsverkauf durch die Öbag muss etwa einstimmig im Ministerrat beschlossen werden.

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