NEOH: Wiener Protein-Riegel nun deutschlandweit bei REWE und Müller
Das Wiener Protein-Riegel-Startup Alpha Republic setzt einen entscheidenden Schritt in seiner Deutschland-Expansion mit dem Protein-Schokoriegel NEOH. Es ist mit drei Sorten nun deutschlandweit in der Supermarkt-Kette REWE und der Drogerie-Kette Müller gelistet.
Mitte vergangenen Jahres verkündete das Wiener Startup Alpha Republic, für die Deutschland-Expansion mit seinen NEOH-Protein-Riegeln ein Budget von 3,5 Millionen Euro zu haben. Nun wurde in dem Vorhaben ein wohl entscheidender Milestone erreicht. Die zweitgrößte Supermarkt-Kette Deutschlands, REWE, und die drittgrößte Drogerie-Kette, Müller, listen die momentan drei Protein-Schokoriegel-Sorten des Startups bundesweit.
„Können uns mit traditionellen Branchengrößen matchen“
„Wir sehen erfreut, dass wir uns mittlerweile erfolgreich mit den traditionellen Branchengrößen matchen können“, kommentiert NEOH Gründer und Geschäftsführer Manuel Zeller. Seit dem Start 2017 habe man rund zwölf Millionen Riegel verkauft. Der Deutschland-Launch bringe das Unternehmen nun näher an das große Ziel. Und das definiert Zeller gewohnt pathetisch: „NEOH ist unser Held, der die Süßwarenwelt aus den Zwängen des Zuckerwahnsinns befreien wird. Denn Zucker steht für Trägheit, wir stehen für echte Power“.
NEOH: „Noch gesünder“ durch neuen Zucker-Ersatzstoff ENSO6
Damit einhergehend erneuert der NEOH-Gründer den Claim, dass es sich beim Protein-Schokoriegel aufgrund seines niedrigen Zuckergehalts um eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Produkten handelt. Und die soll nun laut Startup sogar „noch gesünder“ sein. Denn in Sachen Zuckerersatz stieg man jetzt auf einen anderen Stoff um: ENSO6. Der neue Ersatzstoff habe eine noch geringere Auswirkung auf den Blutzucker, enthalte drei Mal mehr Ballaststoffe und sei zu 100 Prozent vegetarisch.
Gründer vergleicht Schokoriegel mit iPhone
In diesem Zusammenhang geht Zeller sogar soweit, seinen Riegel mit der Mutter aller modernen Smartphones zu vergleichen: „Wir sehen unseren NEOH-Riegel ähnlich wie ein Apple iPhone: Schon die erste Generation war genial, aber man muss sich laufend verbessern, um den Vorsprung zum Mitbewerb zu halten und im besten Fall auszubauen“. Ausbauen will man beim Wiener Startup auch in geographischer Hinsicht weiterhin. In den US-Markt setzte man bereits erste Schritte. Dieses Jahr will man zudem die Expansion ins Vereinigte Königreich angehen.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Wie Fullstacks von Wien aus in 5 Jahren auf achtstellige Umsätze kam
2021 in Wien gestartet, hat Fullstacks Standorte in Deutschland und der Schweiz, fast 60 Mitarbeiter:innen und große Namen als Kunden. Wir sprachen mit Co-Founder Sebastian Mangelkramer über die Erfolgsgeheimnisse des IT-Dienstleisters.
Das Fullstacks-Management vl.: Philipp Kainz, Sebastian Mangelkramer, Fabian Regitz und Philipp Schlaffer | (c) Fullstacks
Die Rewe Group, die Neue Zürcher Zeitung, die ÖBB, Erste Digital, die Wirtschaftskammer, die Österreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, Admiral oder die niederösterreichische Landesregierung – die Liste namhafter Referenzkunden des 2021 in Wien gestarteten Platform-Engineering-Spezialisten Fullstacks ließe sich noch eine Zeit lang fortsetzen. Was sie alle gemeinsam haben: Sie arbeiten in regulatorisch anspruchsvollen Umfeldern.
„Unser Ansatz ist klar, dass wir immer compliant und secure by design sind“, sagt Sebastian Mangelkramer im Gespräch mit brutkasten. Er hat Fullstacks gemeinsam mit Philipp Kainz gegründet, später kamen Philipp Schlaffer und Fabian Regitz ins C-Level und als Anteilseigner dazu und bauten Standorte in der Schweiz und Deutschland auf. „Wir haben unser Ökosystem sukzessive erweitert, damit wir unserem Namen gerecht werden. Fullstacks bedeutet top-down alles von der Enterprise-Architektur über Softwaremodernisierung, Platform Ops, Architektur, Planung, Inbetriebnahme und letztlich Managed Services“, erklärt der Gründer.
Digitale Souveränität „bereits Teil des Gründungsimpulses“
Dabei setzt der IT-Dienstleister auch auf eines der ganz großen aktuellen Themen: Digitale Souveränität. „Souveränität und Offenheit waren bereits Teil unseres Gründungsimpulses. Wir hatten damals sogar Angst, zu spät dran zu sein. Aber es stellte sich heraus: Wir haben genau das richtige Timing erwischt. Jetzt, wo die Nachfrage richtig hoch ist, können wir liefern und trauen uns auch dicke Dinger zu.“
Mehr als 14 Mio. Euro Umsatz im Vorjahr
Heute hat der Platform-Engineering-Spezialist knapp unter 60 Mitarbeiter:innen und verdoppelte ihren Umsatz im Vergleich von 2024 zu 2025 auf mehr als 14 Millionen Euro – „bei 20 Prozent Umsatzrendite“, wie Mangelkramer betont. In den schwarzen Zahlen ist Fullstacks aber nicht erst seit Kurzem. „Wir mussten von Tag eins rentabel sein. Das ging gar nicht anders. Wenn wir nicht rentabel gewesen wären, dann wäre unser Kühlschrank leer gewesen“, erzählt der Gründer.
Sebastian Mangelkramer ist Co-Founder und CEO von Fullstacks | (c) Fullstacks
Und bis heute ist das Unternehmen komplett eigenfinanziert. „Wir haben uns am Anfang 100.000 Euro von einem engen Freund privat geliehen. Das war aber eigentlich nur notwendig, um Sicherheit zu haben, um einen Knoten im Kopf aufzulösen. Wir haben das Geld nie angerührt, weil wir immer so viel Respekt davor hatten“, so Mangelkramer. Das Geld für die Eintragung der GmbH habe er sich von seinem Vater geliehen.
„Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben“
Und schon im ersten Geschäftsjahr schrieb Fullstacks 900.000 Euro Umsatz – zu zweit mit Co-Founder Philipp Kainz. Dann holte man den ersten Mitarbeiter an Bord; später Philipp Schlaffer und Fabian Regitz als Geschäftspartner. Seitdem wuchs das Team konstant. Doch Mangelkramer betont: „Es darf und kann nicht jeder zu uns. Wir brauchen Leute, die zupacken, die eine ‚Whatever it takes‘-Mentalität haben, die unternehmerisch denken und einfach Bock haben.“
Diese Autonomie ermögliche es Fullstacks auch, trotz Wachstums ein „Speedboat“ zu bleiben. „Unsere Leute müssen selbst entscheiden. Wir übertragen Verantwortung und fordern sie auch ein. So bleibt man schnell und effizient“, sagt der Gründer. Doch er räumt ein: „Auch wir als Unternehmer dahinter sind greifbar. Man kann uns ‚beim Krawattl packen‘, wenn irgendwas nicht funktioniert.“ Letztlich sei es dennoch das Ziel, „sich überflüssig zu machen“. Und das funktioniere bereits gut: „Philipp und ich können mehrere Wochen gleichzeitig auf Urlaub gehen und der Laden läuft.“
Ziel: „ein signifikanter europäischer Player zu sein“
Doch das ist freilich nicht das einzige Ziel. Denn mit dem, was bereits erreicht wurde, will sich Mangelkramer noch lange nicht zufrieden geben. „Ich denke in Unternehmensphasen. Phase eins waren Fundament und Identität. Das haben wir gut erreicht. Jetzt sind wir in der zweiten Phase: Skalierung und Differenzierung.“ Hier wolle man in den kommenden Jahren noch auf 100 bis 150 Mitarbeiter:innen anwachsen, die Premium-Brand ausbauen und das laufende Geschäft mit Managed Services festigen.
Die dritte Phase schließlich betitelt Mangelkramer mit „Expansion und Nachhaltigkeit“. „Das heißt, nachhaltige Profitabilität, ein selbsttragendes Leadership-System und – vielleicht nach den Sternen gegriffen – aber ein signifikanter europäischer Player zu sein“, so der Gründer. Und wie kommt man dorthin? „Man muss immer kritisch sein, immer am Ball bleiben. Permanente Veränderung und Anpassungen sind der Kern.“
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Ausbauen will man beim Wiener Startup auch in geographischer Hinsicht weiterhin.
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