05.03.2020

Das kann die neue „Smart Glass Lösung“ von A1

Der Mobilfunkanbieter A1 bietet mit "A1 Connected Worker" ab sofort eine Smart Glass Lösung für Geschäftskunden an. Mit ihr können Mitarbeiter über Datenbrillen vernetzt werden. Als Umsetzungspartner fungiert Nagarro.
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Smart Glass
(c) Nagarro

Smart Glass Lösungen werden im Industrie-Bereich immer beliebter. Sie unterstützen Arbeiter bei komplexen Reparatur- und Wartungsarbeiten. Arbeitsabläufe werden dadurch effizienter und weniger fehleranfällig, da den Mitarbeitern über die Datenbrillen relevante Informationen, wie beispielsweise Checklisten, eingeblendet werden können. Dadurch kann auch die Sicherheit für Montagearbeiter an ausgesetzten Orten, wie Mobilfunkmasten oder Windrädern, erhöht werden.

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A1 Connected Worker

In Österreich bietet ab sofort A1 für Geschäftskunden eine derartige Assisted Reality Lösung an. Der Name ist Programm: Über „A1 Connected Worker“ werden Mitarbeiter durch den Einsatz von mobilen Datenbrillen miteinander vernetzt.

Dafür bietet A1 gemeinsam mit dem Umsetzungspartner Nagarro seinen Kunden eine End-to-End Lösung an. Dazu zählen neben Kundenworkshops, auch die Entwicklung von Proof of Concepts oder die Unterstützung bei konkreten Umsetzungsprojekten.

A1 CEO Marcus Grausam über die neue Digitalisierungslösung von A1 und Nagarro: „Wo bisher die persönliche Anwesenheit von Experten erforderlich war, können diese jetzt mittels vernetzten Datenbrillen und Assisted Reality-Technologien weltweit effektiv zusammenarbeiten. Auch für Support- und Logistik-Szenarien eröffnen wir mit dieser neuen Lösung ganz neue Möglichkeiten.“

Nagarro
A1 und Nagarro vernetzen Unternehmen und Mitarbeiter durch Datenbrillen, v.l.n.r: Christian Seidler (Nagarro), Markus Schreiber (A1), Thomas Riedl (MD Nagarro), Marcus Grausam (A1 CEO), Peter Rass (A1), Michael Ziermair (Nagarro), Herbert Kittel (Nagarro), Bernd Ruiss (Nagarro)

Nagarro als Umsetzungspartner

A1 stellt dafür die Netz-Infrastruktur, Rechenzentrumsdienstleistungen sowie die technologischen Schnittstellen und Connectivity über LTE, 5G und WLAN zur Verfügung. Zudem sorgt der Mobilfunkanbieter für die nötige IT-Security.

Nagarro bietet hingegen als Umsetzungspartner den Kunden Consulting und Unterstützung bei der Integration der Dienstleistungen an. Nagarro ist dafür Partnerschaften mit führenden Smart Glass Herstellern eingegangen.

2018 wurde die Technologie erstmals präsentiert und für Arbeitsabläufe bei A1 angewendet. Auch bei ÖBB Postbus ist die individuell angepasste Smart Glass Lösung für die Bus-Inspektion seit April 2019 im – der brutkasten berichtete.


=> zur Page von Nagarro

=> zur Page von A1

Videoarchiv: Michael Rurländer, Projektmanager Nagarro Austria, über die Smart Glass Lösung von Nagarro

Michael Rurländer, Projektmanager Nagarro Austria, über den Berufsalltag und Technologien der Zukunft

„In meiner Arbeit liegt der Wandel in der Natur der Sache“. Michael Rurländer, Projektmanager bei Nagarro Austria, hat bereits an mehreren unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten gearbeitet, unter anderem den Smart Glasses mit ÖBB Postbus. Wir haben ihn gefragt, wie man sich den Berufsalltag bei Nagarro vorstellen kann und an welchen spannenden Themen heute gearbeitet wird.

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 26. April 2019

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Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD
Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD

„Naturgefahren frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für Behörden und Infrastrukturbetreiber bereitstellen“ – so definiert das Innsbrucker Startup GMD sein Produkt. Dazu hat es mit der KI-gestützten Plattform GeoSenseAI ein ganzes Technolgoie-Portfolio aufgebaut. Das umfasst etwa IoT-Sensoren zur Erkennung von Hochwasser, Verklausungen, Hangbewegungen und Steinschlag, seismische Sensorik zur Überwachung instabiler Felsbereiche, Wetterstationen für hochalpine Standorte, Monitoring von Wasserressourcen und Quellen und KI-gestützte Analyse von Besucher- und Personenströmen. Über die Cloud-basierte Plattform erfolgen dann Visualisierung, Modellierung und Alarmierung.

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen“

Damit war das 2024 gegründete Unternehmen, das als „Verified Social Enterprise“ eingetragen ist und unter anderem mit Infineon kooperiert, schon bislang über die Landesgrenzen hinaus aktiv – etwa über eine Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (brutkasten berichtete). Nun erfolgte mit der Eröffnung eines Standorts im Technopark Graubünden im Schweizer Landquart und der Gründung einer Schweizer Tochtergesellschaft der nächste Expansionsschritt. Dabei startete man bereits ein erstes Pilotprojekt mit dem Schweizer Bahnbetreiber Rhätische Bahn.

Ein Pegelsensor von GMD | (c) GMD

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen – unsere Technologien dürfen daher ebenfalls nicht an Landesgrenzen enden. Mit der Gründung der GMD Swiss GmbH schaffen wir die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern und stärken unsere Präsenz im gesamten Alpenraum“, kommentiert Geschäftsführer Steve Weingarth. Der Standort Landquart sei „weit mehr als ein Vertriebsbüro“. „Er wird zu einem zentralen Innovations- und Entwicklungsstandort für intelligente Lösungen zur Prävention alpiner Naturgefahren und bildet einen wichtigen Baustein unserer internationalen Wachstumsstrategie“, so Weingarth.

Finanzierungsrunde für Expansionsstrategie

Die unmittelbare Nähe zu Forschungsinstitutionen, Infrastrukturbetreibern und öffentlichen Einrichtungen am Standort schaffe ideale Voraussetzungen für die gemeinsame Entwicklung neuer Technologien im Bereich der Klimaresilienz und Naturgefahrenprävention, heißt es von GMD. „Graubünden zählt zu den Regionen Europas, die besonders stark von Naturgefahren betroffen sind und gleichzeitig über eine hochentwickelte Infrastruktur verfügen. Damit bietet der Kanton ideale Bedingungen, um innovative Sensorik und digitale Frühwarnsysteme unter realen Einsatzbedingungen zu entwickeln, zu testen und weiterzuentwickeln.“

Langfristig verfolge man den Aufbau eines grenzüberschreitenden „Alpine Data Hub“, der Umwelt-, Sensor- und Geodaten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien zusammenführt. In den kommenden Jahren sollen weitere Standorte „entlang der Alpenachse“ entstehen. Dazu befinde man sich aktuell auch im Closing einer Seed-Finanzierungsrunde. Schon für Anfang 2027 sei ein weiteres Investment geplant.

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Der Mobilfunkanbieter A1 bietet mit „A1 Connected Worker“ ab sofort eine Smart Glass Lösung für Geschäftskunden an. Dadurch sollen Arbeitsläufe für Mitarbeiter, die über diese Datenbrillen vernetzt werden, künftig weniger fehleranfällig werden.

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