02.06.2016

BTP Nährboden: Anwaltskanzlei „Brandl & Talos“ launcht Startup Förderprogramm

Powered by Brandl & Talos Jurisitischer Rat ist "gut aber teuer". Dieses Vorurteil wollen Brandl & Talos Rechtsanwälte aus der Welt schaffen. Mit dem hauseigenen Startup Förderungsprogramm "BTP Nährboden" soll Gründern der juristische Weg in der Unternehmerwelt geebnet werden.
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Von der Wiege bis zum Exit begleitet die Wiener Wirtschaftsanwaltskanzlei Brandl & Talos vielversprechende Startups in ihrem neuen Förderprogramm „BTP Nährboden„.

Rechtlich solide Grundlage

Roman Rericha von Brandl & Talos Rechtsanwälte
Roman Rericha von Brandl & Talos Rechtsanwälte

Mit der Aufnahme in das Programm werden innovative Jungunternehmen zu geförderten Konditionen bei ihren rechtlichen Agenden unterstützt und erhalten Zugang zum Netzwerk der Kanzlei. Ziel von BTP Nährboden ist es, die teilnehmenden Startups von Beginn an auf eine rechtlich solide Grundlage zu stellen, und so einen Beitrag zum Erfolg der Jungunternehmen zu leisten.

„Wir bekommen volle Aufmerksamkeit und kompetente Unterstützung.“

„pwnwin“ im BTP Nährboden aufgenommen

Einige bekannte österreichische Startups wurden nach Durchlaufen des Bewerbungsverfahrens bereits in den BTP Nährboden aufgenommen. Darunter auch die Mondseer Gaming-Plattform „pwnwin„. Co-Founder und Geschäftsführer Bernhard Eder kann über erste positive Erfahrungen als Programmteilnehmer berichten: „Obwohl wir noch ein kleines Unternehmen sind, bekommen wir bei BTP Nährboden volle Aufmerksamkeit und rasch kompetente Unterstützung. Das Team von BTP Nährboden versteht unsere Anliegen und Herausforderungen als Startup und ist für uns ein wichtiger Partner beim Aufbau und der Expansion unseres Unternehmens.“

Mehr Infos unter BTP Nährboden

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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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