14.08.2025
INVESTMENT

Nach Insolvenz von Pixelrunner: Comeback für das OÖ-Landschaftsdrucker-Unternehmen

Nach der Insolvenzmeldung Anfang des Jahres gibt es für das oberösterreichische Unternehmen wieder gute Nachrichten: Ein Wiener Investor steigt bei Pixelrunner ein und ermöglicht den Neustart.
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Marco Zott, Co-Founder von Mango Partners, holt mit seinem Investment Pixelrunner aus der Insolvenz. | credits: privat, Pixelrunner

2016 gegründet, 2017 in der Puls-4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ aufgetreten, 2018 ein Investment erhalten – und Anfang 2025 Insolvenz angemeldet (brutkasten berichtete). Das ist in etwa die grobe Geschichte des oberösterreichischen Unternehmens Pixelrunner. Fertig geschrieben ist sie jedoch – so wie es noch vor ein paar Monaten wirkte – längst nicht: Ein Wiener Investor steigt bei Pixelrunner ein und sichert den Neustart.

Über 150 Projekte realisiert

Das ursprünglich aus Hagenberg stammende Unternehmen bedruckt mit einem autonom fahrenden Gerät großflächig Böden wie Asphalt, Gras oder sogar Schnee. Seit seiner Gründung vor knapp neun Jahren konnte es laut Website über 80 Kund:innen für 150 Projekte gewinnen. Die meisten Aufträge stammten aus dem Eventbereich – wie zum Beispiel den Vienna City Marathon oder das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Die bisherigen Aufträge konnte Pixelrunner allerdings nur mit seinem Prototyp erfüllen (brutkasten berichtete). Eine Serienproduktion wurde angestrebt, allerdings kam die Insolvenz im Jänner dieses Jahres zuvor.

Zu Einzelheiten der Insolvenz, etwa zur Höhe der Schulden, gab es zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Angaben. Als Grund für die Verschuldung gilt die allgemeine Kürzung der Werbeausgaben von Unternehmen.

Der OÖ HightechFonds stieg 2018 mit einem ersten Investment ein – mit 38,61 Prozent hielt der Investor den höchsten Einzelanteil am Unternehmen (brutkasten berichtete). Beteiligt waren laut Firmenbuch vor der Insolvenz außerdem Co-Founder und Ex-CEO Rainer Kargel, Thomas Blaschke und Karl Wagner.

Neue Führungsebene

Nun wurde bekanntgegeben, dass die Wiener Mango Partners als neuer strategischer Investor bei Pixelrunner einsteigen. Die bestehenden Investoren bleiben an Bord. Eine Summe möchte Marco Zott, Co-Founder von Mango Partners, gegenüber brutkasten nicht nennen.

Laut Zott habe man die Pixelrunner-Technologie und die Marke in einer Nachfolgegesellschaft aus der Insolvenzmasse herausgekauft. Er selbst wird nun die operative und strategische Führung bei Pixelrunner übernehmen. Für die Weiterentwicklung der Systeme wird Ex-Pixelrunner-CEO Wolfgang Allerstorfer künftig zuständig sein.

„Die Technologie von Pixelrunner ist einfach etwas großartiges und einzigartiges. Wir haben das Unternehmen schon lange verfolgt. Ich habe es damals bei ‚2 Minuten 2 Millionen‘ gesehen und habe mir direkt gedacht, dass es ein richtig geiles Produkt ist“, sagt Zott im Gespräch mit brutkasten. „Durch Zufall sind wir in Gespräche eingetreten und haben uns dann dazu entschieden, gemeinsam die Technologie weiterzuentwickeln. Wir wollen das Potenzial nicht einfach liegen lassen“.

Am Produkt von Pixelrunner werde sich durch den Einstieg durch Mango Partners nichts ändern. „Es wird eine stetige Weiterentwicklungen geben“, so Zott. „Wir wollen Pixelrunner operativ unterstützen, um nach vorne zu kommen und sich weiterzuentwickeln.“

Dienstleistung und Vertrieb der Geräte

Außerdem wird der Unternehmensstandort von Hagenberg nach Ansfelden verlegt. Den Fokus will das Unternehmen künftig weiterhin auf Großveranstaltungen legen. Zott zählt zudem Marketingagenturen zu den potenziellen Kunden. Der Landschaftsdruck soll einerseits als Dienstleistung angeboten werden, andererseits sollen Interessierte die Geräte auch erwerben können.

Pixelrunner möchte sich vorerst auf den österreichischen Markt fokussieren. Man wolle aber früher oder später internationaler denken. „Mit frischen Wind wollen wir das Produkt dort hinbringen, wo es hingehört“, sagt Zott.

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3VC Partner Marius Istrate © 3VC

Seit heute hat 3VC einen neuen Partner: Marius Istrate. Der gebürtige Rumäne ist bei dem Venture-Capital-Unternehmen kein Unbekannter. Seit 2020 war er bereits als Scout und Venture Partner für den Wiener VC aktiv, wobei sein Fokus auf den Bereichen Personal, Talent und Organisationsentwicklung lag. Istrate wird laut Aussendung durch die Partner-Rolle nun tief in die Deal-Evaluierung und die Skalierung des Portfolios eingebunden.

Erfahrung aus Hypergrowth und Angel-Investments

Istrate bringt sowohl operative als auch investorenseitige Erfahrung mit. Als Chief People Officer begleitete er den Software-Konzern UiPath bis zur Pre-IPO-Phase und baute die dortigen HR-Strukturen auf. Zudem investierte er in den vergangenen sechs Jahren als Business Angel in 28 Startups in Rumänien, Ungarn, Kroatien und Estland und leitete die rumänische Angel-Gruppe TechAngels.

„In einer Zeit, in der der Wettbewerb für VC-Firmen härter wird, ist es wichtig, dort beizutragen, wo wir am stärksten sind“, sagt Istrate. Er wird weiterhin von Bukarest aus agieren. Eva Arh, Managing Partner bei 3VC, ergänzt: „Ihn voll an Bord zu haben, ist ein großer Gewinn für unsere Gründer und Investoren.“

Prominentes Portfolio – darunter Emmi AI

Das in Wien ansässige VC-Unternehmen, das anfangs unter dem Namen capital300 firmierte, verfolgt eine fokussierte Anlagestrategie in den Regionen DACH, CEE und dem Baltikum. 3VC konzentriert sich dabei primär auf ausgewählte Technologie-Startups ab der Series-A-Phase.

Ein prominentes Beispiel aus dem Portfolio ist das Linzer Startup Emmi AI, in das der Risikokapitalgeber investiert war. Die auf KI-Simulationen spezialisierte Firma sicherte sich 2025 ein Millioneninvestment und legte kürzlich einen Mega-Exit hin, als sie vom französischen KI-Unternehmen Mistral übernommen wurde. Neben Emmi AI zählen auch Unternehmen wie Storyblok und fynk zum Portfolio des Fonds.

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