15.12.2017

Nach I2C-Challenge: ÖBB suchen Tester für Locca-Sender und -Tags

Bis Sonntag, 17. Dezember kann man sich bei den ÖBB noch als Locca-Tester anmelden. Das Wiener Startup hat mit seinem GPS-Sender die I2C-Challenge der ÖBB gewonnen.
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Erst wenige Wochen ist es her, dass der Sieg des Wiener Startups Locca bei der Innovation to Company (I2C) Challenge der ÖBB bekanntgegeben wurde. Locca hatte sich in der Challenge, bei der es um das Thema „Reisen mit Gepäck“ ging, mit seinem GPS-Sender LoccaMini und seinen individualisierten LoccaTags durchgesetzt. Die Tags, Schlüsselanhänger mit einem individuellen Code, sollen helfen, verlorene Gepäckstücke wiederzufinden. Mit LoccaMini soll durch die jederzeit mögliche Ortung von Gepäckstücken das Sicherheitsgefühl der Passagiere erhöht werden.

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„Sicherheitszonen“ fürs Gepäck

Bei verlorenen bzw. im Zug vergessenen Gepäckstücken, kann der Finder über einen Code am LoccaTag direkt mit dem Besitzer in Kontakt treten. Für ein noch unbeschwerteres Gefühl auf der Zug-Reise kann man mit den LoccaMini-GPS-Sendern „Sicherheitszonen“ definieren. Wenn das Gepäck bestimmte Grenzen überschreitet, oder eine bestimmte Distanz zum User bekommt, erhält dieser einen Alarm auf seinem Smartphone.

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Locca-Tester gesucht

Wie gut die beiden Systeme in der Praxis funktionieren, wird nun getestet. Noch bis Sonntag, 17. Dezember um 12:00 Uhr kann man sich als LoccaMini bzw. LoccaTag-Tester anmelden. Dazu einfach an [email protected] eine Mail mit Namen, Telefonnummer und Testingwunsch der zwei Produkte schicken. Die ÖBB versprechen eine Antwort noch am Sonntagnachmittag. Nach einigen Wochen soll dann evaluiert werden.

+++ “Watscheneinfach”: Wie die ÖBB Wiener auf den Geschmack der S-Bahn bringen wollen +++


⇒ zum Call des ÖBB Open Innovation Teams

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© Envato/Rawpixel - Beispielfoto.

Die Elevatry GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierung über 3 Mio. Euro abgeschlossen. An der Runde beteiligen sich Bayern Kapital, die Unternehmensberatung H&Z sowie mehrere Business Angels, darunter Jan Henner-Theißen, Martin Berr-Sorokin, Mike Simon, Markus Ehrle, Andreas Junck und Alexander Bruehl.

Elevatry und Companions

Der strategische Einkauf beeinflusse Kosten, Qualität, Resilienz und Compliance des gesamten Einkaufsvolumens maßgeblich, doch in der Praxis reiche die Kapazität von Einkaufsteams oft nur, um einen Teil der Lieferanten und Warengruppen aktiv zu managen, heißt es von Elevatry. Somit bleibe dem Unternehmen zufolge ein großer Teil des möglichen Hebels ungenutzt. Ein Großteil der Arbeitszeit im strategischen Einkauf skaliere bisher nicht, denn sie fließe in analytische und anspruchsvolle Arbeit. Hier setzt das Startup an.

Hinter dem Unternehmen stehen drei Gründer. Heiko Schwarz (CEO) bringt rund 25 Jahre Erfahrung im strategischen Einkauf und in Procurement-Software mit; zuvor gründete er riskmethods, das von Sphera übernommen wurde. Christian Ruck (Chief Product Officer & Operations) war Associate Partner bei McKinsey und COO des Procurement-SaaS-Anbieters Orpheus, der an McKinsey verkauft wurde. Tizian Ruck verantwortet als AI Lead die technische Entwicklung der Plattform.

Die Companions der Plattform, u. a. Category Strategist, Negotiation Coach sowie Risk & Integrity Manager, übernehmen die analytischen Arbeiten, Recherchen sowie Szenariobewertungen entlang des gesamten Source-to-Contract-Prozesses. Das reicht von der Bedarfsanalyse über Sourcing-Strategie, Ausschreibung und Lieferantenauswahl bis zu Sollkostenanalyse, Verhandlung, Vertrag und Erfolgscontrolling.

System of Initiative

Elevatry versteht sich als „System of Initiative“ statt als „System of Record“. Die Plattform plant proaktiv, priorisiert nach Impact in Euro und bereitet Vorschläge vor, heißt es. Entschieden wird im Team. Autonomiegrade, Freigaben und Datenhoheit konfigurieren die Kunden selbst, auf einer offenen Multi-LLM-Architektur.

„Strategischer Einkauf ist einer der größten Ergebnishebel im Unternehmen. Gezogen wird er bisher nur dort, wo die Kapazität reicht und entsprechendes Wissen verfügbar ist“, sagt Schwarz, CEO von Elevatry. „Unsere Companions übernehmen komplexe Denkarbeiten und führen Aufgaben auf höchstem Niveau aus. So können Einkaufsteams die Methodik ihrer besten Category Manager auf jede Warengruppe anwenden. Unsere Investoren bringen Kapital, exklusive Einkaufsexpertise und Marktzugang zusammen. Ab jetzt beweisen wir den Impact beim Kunden.“

Und Monika Steger, Geschäftsführerin Bayern Kapital, ergänzt: „Elevatry verbindet ein sehr erfahrenes Gründerteam mit einer klaren Vision für die Zukunft des strategischen Einkaufs. Die KI-native Plattform adressiert einen erheblichen Effizienz- und Wertschöpfungshebel in Unternehmen und schafft durch die intelligente Nutzung von Einkaufswissen und -daten einen unmittelbar nachvollziehbaren Kundennutzen. Gleichzeitig agiert das Unternehmen in einem attraktiven, stark wachsenden Markt für KI-gestützte Procurement-Software.“

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