02.08.2017

myVeeta hilft Startups bei der Personalsuche

Mit myVeeta können Unternehmen können ein eigenes Talentenetzwerk aufbauen. Offene Stellen werden so schnell und ressourcensparend besetzt. Startups können dieses Service nun kostenlos verwenden. In Zusammenarbeit mit „Der Brutkasten“ können sich Interessierte bis 31. September anmelden.
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(c) Microsoft / Patrick Domingo

Qualifiziertes Personal ist für jedes Unternehmen erfolgsentscheidend. Die Suche nach geeigneten Mitarbeitern ist aber oft ein langwieriger, kostenintensiver und aufwändiger Prozess. myVeeta, ein Online-Service für Bewerber und Unternehmen, vereinfacht die Personalsuche indem es dort ansetzt, wo der Bewerbungsprozess meist endet: „Unternehmen müssen interessanten Bewerbern häufig eine Absage erteilen, wenn sie gerade keine passende Stelle haben. Oft möchten sie diese Kandidaten aber trotzdem im Auge behalten. Umgekehrt gibt es unzählige qualifizierte Jobsuchende, die initiativ ein Unternehmen kontaktieren, deren Lebenslauf aber in irgendeiner Schublade endet. Mit myVeeta geben wir Bewerbern und Unternehmen die Möglichkeit, sehr einfach und langfristig über ein Talentenetzwerk in Kontakt zu bleiben und dann bei passender Gelegenheit zueinander zu finden“, erklärt Jan Pichler, Geschäftsführer von Talent Solutions.

Redaktionstipps

Talentenetzwerke reduzieren Personalkosten

Der Einsatz eines eigenen Talentenetzwerks beschleunigt nicht nur die Personalsuche, sondern reduziert auch Aufwände und Kosten um bis zu 50 Prozent – sowohl bei großen Unternehmen als auch bei KMUs. „Die Nutzung eigener Talentenetzwerke war früher aus Kosten- und Ressourcengründen Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern vorbehalten. Dank myVeeta können nun auch kleinere Unternehmen diesen effektiven, zeitgemäßen Recruiting-Kanal verwenden. Weil es aber gerade den kleinsten unter ihnen, den Start-ups, oft nicht nur an qualifizierten Mitarbeitern sondern auch an Recruiting-Budget mangelt, haben wir zusammen mit dem Brutkasten beschlossen, ein kostenloses Paket für Start-ups zu entwickeln“, sagt Pichler.

Startups können sich unter [email protected] für das myVeeta-Startup-Paket anmelden, die Aktion läuft bis 30. Oktober 2017. Weitere Informationen findet ihr hier.

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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