24.11.2015

Wiener Startup myVeeta erleichtert Job-Bewerbungen

Wenn Bewerbungen nur so einfach wären, wie das Posten von Fotos auf Instagram. Zwei Wiener haben sich des Problems angenommen.
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Cristina Fonseca erklärt, wie man mit 7 Schritten neue Mitarbeiter für sein Startup findet.

Trotz E-Mail, PDF und Karriere-Plattformen wie LinkedIn und Xing, ist ein Bewerbungsprozess offenbar noch immer eine mühsame Sache. „Ich poste jeden Tag zu Mittag mein Essen auf Instagram, aber bei Bewerbungen muss man jedes Mal mühsam PDFs zusammenstellen und sie per Mail senden“, sagt Jan Pichler im Gespräch mit dem Brutkasten. Der Jungunternehmer kennt das Problem von beiden Seiten – auch für Recruiter ist es mühsam, in E-Mail-Anhängen wühlen zu müssen. Gemeinsam mit Sascha Mundstein will er dieses Problem lösen und eine zentrale Plattform schaffen, über die Bewerbungsunterlagen ausgetauscht werden. myVeeta ist bereits verfügbar und ermöglicht derzeit die private Verwaltung und den Versand von Bewerbungsunterlagen für Bewerber.

LinkedIn und Xing ungenügend

LinkedIn und Xing sind für Pichler keine geeigneten Tools für Bewerbungsprozesse. Einerseits würden viele Bewerber nichts in ihr Profil schreiben, was ihr aktueller Chef nicht lesen darf. Andrerseits sei auf Seite der Firma immer eine Hürde gegeben, da man sich bei den Karriere-Plattformen anmelden muss, um ein Profil vollständig sehen zu können. Beide Probleme löse myVeeta. „Ich kann meine Unterlagen für eine Firma freigeben – dann erhält sie ein E-Mail mit den Dokumenten. Und ich kann dieser Firma die Berechtigung auch wieder entziehen, dann erhält sie eine Aufforderung, die Unterlagen wieder zu löschen“, so Pichler. Solange Unterlagen für eine Firma freigegeben sind, erhält diese auch eventuelle Aktualisierungen.

Firmen und Personaler zahlen

Auch Firmen können sich auf myVeeta registrieren und die Unterlagen ihrer Bewerber so gleich direkt auf der Plattform einsehen. Hier verbirgt sich auch das Geschäftsmodell der beiden Jungunternehmer. Während Bewerber myVeeta kostenlos nutzen können, müssen Firmen und Personalvermittler monatlich 49 Euro bezahlen. Ist eine direkte Anbindung an ein Recruiting-System gewünscht, steigen die monatlichen Kosten auf 199 Euro. Einer der ersten Firmenkunden ist die PORR AG.

Derzeit ist myVeeta bzw. die Talent Solutions GmbH, noch vollständig mit Eigenkapital finanziert. „Anfang 2016 werden wir uns nach Investoren umsehen“, erzählt Pichler. „Wir wollen sehr schnell wachsen“.

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Graph Therapeutics
© Graph Therapeutics

Das Biotechnologieunternehmen Graph Therapeutics hat eine Finanzierungsrunde über fünf Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wird sie von der Pariser Venture-Capital-Gesellschaft Daphni, die sich dem bestehenden Investorenkreis mit SquareOne, Merantix Capital und NAVEC Investment Management anschließt.

Graph Therapeutics: Gesamtfinanzierung auf über 10 Millionen

Darüber hinaus erhält das Unternehmen nicht verwässernde Fördermittel von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Austria Wirtschaftsservice (AWS). Einschließlich dieser Mittel beläuft sich die bisher eingeworbene Gesamtfinanzierung von Graph Therapeutics auf mehr als zehn Millionen US-Dollar.

Graph Therapeutics entwickelt eine KI-gestützte Plattform zur Erforschung neuer Medikamente gegen entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine eigene Pipeline an Wirkstoffkandidaten weiter ausbauen. Gleichzeitig sieht sich Graph dank der bereits in klinisch relevanten Modellen validierten Technologie gut positioniert, um strategische Partnerschaften einzugehen und seine Plattform über Lizenzvereinbarungen auch anderen Pharma- und Biotechunternehmen zugänglich zu machen. Der Einstieg von Daphni soll diesen Wachstumskurs beschleunigen und die Entwicklung neuer Präzisionstherapien auf Basis der Analyse echter Patientenzellen vorantreiben.

Gründerteam mit Erfahrung aus anderem Biotech

Graph Therapeutics nutzt dabei eine KI-gestützte Plattform, die Daten aus lebenden Patientenzellen mit modernen Analyseverfahren kombiniert, um die Ursachen von Erkrankungen des Immunsystems besser zu verstehen. Das Gründerteam bringt dabei Erfahrung aus dem Biotech-Unternehmen Allcyte mit, das später von Exscientia übernommen wurde. Ziel von Graph ist es, neue Angriffspunkte für Medikamente sowie Biomarker zu identifizieren und so die Entwicklung präziserer Therapien für entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen zu beschleunigen.

„Unsere Plattform hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Wir gewinnen heute biologisch relevante Erkenntnisse, die unmittelbar in unsere eigenen Programme zur Wirkstoffentwicklung einfließen“, sagt Gregory Vladimer, Mitgründer und CEO von Graph Therapeutics. „Das Vertrauen von Daphni in unseren Ansatz ist ein starkes Signal, während wir die Investitionen in unsere Wirkstoffprogramme ausweiten. Mit ihrer Unterstützung und der unserer bestehenden Investoren verfügen wir sowohl über die notwendige Rückendeckung als auch über den Antrieb, Präzisionsmedikamente für entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen zu entwickeln und der Branche zu zeigen, dass die systematische Entschlüsselung von Immunfehlfunktionen in echten Patientenzellen die tatsächlichen Krankheitsursachen sichtbar macht.“

Für Sofia Dahoune, Partnerin bei Daphni, steht Graph exemplarisch für die nächste Generation von TechBio-Unternehmen: „Ein Unternehmen, in dem tiefgreifende technologische Innovation untrennbar mit exzellenter Forschung und Entwicklung verbunden ist und das von einem Team mit nachgewiesener Expertise in der Präzisionsmedizin geführt wird. Die Komplexität immunvermittelter Erkrankungen erfordert genau einen solchen integrierten Ansatz.“

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