04.09.2025
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mytalents.ai: Wiener EduTech erhält neuen Co-CEO

Die Lernplattform mytalents.ai erweitert ihr Führungsteam und holt Marco Glöckl als neuen Co-CEO ins Team.
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mytalents.ai, Glöckl
© mytalents.ai - (v.l.) Florian Hasibar, Marco Glöckl und Fabian Hemmerich.

Wie es von mytalents.ai heißt, schaffe die steigende Nachfrage nach Re- und Upskilling-Lösungen im Bereich Künstlicher Intelligenz ideale Voraussetzungen für den nächsten Wachstumsschritt des Startups. Ein wesentlicher Treiber sei vor allem der AI Act der EU, der Unternehmen verpflichtet, ihre Mitarbeiter:innen regelmäßig zu schulen und deren „Readiness“ jährlich zu erneuern. Um diese Erneuerung voranzutreiben, nahm man jetzt Marco Glöckl ins Führungsteam auf.

„Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, unsere Strukturen im Sales und Business Development auszubauen. Mit Marco holen wir einen erfahrenen Leader ins Team, der diesen Bereich entscheidend vorantreiben wird“, erklärt Mitgründer und CEO Florian Hasibar.

Erfahrung und Netzwerk

Der der ehemalige „Director Business Development & Innovation“ bei der ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH bringt Erfahrung im B2B-Sales sowie im Aufbau und Führen von Teams mit. In seiner Laufbahn hat er mit großen Enterprises zusammengearbeitet und verfügt über ein Netzwerk in der DACH-Region. „Das Thema KI-Weiterbildung ist nicht mehr Kür, sondern Pflicht. Mit dem AI Act stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Teams AI-Act ready zu machen – und das jährlich. Genau hier bietet mytalents.ai die passenden Lösungen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Florian und Fabian (Anm.: Mitgründer Fabian Hemmerich) die nächste Wachstumsphase einzuleiten“, sagt Glöckl.

Rollenverteilung

Über eine Plattform bietet das mytalents.ai Online-Kurse für diverse Berufsgruppen und Fachbereiche an, die den Auf- und Ausbau von Kompetenzen rund um KI-Tools wie ChatGPT ermöglichen soll.

Mit dem Co-CEO möchte mytalents.ai sicherstellen, dass man nicht nur gründergetrieben ist, sondern in die nächste Stufe geht. „Er bringt genau die Expertise mit, die wir brauchen, um das Wachstum im Bereich Sales und Marketing zu beschleunigen und gleichzeitig unsere Kultur zu stärken“, sagt Hemmerich zum Neuzugang.

Durch die Verstärkung im Führungsteam könne sich Hasibar künftig noch gezielter auf die Weiterentwicklung des Produkts sowie die strategische Ausrichtung konzentrieren. Glöckl übernimmt die Sales- und Marketing-Agenden und soll die Expansion vorantreiben.

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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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