07.11.2022

MovieShots: „Dick und Doof“ als NFTs

Das österreichische Startup MovieShots ermöglicht es Filmliebhabern, einen Teil eines Films als Sammlerstück zu besitzen. Dieses Mal ein Schwarzweiß-Klassiker.
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MovieShots, Laurel & Hardy,
(c) MovisShots - Das Film-Startup MovieShots tokenisiert alte Filmklassiker.

Durch die bestehende Kooperation mit der Beta Film GmbH ist es dem MovieShots-Team gelungen, den berühmten Schwarz-Weiß-Film „Way Out West“ mit dem britisch-amerikanischen Komiker-Duo Laurel & Hardy in die Welt der Blockchain zu bringen.

MovieShots macht aus Klassiker 555 NFTs

Ab dem 28. November wird es möglich sein 555 exklusive Laurel & Hardy-NFTs zu erstehen. Insgesamt repräsentieren alle Sammlerstücke den Film von der ersten Sekunde bis zum Abspann.

MovisShots, Laurel & Hardy,
(c) MovieShots – „Way Out West“ in 555 Stücken.

„Stan Laurel und Oliver Hardy haben sich in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt und es ist uns eine große Ehre, dieses kulturelle Erbe in Form von digitalen Sammlerstücken auf der Blockchain zu verewigen“, sagt MovieShots-Mitgründer Jan Leitenbauer zu seiner neuesten Errungenschaft.

Lola Renn bereits tokenisiert

Bereits im Mai 2022 fiel das Startup auf, als es den Film „Lola Rennt“ mit Franka Potente auf den NFT-Markt (bisher 83 Prozent geminted) brachte. Im Vorfeld dessen wurde das Team rund um Leitenbauer und Co-Founder Bernd Ranzenmayr zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen, um sich über die Zukunft des Films auszutauschen.

Metadaten fürs Metaverse

Jedes MovieShots-NFT wird manuell mit Metadaten verbunden. So kann genau nachvollzogen werden, welcher Charakter, Ort, Kostüm und welches Make-Up in diesem Filmausschnitt vorkommt. Mit diesen Daten ermöglicht das Startup einen Transfer ins Metaverse.

„Immer mehr Leute werden auf MovieShots aufmerksam und glauben an die Zukunft des digitalen Sammelns“, so Ranzenmayr.

MovieShots als Film3-Pionier

Auch Award-winning Regisseurin und Film-NFT-Spezialistin Jordan Bayne sieht im Wiener Startup Vordenker: „MovieShots sind echte, einzigartige Film3-Pioniere, die den Goldstandard für digitale Filmsammlerstücke entwickeln“, sagt sie. Zur Erklärung: Die Film3-Bewegung sieht sich selbst als die nächste Generation der Medienindustrie, angetrieben durch Blockchain und digitale Communities.

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Rund 1.800 Mitarbeiter:innen und mehr als eine halbe Milliarde Euro Jahresumsatz: Nach österreichischen Maßstäben ist das Bundesrechenzentrum (BRZ), das sich zu 100 Prozent in Staatsbesitz befindet, ein veritables Großunternehmen. Es steht hinter Anwendungen wie dem Digitalen Amt oesterreich.gv.at, der ID Austria, FinanzOnline, JustizOnline, dem Unternehmensserviceportal USP oder der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA.

Nun bekommt das BRZ mit Maria Ulmer eine neue Geschäftsführerin für den kaufmännischen Bereich und Personalagenden. Sie löst Christine Sumper-Billinger ab, die fast 20 Jahre lang für das BRZ tätig war. Roland Ledinger bleibt technischer Geschäftsführer und damit zuständig für die Bereiche Kundenmanagement, Betrieb, Entwicklung und IT-Konsolidierung.

Fast 25 Jahre im Bundesdienst mit Schwerpunkt auf Digitalisierung

Ulmer war seit 2023 Budget-Sektionschefin im Finanzministerium (BMF). Davor war die Juristin, die seit fast 25 Jahren im Bundesdienst steht, unter anderem Leiterin der damaligen BMF-Sektion Digitalisierung und E-Government sowie Chief Digital Officer. Im damaligen Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unter Ministerin Margarete Schramböck arbeitete sie als Sektionschefin für Digitalisierung und stellvertretende Leiterin der Präsidialsektion – brutkasten berichtete damals.

Marterbauer hinter Postenrochade

Wie die Tageszeitung „die Presse“ mit Berufung auf nicht genannte Quellen berichtet, will Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) mit der Umbesetzung den Weg für einen Budgetsektionschef aus den eigenen Reihen frei machen. Aus der offiziellen Aussendung geht das freilich nicht hervor. Dort bedankt sich Marterbauer per Zitat bei Christine Sumper-Billinger. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, „dass das BRZ zu einem modernen und zukunftsorientierten IT-Dienstleister und Arbeitgeber entwickelt werden konnte und mittlerweile als führender Technologiepartner des öffentlichen Sektors der Republik fungiert“. Ulmer bezeichnet er als „eine ausgewiesene Expertin mit größtem Fachwissen für die Stelle […], von deren Kompetenz ich mich unter anderem in der Zusammenarbeit zu zwei Doppelbudgets überzeugen konnte.“

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