23.01.2023

Movevo: Kärntner Health-Tech fordert Unternehmen heraus

Die "Movevo Move Days" kehren zurück und jagen "Schritte" für den guten Zweck.
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Das Movevo-Team (c) Martin Hofmann

Die ersten „Movevo Move Days“ zogen im Vorjahr über 50 Unternehmen aus ganz Österreich an, die Bewegungspunkte für den guten Zweck gesammelt haben. Dabei wurden über 20.000 Challenges absolviert und 90 Millionen Schritte zurückgelegt. Schlussendlich konnten 2022 8.500 Euro an die Stiftung Kindertraum übergeben und der Herzenswunsch vom sechsjährigen Luka nach einem elektrischen Therapiedreirad erfüllt werden.

Movevo Move Days 2023

Am 22. Februar 2023 startet das Villacher Startup – das einen App entwickelt hat, die Bewegung und Gesundheit spielerisch in den Arbeitsalltag integrieren und zu gemeinsamen Pausen im Team animieren soll – die zweite Runde des Hilfsprojekts.

„Mit den ‚Move Days‘ möchten wir in Österreich gemeinsam mehr bewegen. Das positive Feedback vom Vorjahr hat uns bestärkt und wir haben noch viel vor“, sagt Marion Kanalz, Mitgründerin von Movevo.

Challenge Accepted?

Die „Move Days“ sind konkret eine digitale Gesundheits-Challenge für Unternehmen. Für die Dauer der Initiative (bis zum siebten April) bekommen alle, die mitmachen, Zugang zur App und können darüber Punkte sammeln. Zusätzlich gibt es jeden Dienstag beim „TU-ES-DAY“ eine 15-minütige Mitmacheinheit und jeden Donnerstag einen Expertentalk. Auf die aktivsten Unternehmen und Mitarbeiterinnen warten zudem Preise. Denn, in jeder Unternehmenskategorie gibt es ein eigenes Ranking.

„Bewegung verbessert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Stimmung und den Zusammenhalt im Team“, so Michael Omann, Geschäftsführer von Movevo dazu.

Movevo unterstützt Rollstuhl-Foundation

Heuer wird die Nico Langmann Foundation des gleichnamigen österreichischen Rollstuhl-Tennisspielers, Autors und Speakers unterstützt. Die Hilfsorganisation stellt Sportrollstühle für Kinder bereitgestellt, die sich diese nicht leisten können.

Die Anmeldung ist sowohl für Einzelpersonenunternehmen, als auch KMUs und Konzerne ab sofort möglich.

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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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