Die ersten „Movevo Move Days“ zogen im Vorjahr über 50 Unternehmen aus ganz Österreich an, die Bewegungspunkte für den guten Zweck gesammelt haben. Dabei wurden über 20.000 Challenges absolviert und 90 Millionen Schritte zurückgelegt. Schlussendlich konnten 2022 8.500 Euro an die Stiftung Kindertraum übergeben und der Herzenswunsch vom sechsjährigen Luka nach einem elektrischen Therapiedreirad erfüllt werden.
Movevo Move Days 2023
Am 22. Februar 2023 startet das Villacher Startup – das einen App entwickelt hat, die Bewegung und Gesundheit spielerisch in den Arbeitsalltag integrieren und zu gemeinsamen Pausen im Team animieren soll – die zweite Runde des Hilfsprojekts.
„Mit den ‚Move Days‘ möchten wir in Österreich gemeinsam mehr bewegen. Das positive Feedback vom Vorjahr hat uns bestärkt und wir haben noch viel vor“, sagt Marion Kanalz, Mitgründerin von Movevo.
Challenge Accepted?
Die „Move Days“ sind konkret eine digitale Gesundheits-Challenge für Unternehmen. Für die Dauer der Initiative (bis zum siebten April) bekommen alle, die mitmachen, Zugang zur App und können darüber Punkte sammeln. Zusätzlich gibt es jeden Dienstag beim „TU-ES-DAY“ eine 15-minütige Mitmacheinheit und jeden Donnerstag einen Expertentalk. Auf die aktivsten Unternehmen und Mitarbeiterinnen warten zudem Preise. Denn, in jeder Unternehmenskategorie gibt es ein eigenes Ranking.
„Bewegung verbessert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Stimmung und den Zusammenhalt im Team“, so Michael Omann, Geschäftsführer von Movevo dazu.
Movevo unterstützt Rollstuhl-Foundation
Heuer wird die Nico Langmann Foundation des gleichnamigen österreichischen Rollstuhl-Tennisspielers, Autors und Speakers unterstützt. Die Hilfsorganisation stellt Sportrollstühle für Kinder bereitgestellt, die sich diese nicht leisten können.
Die Anmeldung ist sowohl für Einzelpersonenunternehmen, als auch KMUs und Konzerne ab sofort möglich.
Mehr Laborflächen für Spinoffs: XISTA Science Park eröffnet weiteren Bauteil
Der XISTA Science Park in Klosterneuburg wurde um einen neuen Bauteil erweitert. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen neue Labore, in denen das Biotech-Spinoff Solgate als erstes Unternehmen einzieht.
Mehr Laborflächen für Spinoffs: XISTA Science Park eröffnet weiteren Bauteil
Der XISTA Science Park in Klosterneuburg wurde um einen neuen Bauteil erweitert. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen neue Labore, in denen das Biotech-Spinoff Solgate als erstes Unternehmen einzieht.
Mit dem extra eingerichteten Shuttlebus kommt man von Wien recht gemütlich bis nach Maria Gugging, dem Teil von Klosterneuburg, in dem der Campus des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zu Hause ist. Wo sich sonst Wohnhäuser und landwirtschaftliche Flächen abwechseln, ist ein moderner Science-Hub gewachsen, der 2024 auch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht wurde. Nun wurde der dazugehörige XISTA Science Park offiziell um einen neuen Bauteil erweitert.
Der von der Wirtschaftsagentur ecoplus unter der Leitung von Bernadette Schabbauer „on time und in budget“ errichtete Neubau erweitert die vermietbare Fläche um rund 3.000 Quadratmeter für Biotech- und Deep-Tech-Unternehmen. Rund 22 Millionen Euro soll die Errichtung des neuen Bauteils gekostet haben, wie auf Nachfrage von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erwähnt wird. Damit möchte der Standort auf die steigende Nachfrage nach spezialisierten Chemie-, Zellkultur- und Mikrobiologielabors reagieren. Ein Großteil der neuen Flächen wird vorerst vom ISTA selbst beansprucht, mit dem Ziel, dort künftig bis zu vier Spinoffs unterzubringen.
„Im Kern steht die Entwicklung neuer Unternehmen aus der Forschung heraus“, erklärte Markus Wanko, Geschäftsführer von XISTA. Während das ISTA die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit rund 90 Forschungsgruppen und 1.400 Mitarbeitenden abdeckt, übersetzt XISTA diese Erkenntnisse über den Science Park und den Venture-Arm XISTA Science Ventures in die Praxis.
Biotech-Startup Solgate zieht ein
Als erstes Unternehmen nutzt das Biotech-Startup Solgate die neu geschaffenen Laborflächen. Die Ausgründung des ISTA und des CeMM (Forschungszentrum für Molekulare Medizin) fokussiert sich auf die Entwicklung neuartiger Therapeutika, die gezielt auf Membran-Transportproteine wirken. Mit der Laborinfrastruktur vor Ort möchte das internationale Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Enrico Girardi, der durch die neu bezogenen Räumlichkeiten führte, seine Pharma-Forschung direkt am Standort fortsetzen.
Die Erweiterung fällt mit Fortschritten auf der Finanzierungsseite zusammen. Erst vor wenigen Tagen besiegelte der XISTA-Science-Venture-Fonds sein mittlerweile 30. Investment, wie Geschäftsführer Markus Wanko verrät. Genauere Details über den Deal möchte man aktuell noch nicht verraten.
Was man hingegen deutlich hervorheben möchte, ist der wirtschaftliche Hebel des Standorts. Bisher wurden laut eigenen Angaben über XISTA etwas mehr als 30 Millionen Euro in Startups investiert. „Die Unternehmen selbst haben das genutzt, um 300 Millionen Euro selbst einzuwerben. Also ich glaube, wir haben es geschafft, da ein System aufzubauen. Das funktioniert“, so Wanko über den Hebeleffekt von 1:10.
Die europäische Komponente
Unterstützt wird das Modell auch von europäischer Seite. Uli Grabenwarter vom European Investment Fund (EIF), der als Ankerinvestor bei XISTA Science Ventures Funds II fungiert, betonte: „Das Engagement des EIF spiegelt unser Vertrauen in die enge Anbindung von XISTA an führende Forschungseinrichtungen sowie in seinen langfristigen Ansatz im Deep-Tech-Bereich wider. Genau das, was Europas Innovationsökosystem braucht“.
Für das ISTA ist der Neubau ein zentraler Baustein der eigenen Translation. „Dieses Gebäude ist ein ganz essentieller Teil, dass wir eine Wirkung, die über die Forschung und die Labors hinausgeht, in die Gesellschaft hineinbringen“, hielt ISTA-Präsident Martin Hetzer fest.
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