03.05.2022

Motobit: Motorrad-App warnt vor Gefahren und empfiehlt Pausen

Auch eine statistische Erfassung des eigenen Fahrverhaltens und das Teilen seiner Ausflüge sind möglich.
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(c) Motobit - Motobit entwickelte ein Wearable, um u.a. das eigene Fahrverhalten zu studieren.

In Österreich gibt es rund 600.000 Motorradfahrer. Nikolaus Mikschofsky ist einer davon. Er weiß, dass jeder dritte Unfalltote auf heimischen Straßen auf zwei Rädern starb. Darum haben er und Alessio Severin eine App namens Motobit entwickelt, die vor Gefahrenstellen warnt.

Motobit: Analyse der Motorrad-Fahrten

Dabei greift die App auf Daten aus dem Netz zurück bzw. haben User:innen selbst die Möglichkeit auf gefährliche Stellen hinzuweisen. Zusätzlich sorgt ein spezieller Algorithmus dafür, dass das individuelle Fahrverhalten analysiert wird und Warnungen dem jeweiligen Fahrer oder der Fahrerin angepasst sind.

Wearable ähnlich einer Smartwatch

Damit möchten die Gründer dafür sorgen, dass Motorrad-Faher:innen ein Gefühl dafür bekommen, in welchen Limits sie sich beim Fahren bewegen. Motobits eigenes Wearable-Device Sentinel vibriert bei Warnungen ähnlich einer Smartwatch, nur wesentlich stärker, wie Mikschofsky erklärt.

Motobit-App empfiehlt Pausen

Zusätzlich ist es per Motobit möglich, 3D-Videos der eigenen Fahrten zu erstellen und jene sowie Statistiken zu teilen. Die Premium-Version erlaubt es zudem Schräglagen und Beschleunigungen zu analysieren, sowie einen Hinweis zu erhalten, wann man denn lieber eine Pause einlegen sollte.


Motobit ist heute bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu sehen. Außerdem dabei: Pussy Bussi, Schenke Rosen, Cowonder und Wisch Wasch.

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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