15.01.2020

Wiener AI-Startup MoonVision hat einen neuen CEO

Das Wiener AI-Startup MoonVision erhält mit Matthias Moldaschl einen neuen CEO. Der 37-jährige kommt vom E-Mobility-Startup has·to·be und soll ab sofort seine Automotive-Expertise – einem Anwendungsfeld der MoonVision-Technologie – einbringen.
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MoonVision
Der 37-Jährige Matthias Moldaschl ist ab sofort neuer CEO von MoonVision | (c) Erhard Hois

Matthias Moldaschl steigt als CEO beim Wiener AI-Startup MoonVision ein, das hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt. Das Startup hat sich auf Computer Vision mit künstlicher Intelligenz spezialisiert. Mit der Software-Lösung in Kombination mit Industriekameras werden industrielle Qualitätsprüfungsprozesse in der Produktion automatisiert. Anwendung findet die Technologie in der Fertigungs- und Automobilbranche.

Wie es in einer Aussendung von MoonVision heißt, verfügt Matthias Moldaschl inbesondere in diesem Bereich über eine ausgeprägte Expertise. Moldaschl kommt vom E-Mobility-Startup has·to·be, an dessen Aufbau er genauso maßgeblich beteiligt war wie am Einstieg von Volkswagen.

+++ Wiener AI-Startup bringt Computern das Sehen bei +++

MoonVision auf Wachstumskurs

Zusammen mit COO und Co-Geschäftsführer Kamil Kula soll der 37-Jährige MoonVision noch stärker auf Wachstum trimmen. Das Startup wird sich zunächst auf den DACH-Raum sowie auf die Industriesegmente wie Automotive und Manufacturing konzentrieren.

Das AI-Startup arbeitet bereits jetzt mit internationalen Kunden wie Audi, Webasto oder Motherson zusammen. Ende Feber 2019 holte sich das Startup unter dem Lead der Wiener Beteiligungsgesellschaft ARAX Capital Partners eine Million Euro Kapital – der brutkasten berichtete.

Aktuell sucht MoonVision noch weitere Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb, Data Science, Entwicklung und Marketing.

+++ zur Brutkasten-Job-Plattform +++

Statement von Moldaschl und Kula

In einer ersten Stellungnahme erläutert Moldaschl seine Beziehung zur Automotive-Branche und Computer Vision: „Neben der Elektromobilität faszinieren mich gerade die vielen Anwendungsgebiete von Computer Vision schon lange. Und hier hat MoonVision derzeit klar die besten Karten. Wir werden zeigen, wie man auch außerhalb von Silicon Valley Standards in AI setzt. Da hilft es natürlich, ähnliche Vorerfahrung gesammelt zu haben.“

Co-Geschäftsführer Kamil Kula über die Neubesetzung: „Um unsere bisherige Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu können, müssen und wollen wir wachsen. Ich freue mich sehr, dass Matthias Moldaschl uns mit seiner ganzen Power dabei unterstützt.“

=> zur Page des Startups

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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Matthias Moldaschl steigt als CEO beim Wiener AI-Startup MoonVision ein, das hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt. Das Startup hat sich auf Computer Vision mit künstlicher Intelligenz spezialisiert. Wie es in einer Aussendung von MoonVision heißt, verfügt Matthias Moldaschl inbesondere in diesem Bereich über eine ausgeprägte Expertise. Zusammen mit COO und Co-Geschäftsführer Kamil Kula soll der 37-Jährige MoonVision noch stärker auf Wachstum trimmen. Das AI-Startup arbeitet bereits jetzt mit internationalen Kunden wie Audi, Webasto oder Motherson zusammen. Ende Feber 2019 holte sich das Startup unter dem Lead der Wiener Beteiligungsgesellschaft ARAX Capital Partners eine Million Euro Kapital – der brutkasten berichtete.

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