25.01.2019

Moonshot Pirates Bootcamp vermittelt Jugendlichen Unternehmergeist

Noch immer spielt unternehmerisches Denken und Handeln eine zu kleine Rolle in der Laufbahn jugendlicher Talente. Moonshot Pirates ist eine Community, die genau das ändern will. Das Bootcamp findet vom 5.-7.2. in Tainach statt und richtet den Fokus auf Entrepreneurship, Tech und Mindset.
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Moonshot Pirates
(c) Moonshot Pirates.

„Unsere Mission ist das Fördern der Moonshot-Denkweise sowie das Entfachen des Unternehmergeistes bei Schülern. Dies ist sowohl für die persönliche als auch berufliche Entwicklung der Schüler essentiell“, sagt Marko Haschej, Co-Founder und CEO von Moonshot Pirates. Dabei handelt es sich um eine Community von zukunftsorientierten Talenten, die dreitägige Programme für junge Changemaker und Entrepreneure zwischen 15 und 18 Jahren durchführt. Noch immer spielt nämlich in der Schullaufbahn Die Kultivierung des Unternehmergeistes eine sehr untergeordnete Rolle.

Bootcamp mit Fokus auf Entrepreneurship, Tech und Mindset

Motivation genug für die insgesamt vier Co-Founder von Moonshot Pirates, Marko Haschej, Aneta Londova, Mathias Lukas und Lin Reimann, das Thema Entrepreneurship im Jugendalter selbst in die Hand zu nehmen. Das Bootcamp der Moonshot Pirates bietet jungen Schülern vom 5. bis 7. Februar in Tainach (Kärnten) die Möglichkeit, sich mit erfolgreichen Unternehmern und Changemakern direkt zu vernetzen. Teil des 3-Tage-Startup-Programms sind ein 48h-Hackathon, Mentoring-Stunden, Kamingespräche mit Unternehmern und eine öffentliche Pitching-Session. So schlüpfen die Schüler das erste Mal in die Schuhe eines Unternehmers. 

Das Moonshot Pirates Bootcamp setzt seinen Fokus auf folgende Bereiche:

  • Entrepreneurship & Startups – Stephan Jung, Innovations- und Startup-Experte mit über 13 Jahren Erfahrung, wird sein Wissen an die Teilnehmer weitergeben.
  • Technologie-Trends & Exponential Strategies – Petra Hauser, CEO & Gründerin des Exponential Business Hub, wird in Ihrer Session die Themen Digitale Transformation, exponentielle Strategien und digitales Marketing behandeln.
  • Mindset Building & Moonshot Thinking – Dejan Stojanovic, Co-Founder der Fuckup Nights Vienna, wird die Schüler dazu ermuntern wachstumsorientiert zu denken und Scheitern nicht als Ende sondern als Chance zum Lernen und Wachsen zu sehen.

Moonshot Pirates arbeitet an Plattform für junge Unternehmer

“Die Arbeitswelt entwickelt sich rapide. Unternehmen verändern sich und sehen sich täglich neuen Herausforderungen ausgesetzt – Kreativität und lösungsorientiertes Denken werden mehr und mehr zu einer Kerneigenschaft im Arbeitsalltag,” so Haschej. Moonshot Pirates ist der Ansicht, dass unabhängig vom gewählten Karrierepfad ein unternehmerisches Mindset für junge Menschen wichtig ist. Das Bootcamp soll den ersten Schritt auf diesem Weg darstellen. Darüber hinaus arbeitet Moonshot Pirates auch am Aufbau einer digitalen Plattform, die die Schüler in ihrer Entwicklung weiter  begleiten soll. Die Plattform bietet Zugriff auf Wissen, Inspiration und Netzwerk sowie Austauschmöglichkeiten für junge Talente.

HARD FACTS

Wann?    5.-7.02.2019
Wo?        Tainach, Kärnten

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Das Flatwise-Gründertrio (v.l.) Marc Lindorfer, Edwin Schneider und Johannes Reichl © Flatwise

Wenn es nach Johannes Reichl, Edwin Schneider und Marc Lindorfer geht, ist Immobilienverwaltung bis heute vor allem eines: kleinteilig, zeitintensiv und von manuellen Abläufen geprägt. Genau hier wollen die drei Linzer mit ihrem Startup Flatwise ansetzen. Das Gründerteam entwickelt eine Software, die zentrale Aufgaben von Vermieter:innen, von Mietanpassungen über Betriebskostenabrechnungen bis zur Vorbereitung von Steuerunterlagen, mithilfe von KI-Agenten automatisieren soll. Bereits vor dem offiziellen Marktstart setzen laut Angaben des Startups Vermieter:innen mit insgesamt mehr als 3.000 Wohnungen auf die Plattform.

Von der Pilot- zur Marktphase

Das Team, das erst im August 2026 eine GmbH gegründet hat, hat sein Produkt in den vergangenen Monaten eng mit den ersten 100 Pilotnutzer:innen weiterentwickelt, mit Feedback, Interviews und echten Kund:innendaten, wie Mitgründer Johannes Reichl im Interview erklärt. Der Ansatz unterscheide sich damit von klassischen Proptech-Lösungen, die bestehende Prozesse lediglich digitalisieren: „Wir wollen Immobilienverwaltung nicht nur digitalisieren, sondern grundlegend neu denken. Immobilien sollen sich künftig weitgehend von selbst verwalten können. Vermieter:innen können durch die Software von Flatwise professionell vermieten, ohne dabei selbst Fachexpert:innen sein zu müssen“, so Reichl.

KI-Agenten im Einsatz

Konkret möchte Flatwise KI dort einsetzen, wo Verwaltungsprozesse sinnvoll automatisiert oder unterstützt werden können. Dazu zählen für das Team unter anderem die Vorbereitung und Berechnung von Mietanpassungen, die Unterstützung bei Betriebskostenabrechnungen sowie die strukturierte Aufbereitung von Finanz- und Steuerinformationen. Der KI-Agent verbindet dabei unterschiedliche Daten und Prozessschritte innerhalb der Software, bereitet relevante Informationen auf und unterstützt Vermieter:innen bei der weiteren Bearbeitung.

Der Weg zum Ökosystem

Im Schnitt verwaltet ein:e Flatwise-Nutzer:in laut Unternehmen aktuell rund zehn Wohnungen. Für Reichl zeigt sich dabei ein klares Bild der Branche: „Der Markt ist extrem fragmentiert, es gibt viele Anbieter, die eigentlich zusammenhängen müssten, aber kaum vernetzt sind.“

Dieses Nebeneinander will Flatwise auflösen und sich schrittweise zu einem Ökosystem entwickeln, das Vermieter:innen, Mieter:innen und Dienstleister:innen auf einer Plattform zusammenbringt. „Wir glauben daran, dass gute Vermieter:innen das Wohnen für alle besser machen. Flatwise soll es einfacher machen, gut zu vermieten“, heißt es dazu vom Gründungsteam.

Enterprise-Lösung in Arbeit

Flatwise richtet sich an Vermieter:innen mit Beständen zwischen einer und hundert Immobilien. Mittlerweile hätten sich aber auch Hausverwaltungen und Bestandshalter:innen mit deutlich größeren Portfolios gemeldet. Deshalb entwickelt Flatwise momentan ein Enterprise-Modell, das künftig gezielt auf die Anforderungen größerer Bestandshalter:innen und Hausverwaltungen eingehen soll, wie der Mitgründer im Interview erklärt.

Wachstum vorerst ohne Angels oder VCs

Trotz bestehender Investmentangebote will das Team bei der Finanzierung vorerst auf Förderungen und den eigenen Cashflow setzen. Rund 20 Angebote von Angels und Venture-Capital-Geber:innen sind laut Reichl bereits eingegangen. Aufgegriffen werden sollen sie frühestens, wenn erste Umsätze stehen. Für eine geplante Wachstumsphase ist jedoch in der ersten Jahreshälfte 2027 eine Finanzierungsrunde angedacht. Unterstützung erhält das Gründerteam zudem im Inkubatorprogramm von tech2b durch ein Advisory Board aus Immobilienexpert:innen und erfahrenen Unternehmer:innen.

Wissen als Türöffner

Um neue Kund:innen zu erreichen, setzt Flatwise zusätzlich auf einen eigenen Immobilienratgeber mit aktuell rund 160 Artikeln, der komplexe Themen rund um Immobilien und Wohnen laienverständlich aufbereitet. Bereits mehrere tausend Personen sollen die Inhalte monatlich lesen. Für Reichl ist das ein wichtiger Kanal, um Vertrauen aufzubauen und so langfristig neue Nutzer:innen für die Plattform zu gewinnen.

Im kommenden Jahr will Flatwise nach eigenen Angaben marktführend in Österreich werden. Mittelfristig ist auch eine internationale Expansion, etwa nach Deutschland, angedacht. Ein konkreter Zeitpunkt steht laut Reichl aber noch nicht fest.

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