Money Boy soll mit Startup-Investment 98 Mio. Euro gemacht haben – das steckt hinter dem Gerücht
Mit seinem Investment in das Getränke-Startup "Body Armour" soll der Wiener Rapper "Money Boy" 98 Millionen Euro gemacht haben. Mittlerweile dementiert der Rapper diese Gerüchte.
Der mittlerweile 40 Jahre alte Wiener Rapper “Money Boy” soll vor vielen Jahren in das Getränke-Startup “BodyArmor” investiert und damit 98 Millionen Euro gemacht haben- das berichtet zumindest Heute. Mittlerweile dementiert der Rapper diese Gerüchte. Die Gratis-Tageszeitung bezieht sich dabei auf ein Video von Sinan-G. Der Rapper-Kollege äußert sich während eines Livestreams zu Money Boys Vermögen.
Money Boy soll ein Gefühl für erfolgreiche Startups haben
„Der Typ hat fast 100 Millionen gemacht. Er hat vor zehn, 15 Jahren irgendwo investiert, dann hat er seinen Anteil genommen und gesagt, ich geh raus“, sagt Sinan-G in seinem Video. Der Floridsdorfer Rapper – Money Boy – hat schon in früheren Interviews verraten, dass er in das Startup BodyArmor eingestiegen ist, als es noch sehr jung war.
Sein Investment in das Unternehmen habe sich mit den Jahren stark vermehrt. “Den Sports-Drink BodyArmour hatte ich schon sehr früh auf dem Schirm. Ich habe ein Feeling für Sachen, die durch die Decke gehen könnten. Also habe ich mir Anteile gesichert und damit gutes Geld gemacht”, erklärt der Wiener Rapper. “Als ich gehört habe, dass Kobe Bryant eingestiegen ist, habe ich gleich einen Move gemacht”.
Wiener Rapper investiert in Getränke-Startup
Als Coca-Cola 2021 85 Prozent des Getränke-Startups kaufte, sei Money Boy zur richtigen Zeit ausgestiegen- habe aber den genauen Verkaufspreis nie bekannt gegeben. “Ich habe ganz wenig Geld in BodyArmour investiert, aber dadurch, dass es so explodiert ist, habe ich auch damit Geld verdient. Jetzt wird BodyArmour von Coca Cola in allen Groceries-Stores und Walmarts palettenweise vertrieben”, erklärt Money Boy.
Sinan-Gs Behauptungen seien jedoch nicht richtig. Wie Watson berichtet, wurde Sinan zuletzt selbst durch einen Video-Leak mit Vorwürfen zu pädophilen Neigungen belastet. Money Boy hingegen – der auch ein Publizistik-Studium abgeschlossen hat – wurde 2011 mit seinem Song “Dreh den Swag” bekannt.
Florian Gschwandtner zu seiner neuen App Zone5: „Es muss nicht alles so groß wie Runtastic werden“
Florian Gschwandtner geht mit seiner Foxyfitness GmbH den nächsten Schritt. Nach der „100 Push-Ups App“ folgt mit Zone5 eine neue Fitness-App, die KI und Smartphone-Kamera zum persönlichen Trainingscoach machen soll. Der Gründer erklärt gegenüber brutkasten, welche Rolle der Longevity-Gedanke bei der App spielte und wie er mittelfristig die Zukunft seines Startups sieht.
Florian Gschwandtner zu seiner neuen App Zone5: „Es muss nicht alles so groß wie Runtastic werden“
Florian Gschwandtner geht mit seiner Foxyfitness GmbH den nächsten Schritt. Nach der „100 Push-Ups App“ folgt mit Zone5 eine neue Fitness-App, die KI und Smartphone-Kamera zum persönlichen Trainingscoach machen soll. Der Gründer erklärt gegenüber brutkasten, welche Rolle der Longevity-Gedanke bei der App spielte und wie er mittelfristig die Zukunft seines Startups sieht.
2023 und somit acht Jahre nach dem Runtastic-Exit an Adidas startete Florian Gschwandtner seine neue App Foxyfitness. Anfänglich noch als „Sidehustle“ tituliert, vergrößerte sich die Foxyfitness GmbH und es kamen seine Runtastic-Co-Founder René Giretzlehner und Christian Kaar mit ins Boot.
Gschwandtner verkaufte vor rund einem Jahr zwei Drittel seines neuen Startups an seine ehemaligen Kollegen und es wurde ein neues Ziel ausgerufen: Ein KI-getriebenes App-Unternehmen aus Österreich zu erschaffen – brutkasten berichtete.
Zone5: Kamera erkennt Übungen
Nun und nach einer mehrwöchigen Beta-Phase stellt die Foxyfitness GmbH mit Zone5 eine neue App im Bereich Longevity vor. Die Anwendung nutzt Augmented Reality und Künstliche Intelligenz, um Übungen über die Smartphone-Kamera zu erkennen, zu zählen und in Echtzeit anzuleiten. Dafür sind weder Sensoren noch Wearables oder zusätzliche Hardware erforderlich.
„Zone5 ist ein Produkt wie die 100 Push-ups App„, erklärt Gschwandtner brutkasten gegenüber. „Eine Fitness-App, bei der die Kamera dein Coach wird, inklusive Trainingsplan.“
Die Kamera erkennt mehr als 30 Übungen (Seilspringen, Burpees etc.) automatisch, zählt jede Wiederholung und gibt Feedback. Die Workouts dauern fünf bis 30 Minuten und trainieren gezielt in zwei Intensitätsbereichen: in Zone 2 für die aerobe Grundlage und den Fettstoffwechsel, oder in Zone 5 für maximale Intensität und die Entwicklung der VO2max – jenem Wert, der – laut dem Foxyfitness-Team – in der Longevity-Forschung als einer der stärksten Marker für Gesundheitsspanne und Lebenserwartung gilt.
(c) Foxyfitness
Oder anders gesagt: „Als die maximale Menge an Sauerstoff in Millilitern, die ein Körper während einer körperlichen Belastung pro Minute und Kilogramm Körpergewicht aufnehmen und verwerten kann“.
Longevity-Gedanke kam aus Selbst-Analyse
„Der Longevity-Gedanke (Anm.: bei diesem Projekt) kam eigentlich aus der Selbst-Analyse. Ich beschäftige mich viel mit dieser Thematik“, erklärt Gschwandtner. „Es ist natürlich ein Trend-Thema, aber es geht nicht nur darum ’nur gesund‘ zu leben, sondern auch darum, die Lebenserwartung zu erhöhen und gesund älter zu werden. Heutzutage fangen Menschen ab 30 damit an. Man muss sich bloß ansehen, was im Bereich der Supplements, der Blutanalyse, in Longevity-Laboren oder beim IHHT-Training (Anm.: Intermittierendes Hypoxie-Hyperoxie) passiert.“
Dabei ist für den Gründer vor allem der VO2-max-Wert als Longevity-Indikator essentiell. Gschwandtner zufolge sollte man idealerweise 20 Minuten in der Woche (beim Training) in der Gegend der Zone 5 – also in der höchsten Herzfrequenzzone – verbringen, weil es diesen Wert steigere. „Genau, das ist bei uns einer der Punkte und Gedanken dahinter“, sagt er.
Automatischer Trainingsplan und Zeitraffer
Zone5 bietet für Personen, die nicht selbst planen wollen, auch einen automatisierten 12-Wochen-Trainingsplan, bei dem die App Umfang, Intensität und Übungsauswahl wöchentlich festlegt und an den individuellen Fortschritt anpasst. Alle Trainingseinheiten werden mit Apple Health synchronisiert und können in ein bestehendes Gesundheits- und Trainingsprofil eingebunden werden.
Ein weiteres Merkmal ist die automatische Aufzeichnung jeder Trainingseinheit als Zeitraffer-Video, das lokal auf dem Smartphone gespeichert wird und Übungen, Wiederholungen sowie Trainingszone zeigt. Die Videos sind für das Teilen auf Plattformen wie TikTok, Instagram-Reels oder für Stories vorgesehen und sollen kurze Trainingseinheiten in ein sichtbares, teilbares Ergebnis verwandeln.
Zone5: Cross-Selling und Symbiosen in Planung
„Die meisten Menschen wissen, dass Ausdauer und Kraft die besten Investments in ein langes, gesundes Leben sind. Woran es scheitert, sind nicht die Erkenntnisse, sondern Zeit, Ausrüstung und Anleitung. Genau da setzt Zone5 an: Du brauchst zehn Minuten, ein Smartphone und keinerlei Vorwissen – deine Kamera übernimmt den Rest“, sagt Gschwandtner, der sich des Erfolgs der App sicher ist und andeutet, was aus der Foxyfitness noch kommen wird.
„Ich glaube, es muss gar nicht alles so groß wie Runtastic werden“, sagt er. „Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine sehr erfolgreiche App werden kann. Vor allem über eine mittelfristige Zeit, wenn wir noch die eine oder andere App im Fitnessbereich entwickeln und sich gutes Cross-Selling bzw. Symbiosen ergeben.“ Zone5 ist ab sofort im App Store und auf Google Play verfügbar.
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