28.09.2022

Monets Garten kommt als immersive Experience nach Wien

Das immersive Kunsterlebnis "Monets Garten" zeigt sich nach Berlin und Mühlheim erstmals in Österreich in der Wiener Marx Halle.
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Monets Garten, Monets Garten Wien, Wien Maxhalle, Impresionismus
(c) Lukas Schulze - Bei "Monets Garten" gibt es insgesamt drei erlebbare Bereiche.

Inszeniert wird das Ausstellungskonzept mit Installationen und Projektionen, die in Verbindung mit Musik Farbwelten entstehen lassen sowie die Gemälde interessierten Betrachtern lebendig und spürbar vermitteln sollen.

Monets Garten: Immersives Erlebnis in drei Akten

Um ganz in die Welt des französischen Meisters eintauchen zu können, werden die Besucher:innen durch drei Erlebnisbereiche geführt.

Die erste Reisestation repräsentiert das Atelier des Begründers des Impressionismus. Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst blicken lassen soll.

Die zentralen Themen Monets – wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche – werden integriert und, eigenen Worten nach, durch modernste Technik in ein „poetisches Gesamtkonzept“ verwoben.

Gartenlandschaft in Giverny & Dame im grünen Kleid

Vom Atelier geht es weiter zur Inszenierung von Monets Garten, der berühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Über die Brücke gelangt man in das Haus von Monet, in der eine große Wandprojektion interaktiv von Besuchern selbst bespielt werden kann.

Im sich anschließenden Showroom finden sich Bilder von Monet, darunter „Das Kap von la Héve bei Ebbe“, „Die Dame im grünen Kleid“ oder „Das Atelierboot“.

Monets Garten: Seerosen als Finale

Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert: Der gesamte Raum wird zu einem großen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entstehen soll. Dem Betrachter möchte man das Gefühl vermitteln, sich inmitten der Gemälde zu befinden, in Licht und Ton zu versinken und Teil der Szenerie zu werden.

„Die Ausstellung ist ein Erlebnis für alle – von jung bis alt“, erklärt Kreativdirektor Roman Beranek. „Die Besucher:innen erleben die Welt Claude Monets, seine Farben und berühmten Werke auf wunderbare Weise so, als ob sie tatsächlich in der Szenerie sind. Farben, Licht, die Projektion des Wassers – alles wird lebendig.“

Premiere ist am 20. Oktober 2022.

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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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