19.10.2020

Modul University bringt neuen „Talents Squared Start-Up Hub“ für Jungunternehmen

Alle Interessierten sind herzlich zum Online Kick-Off am 21. Oktober eingeladen. Bis 19.10. kann man zudem einen Video-Pitch bei der Modul University einreichen.
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Modul University
(c) Modul University
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Der Start-Up Hub an der Modul University Vienna wird zur Marke „Talents Squared“ ausgebaut und erweitert mit Partnern aus der Industrie und Wirtschaft seine Angebote für die Tourismus-, Restaurant- und Lebensmittelbranchen. Zuvor hatte die Modul University Vienna bereits erfolgreiche Unternehmen wie Rebel Meat oder Daily Pots unterstützt.

Beim Online Kick-Off-Day am 21. Oktober sind alle Gründungs-Interessierten herzlich willkommen – und bekommen die Chance, mit ihrer Idee mit einem kurzen Video vor einer Jury online und live zu pitchen, um in das kommende Accelerator-Programm aufgenommen zu werden.

Startschuss für neue Marke am 21. Oktober

Durch die ständig wachsende Zahl internationaler Startup-Initiativen und der großen Nachfrage wurde im Jahr 2018 an der Modul University Vienna das „Start-Up Hub“, ein Kompetenzzentrum für Unternehmensgründerinnen und -gründer, ins Leben gerufen. Das Start-Up Hub agierte bisher als Heimbasis für Jungunternehmen in den Bereichen Food & Beverage, Hospitality und Serviceindustrie. 

Der Demo Day am 21. Oktober ist jetzt der Startschuss für den neuen „Talents Squared“ Start-Up Hub der Wiener Uni für Jungunternehmen – auch aus anderen Branchen. „Unsere Vision ist es, ein Ökosystem für Studenten, Startups, Partner und die Industrie zu schaffen. Angetrieben durch einen Inkubator und mehrere neue Ausbildungsprogramme für Startups bieten wir eine Plattform, um Startups und Spin-Offs mit Bildung, einem fortgeschrittenen Netzwerk und Finanzierungsmöglichkeiten zusammenzubringen”, schildert Christian Hoffmann, vom Talents Squared Start-Up Hub.

Modul University verbindet Startups mit Forschung

Durch das neue Konzept werden Neugründungen noch schneller in Forschungs- und akademische Programme integriert. Internationale Beziehungen und Studierende, externe Gründungsinteressierte und das Know-how der Fakultät schaffen einen einzigartigen Nährboden für Startups und Spin-Offs.

„In Zusammenarbeit mit Experten aus der Industrie ist das Kompetenzzentrum in der Lage, als Accelerator zu agieren und innovative Ideen und Produkte bis zur Marktreife zu fördern. Durch den zielorientierten Prozess werden Konzepte in wenigen Monaten via Prototyping in die Pilotphase und zur Umsetzung gebracht“, sagt Hoffmann. 

Bis zum 19.10 Video-Bewerbung für den Live-Pitch einreichen

Besonderes Highlight: Während des Kick-Off-Days am 21. Oktober gibt es neben der Vorstellung der neuen Angebote des „Talents Squared Start-Up Hub und der Auswahl der Gewinner des vergangenen Programms auch einen Pitch für aktuelle Junggründer in den zwei Bereichen Food & Beverage und Tourismus.

All jene mit einer Idee sind eingeladen, ein Kurzvideo von einer Minute zu senden und bekommen die Chance, einen von zehn Plätzen pro Bereich für das kommende Accelerator-Programm zu gewinnenIn der Jury sitzen unter anderem Dimitris Christopoulos (MU), Michael Prika (Metro), Marko Ertl (Herd Kitchen), Daniel Horak (Conda) und Stefan Bauer (Talent Garden).

Wer seine Idee vorstellen möchte, kann dies direkt bei der Bildungseinrichtung tun. English is welcome!

Key Facts

Demo Day, 21. 10. 2020
Von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr
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V.l.n.r.: Damian Izdebski, techbold Gründer und Hauptaktionär; Matthias Stieber und Gerald Reitmayr, Vorstände der techbold technology group AG © techbold

Eine Geschichte, die das Leben schreibt: „Zwölf Jahre lang war ich ‚der mit der Pleite‘. Ab heute bin ich ‚der mit dem Comeback'“, sagt Damian Izdebski Freitagmorgen gegenüber brutkasten. Sein 2015 gegründetes Unternehmen techbold technology group AG wird von der deutschen accompio Gruppe übernommen – zu einer Bewertung von knapp 40 Millionen Euro, wie brutkasten in Erfahrung brachte. 2014 hatte Izdebski mit seinem damaligen Unternehmen DiTech Insolvenz anmelden müssen, was damals landesweit für Schlagzeilen sorgte.

28 Millionen Euro Umsatz im Mittelstand

Techbold ist auf IT-Outsourcing, Cloud-Lösungen sowie Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Über das letzte Jahrzehnt akquirierte das IT-Unternehmen ganze 18 Unternehmen, um seine Expansion voranzutreiben wie brutkasten engmaschig verfolgte. Nun wird techbold selbst zum Gekauften. Die entsprechenden Verträge wurden bereits unterzeichnet, der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständige Wettbewerbsbehörde, wie das Unternehmen heute morgen per Aussendung mitteilte.

Techbold beschäftigt mittlerweile mehr als 170 IT-Spezialist:innen an Standorten in Wien, Oberösterreich und dem Burgenland und betreut rund 1.400 Kund:innen. Zuletzt erwirtschaftete die IT-Firma einen Jahresumsatz von rund 28 Millionen Euro. Für Kund:innen sowie laufende Verträge des Wiener Unternehmens soll sich im Tagesgeschäft laut Unternehmensangaben nichts ändern.

Spektakuläres Comeback

Gründer Damian Izdebski, der 2025 die CEO Rolle zurücklegte und danach im Aufsichtsrat tätig war, meint gegenüber brutkasten: „Zum ersten Mal seit 25 Jahren weiß ich nicht, was als Nächstes kommt. Alle, die mich kennen, wissen: Das dauert nicht lange.“

Dem heutigen Erfolg geht eine weniger erfreuliche Geschichte voran. 2014 musste Izdebski mit seinem ehemaligen Unternehmen DiTech Insolvenz anmelden. Ein Schritt mit dem der Gründer sehr offen umgeht: „Beide Schlagzeilen habe ich mir selbst geschrieben – an der zweiten habe ich nur deutlich länger gearbeitet.“ Er fügt hinzu: „In Amerika ist eine Pleite ein Kapitel im Lebenslauf. In Österreich ein Urteil fürs Leben. Ich habe beschlossen, das Urteil nicht anzunehmen.“

Auch Investor und Aufsichtsratmitglied Hermann Futter freut sich vor allem für Izdebski: „Ich habe immer an Damian geglaubt und bin seit fast 20 Jahren mit ihm befreundet. Er hat allen bewiesen, dass man auch in Österreich scheitern und wieder aufstehen kann! Chapeau.“ Und auch für ihn als Investor habe sich der Exit ausgezahlt, so Futter gegenüber brutkasten.

Reaktionen aus dem Umfeld

An techbold beteiligt waren neben Hermann Futter unter anderem auch Niki Futter, Stefan Kalteis und Hansi Hansmann. Letzterer meint zur Übernahme: „Es war ein sehr erfolgreicher Exit, der sich für mich wirklich ausgezahlt hat. Techbold ist ein wachstumstarkes Unternehmen in einem großen Markt, welches auch ordentlich profitabel ist. Das macht die Firma natürlich zu einem attraktiven Übernahmeziel“

Auch Aufsichtsratmitglied Niki Futter, der die Position von 2017 bis 2025 besetzte, meldete sich auf Anfrage zurück: „Das ist ein ganz tolles Ergebnis und ich gratuliere dem Team rund um Damian ganz herzlich und wünsche alles Beste für die weitere Zukunft. Ich freu mich, dass ich dieses Unternehmen über acht Jahre im Aufsichtsrat begleiten durfte.“

Für die Verhandlungen holte sich Izdebski Unterstützung von Thomas Hillebrand und Nico Zaiser vom Wiener M&A-Spezialisten i5invest. „Ich würde mit Thomas und Nico von „i5invest“ jederzeit wieder ein Unternehmen verkaufen. Die Jungs sind so professionell und erfahren – ich durfte in den letzten Wochen so viel von ihnen lernen. Danke dafür!“, sagt er.

Buy-and-Build-Strategie der Käufer

Auf Käuferseite fügt sich die Übernahme in die Expansionsstrategie ein. Accompio agiert als Managed Security Service Provider und beschäftigt an 22 Standorten in Deutschland, Österreich, Ungarn und Bulgarien insgesamt rund 900 IT-Expert:innen. Von der Head of M&A bei accompio Katrin Wollinger-Zepf heißt es gegenüber brutkasten „Es war ein sehr effizienter und konstruktiver Prozess auf absoluter Augenhöhe.“

„Die Übernahme von techbold ist ein weiterer konsequenter Schritt in unserer Buy-and-Build-Strategie: Wir bauen systematisch die führende IT-Services-Plattform im DACH-Raum auf“, führt Georg Willig, CFO der accompio Gruppe, aus. Man suche für den Ausbau gezielt nach unternehmergeführten IT-Dienstleistern mit starker Marktposition und durch den Zukauf aus Wien baut die Gruppe ihre Präsenz in Österreich nun weiter aus.

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Modul University bringt neuen „Talents Squared Start-Up Hub“ für Jungunternehmen

  • Das Kompetenzzentrum für Gründer an der Modul University Vienna wird zur Marke „Talents Squared Start-Up Hub“ ausgebaut und erweitert mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft seine Angebote für unterschiedliche Branchen.
  • Beim Online Kick-Off-Day am 21. Oktober sind alle Gründungs-Interessierten herzlich willkommen – und bekommen die Chance, mit ihrer Idee mit einem kurzen Video vor einer Jury online und live zu pitchen, um in das kommende Accelerator-Programm aufgenommen zu werden.
  • Besonderes Highlight: Während des Kick-Off-Days am 21. Oktober gibt es neben der Vorstellung der neuen Angebote des „Talents Squared Start-Up Hub“ und der Auswahl der Gewinner des vergangenen Programms auch einen Pitch für aktuelle Junggründer in den zwei Bereichen Food & Beverage und Tourismus.
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  • Das Kompetenzzentrum für Gründer an der Modul University Vienna wird zur Marke „Talents Squared Start-Up Hub“ ausgebaut und erweitert mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft seine Angebote für unterschiedliche Branchen.
  • Beim Online Kick-Off-Day am 21. Oktober sind alle Gründungs-Interessierten herzlich willkommen – und bekommen die Chance, mit ihrer Idee mit einem kurzen Video vor einer Jury online und live zu pitchen, um in das kommende Accelerator-Programm aufgenommen zu werden.
  • Besonderes Highlight: Während des Kick-Off-Days am 21. Oktober gibt es neben der Vorstellung der neuen Angebote des „Talents Squared Start-Up Hub“ und der Auswahl der Gewinner des vergangenen Programms auch einen Pitch für aktuelle Junggründer in den zwei Bereichen Food & Beverage und Tourismus.
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  • Das Kompetenzzentrum für Gründer an der Modul University Vienna wird zur Marke „Talents Squared Start-Up Hub“ ausgebaut und erweitert mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft seine Angebote für unterschiedliche Branchen.
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