06.07.2018

Mittleres sechsstelliges Investment für Welser Startup Soupfirst

Soupfirst, ein Lebensmittel-Startup aus Wels, kann sich über ein sechsstelliges Investment von den Aichinger-Brüdern freuen. Das Unternehmen setzt vor allem auf den Bereich Convenience Food.
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Soupfirst
(c) Soupfirst. V.l.n.r.: Franz Schwaighofer, Andreas Aichinger, Johannes Aichinger und Andreas Mooshammer.

Das Lebensmittel-Startup Soupfirst mit Fokus auf Convenience hat von den Investment-Brüdern Johannes und Andreas Aichinger ein nicht näher beziffertes, mittleres sechsstelliges Investment erhalten. Gegründet wurde das Unternehmen anfänglich von Franz Schwaighofer, Andreas Mooshammer und der Erfolgskinder Marketing Holding GmbH. Mit dem frischen Kapital wolle man nun in ganz Österreich expandieren und überdies neue Produktlinien auf den Weg bringen. Bislang konzentrierte man sich eher auf den B2B-Bereich. So beliefert der junge Lebensmittelhersteller in erster Linie Hotels, Firmen und Großkunden. Doch auch der Schritt in den Einzelhandel sei bereits in Planung, heißt es.

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Soupfirst: Suppen mit originellen Namen

Insbesondere in den Kategorien Vegetarisch und Vegan hat sich Soupfirst hervorgetan. Die fleischlosen Kreationen tragen Namen wie beispielsweise „Raketenstarter“, „Feldkönig“ oder „Naturtalent“. Auch eine Suppe mit Fleisch ist erhältlich. Dabei handelt es sich um eine klassiche Gulaschsuppe mit dem Namen „Kraftpaket“.  Soupfirst schreibt sich auf die Fahnen, ohne Zusatz- und Aromastoffe zu arbeiten. So seien die Suppen auch ungekühlt mindestens 24 Monate haltbar, einfach im Wasserbad oder in der Mikrowelle zuzubereiten und stellten eine hochwertige und gesunde Mahlzeit dar.


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Florian Prucker und Erik Podzuweit teilen sich die Rolle des CEOs bei Scalable Capital © Scalable/Fabian Zapatka
Florian Prucker und Erik Podzuweit teilen sich die Rolle des CEOs bei Scalable Capital © Scalable/Fabian Zapatka

Die Münchner Bank Scalable Capital ist seit heute in Wien mit einer Bankniederlassung vertreten. Anleger:innen in Österreich profitieren damit laut dem Fintech von einer steuereinfachen, automatischen Abführung der Kapitalertragsteuer. Die KESt werde direkt an der Quelle ermittelt, einbehalten und an das Finanzamt weitergeleitet. Ein lokales Team in Wien solle die österreichische Bankniederlassung verstärken.

„Wir positionieren uns an der Spitze dieses Wandels“

„Wir sehen auch in Österreich eine massiv wachsende Nachfrage nach einem diversifizierten und langfristigen Vermögensaufbau. Mit der Eröffnung unserer Bankniederlassung und dem Start der Steuereinfachheit positionieren wir uns an der Spitze dieses Wandels“, erklärt Florian Müllner, Leiter der österreichischen Bankniederlassung von Scalable Capital.

2014 gegründet, mehr als 800 Mitarbeitende

Scalable Capital, vor zwölf Jahren in München gegründet, ist mit heute neben Bayerns Hauptstadt in Berlin, Wien und Mailand tätig. Das Fintech startete mit dem Ziel, „Zugang zum Kapitalmarkt durch smarte Technologien, einfache Bedienbarkeit und niedrige Kosten zu ermöglichen“, wie es von Scalable Capital heißt. Mittlerweile hätten über eine Million Kund:innen über 60 Milliarden Euro auf der Plattform investiert, über 800 Personen seien beschäftigt. An der Spitze stehen die beiden CEOs Florian Prucker und Erik Podzuweit, die an einer „neuen Generation von Finanzservices“ arbeiten.

Agentic Investing und Zukunftsdepots

Die Münchner Bank biete seit Ende August dieses Jahres Agentic Investing mit allen gängigen KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Grok an. Scalable Capital habe damit „als erste Bank in Europa seine Plattform für alle gängigen KI-Assistenten (..) geöffnet“. Kund:innen können mittels der KI neben Trading und dem Setzen von Preis-Alerts u. a. auch nach Aktien, Derivaten und Echtzeitkursen suchen. Der KI-Chatbot „Insights“ biete zudem Antworten zu Märkten, Strategien oder zur Nutzung des Brokers.

Das von der österreichischen Bundesregierung angedachte Zukunftsdepot unterstützt das Fintech. Scalable Capital möchte den Bogen zur kapitalmarktbasierten, privaten Altersvorsorge ab der Geburt schlagen. „Wir begrüßen die Initiative der Bundesregierung zur Einführung eines Zukunftsdepots. Sobald der Gesetzgeber den notwendigen Rahmen geschaffen hat, plant Scalable Capital Zukunftsdepots anzubietenˮ, sagt Müllner.

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