23.10.2025
SIGHTSEEING APP

Mit Topping Tours die Stadt neu entdecken: App für personalisierte Sightseeing-Erlebnisse

Das Wiener Startup Topping Tours bringt eine KI-gestützte App auf den Markt, mit der individuelle Sightseeing-Touren erstellt werden können. Was die App sonst noch kann und wer dahinter steht - brutkasten hat nachgefragt.
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Alexander Breznik (Gründer Topping Tours), Foto: Topping Tours

Eine passende Tour zu finden, ist oft schwieriger, als man es sich wünscht. Mal ist die gewünschte Tour ausgebucht, mal passt der Zeitrahmen nicht – und im Urlaub richtet man sich ungern nach einem festen Zeitplan. Vor genau diesen Herausforderungen stand auch Alexander Breznik während eines Familienurlaubs in Kroatien. Auf der Suche nach Online-Produkten entsprach nichts den Vorstellungen der Familie.

„Wieder zuhause recherchierte ich dann tiefgründiger und merkte, dass hier ungenutztes Potential schlummert. Das war die Geburtsstunde von Topping Tours“, erinnert sich der Gründer zurück. Breznik ist seit 25 Jahren in der IT-Branche tätig und hat in dieser Zeit drei Unternehmen aufgebaut. 2024 gründete er COASTLAB7 mit Sitz in Sankt Veit in der Südsteiermark, wo unter anderem Topping Tours als Produkt dazugehört.

Mobile App: Topping Tours

Topping Tours deckt unterschiedliche Wünsche ab. Man kann die Größe der Reisegruppe, das Alter der Personen angeben, den Zeitrahmen, die Tageszeit und sich damit eine individuell angepasste, von der KI entwickelte Sightseeing-Tour erstellen. Neben den gewünschten Points of Interest können auch „Toppings“ ausgewählt werden. Das können Quiz-Fragen zu jedem Spot sein, Black-Story-Rätsel, Märchen oder Witze. Dazu kommen Text-, Bild- und Audio-Elemente, die Fakten und Fun kombinieren.

Diese Flexibilität und Individualität seien das, was Topping Tours von anderen Betreibern unterscheide. Marktbegleiter würden sich nämlich entweder auf rein faktenbasierte Touren mit Fixzeiten oder komplett auf den Fun-Bereich fokussieren. „Topping Tours kombiniert beides, darauf bin ich sehr stolz.“, sagt der Gründer Breznik.

Die Erstellung einer Tour dauert zwischen drei und zehn Minuten und kostet die Konsument:innen sechs Euro. In den ersten Tagen nach dem Launch wurde die App 300 Mal heruntergeladen.

Finanzierung und Geschäftsmodell

Bisher wurde Topping Tours größtenteils selbstfinanziert, wobei das Unternehmen bereits unterschiedliche Förderungen bezieht, wie etwa über das Google Startup Program. Durch die bezahlten Tours sollen Umsätze generiert werden. Bald sollen zwei weitere Revenue Streams hinzukommen: Städte und Gemeinden können kostenpflichtige Touren über Topping Tours bereitstellen, zudem können Touren mit kostenpflichtig registrierten Cafés und Restaurants als Pausen-Stopps ergänzt werden. Außerdem: „Ich bin nicht abgeneigt, mit einem Business Angel die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen. Aktivitäten dahingehend werden gerade vorbereitet.“, sagt Breznik.

Zukunftspläne

Momentan ist Topping Tours im DACH-Raum in drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Niederländisch – verfügbar. Neben dem Öffnen von Topping Tours für weitere Länder und Sprachen steht eine wesentliche Produkterweiterung an: die Implementierung einer Nachhaltigkeitslogik, die eine gezielte Steuerung von Besucherströmen ermöglicht und dabei dennoch das volle Besuchserlebnis garantiert.

„Wichtig ist mir dabei, dass Besucher nicht auf Erlebnisse verzichten oder Ausweichrouten akzeptieren müssen.“, betont der Gründer. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch eine geplante wissenschaftliche Kooperation mit einer spezialisierten Fachhochschule.

In die nächsten Jahren soll Topping Tours international genutzt werden. Außerdem soll die Nachhaltigkeitslogik die Überbelastung von Tourismus-Spots abmildern und so die Lebensqualität der Anrainer:innen und auch die Umwelt fördern. „Mit Topping Tours möchte ich genau dazu einen Beitrag leisten.“, sagt Alexander Breznik.

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Das unbemannte Flugsystem „Reliant“ von Quantum Systems ist für die militärische Überwachung und Lageerfassung konzipiert © Quantum Systems

Das bayerische DefenceTech-Unternehmen Quantum Systems hat den Abschluss seiner Series-D-Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Mit dem frischen Kapital in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar steigt die Post-Money-Bewertung des Scaleups auf rund acht Milliarden US-Dollar. Die Runde wurde von den Investmentgesellschaften Blackstone, Noteus, Airbus und Advent angeführt. Auch namhafte Bestandsinvestor:innen wie Balderton und HV Capital beteiligten sich erneut an der Finanzierung.

Die „Twister“-Drohne im Einsatz für die Überwachung und Lageerfassung auf kurze Distanz. | © Quantum Systems

Aufklärungsdrohnen und KI-Software

Konkret entwickelt und produziert Quantum Systems unbemannte Flugsysteme (UAVs) sowie softwaregesteuerte Robotikplattformen für den Militär- und Sicherheitsbereich zu Luft, Land und See. Die Produktpalette reicht von taktischen Aufklärungsdrohnen über KI-gestützte Lageerfassungssysteme bis hin zu autonomen Bodenfahrzeugen. Mit der Finanzierungsrunde hat Quantum Systems seine Unternehmensbewertung mehr als verdoppelt.

Ausbau der Multi-Domain-Strategie

Die neuen Mittel sollen primär genutzt werden, um das Wachstum zu beschleunigen und diese Systeme für koordinierte Einsätze in der Luft, an Land und auf dem Seeweg auszuweiten. Das Unternehmen plant hierbei den Übergang von einzelnen Plattformen zu einem vernetzten Gesamtsystem, das über das hauseigene Software-Ökosystem „MOSAIC UXS“ koordiniert wird.

Darüber hinaus fließen die Gelder in den Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten sowie in die Absicherung der Lieferketten für verbündete Märkte. Nach Unternehmensangaben absolvierten die Systeme von Quantum Systems allein im Jahr 2025 mehr als 19.000 Missionen in der Ukraine. Parallel dazu baute das laut CEO profitable Unternehmen seine Produktionspräsenz in Deutschland, der Ukraine, den USA, Australien, Rumänien, Großbritannien und den baltischen Staaten aus.

Das optional bemannte Multi-Mission-Luftfahrzeug „Pulse P19“ ist als MALE-UAV (Medium Altitude Long Endurance Unmanned Aerial Vehicle) für unterschiedlichste Einsatzszenarien ausgelegt. © Quantum Systems

Strategische Allianzen

Parallel zur Finanzierungsrunde vertieft Quantum Systems die strategische Zusammenarbeit mit Airbus Defence and Space, um die Entwicklung europäischer Verteidigungstechnologien voranzutreiben. Co-CEO und Co-Gründer Florian Seibel betont die veränderte Marktlage: „Verteidigung wird künftig durch autonome Systeme geprägt, die in Echtzeit über verschiedene Einsatzbereiche hinweg zusammenarbeiten.“

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