27.01.2017

MIT Europe Conference: US-Uni präsentiert Innovationen im März in Wien

Es gilt als die beste technische Universität der Welt: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Am 29. und 30. März kann man in Wien bei der MIT Europe Conference einen genaueren Einblick in die neuesten Entwicklungen am US-Innovations-Hotspots bekommen.
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(c) fotolia.com - f11photo: Das Hauptgebäude des MIT

Über 50 Nobelpreisträger hat die US-Eliteuni im Laufe der Zeit bereits hervorgebracht. Das MIT gilt als Innovationsschmiede globaler Bedeutung. Studienplätze bleiben nur den allerbesten vorbehalten und sind zudem sehr teuer. Einen Einblick in die Entwicklungen an der renommiertesten technischen Universität der Welt kann man aber trotzdem bekommen. Und das sogar hier in Österreich. Die MIT Europe Conference findet dieses Jahr in Kooperation mit der Außenwirtschaft Austria am 29. und 30. März in der Wirtschaftskammer-Zentrale in Wien statt.

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Top-Speaker, Networking und Workshops

Am Programm stehen Reden mehrerer MIT-Professoren zu technischen und wirtschaftlichen Themen. So gibt es etwa Vorträge zu den Bereichen Smart City und selbstfahrende Wasserfahrzeuge. Dazu gibt es Networking-Sessions, Workshops und die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Die Anmeldefrist für das Event läuft bis 20. März. WKO-Mitglieder zahlen für die Teilnahme 200 Euro, der Standard-Ticktpreis beträgt 400 Euro

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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