14.04.2022

Jetzt mitmachen: Wie Gründer:innen mit dem brutkasten aufs Fifteen Seconds Festival kommen

Das Fifteen Seconds Festival wird dieses Jahr vom 9. bis 10. Juni 2022 in Graz über die Bühne gehen. Als offizieller Medienpartner vergibt der brutkasten nach dem Prinzip von "first come, first served" jeweils zwei Festival-Pässe an 50 Startup-Gründer:innen.
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© Fifteen Seconds | Niki Pommer
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Inspiration, Wissenstransfer und Networking: Zu Beginn des Sommers vereint das Fifteen Seconds Festival in Graz 10.000 neugierige Geister im Herzen von Europa, um gemeinsam den Funken menschlicher Kreativität zu entzünden und Lösungsansätze auszutauschen.

Erstmals sowohl in der Stadthalle Graz wie auch an den beliebtesten Locations der Innenstadt, die im Herbst 2021 ihr Debut am Event gefeiert haben. Für die achte Ausgabe des Festivals kuratiert das Speaker & Program Management von Fifteen Seconds das Lineup zu zehn Main Topics – Megatrends, die die Welt in den nächsten Jahren prägen werden. Es werden rund 150 internationale Speaker:innen von Unternehmen wie Kickstarter, Dior, Ogilvy, Ben & Jerry’s, Pantone oder Oatly in Graz erwartet.

Tickets für Gründer:innen mit skalierbaren Geschäftsmodell

Der brutkasten vergibt als offizieller Medienpartner jeweils zwei Festival-Pässe an 50 Startup-Gründer:innen zum Fifteen Seconds Festival am 9. und 10. Juni 2022 in Graz. Voraussetzung für die Teilnahme an der Aktion ist ein skalierbares Geschäftsmodell. Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip von first come, first served und endet spätestens am 19.04. um 23:59 Uhr. Sichere dir jetzt deine zwei kostenlosen Festival-Pässe und werde Teil von Europas Festival für Innovation und Kreativität mit 150 internationalen Speaker:innen und 10.000 neugierigen Geistern.

+++ Jetzt mitmachen und mit dem brutkasten aufs Fifteen Seconds Festival kommen +++

“Das Fifteen Seconds Festival bietet Gründer:innen die Möglichkeit, sich erfolgskritisches Wissen zu den heuer im Fokus stehenden zehn Themenschwerpunkten anzueignen – allesamt Megatrends, die die kommenden Jahre prägen werden. Zudem ist es die wohl beste Möglichkeit im DACH-Raum, internationale Kontakte in dieser Qualität und Quantität binnen 48 Stunden an einem Ort knüpfen zu können“, so Stefan Stücklschweiger Co-Founder & CEO Fifteen Seconds.

Die 10 Main Topics des Fifteen Seconds Festival kommen

Auch dieses Jahr bietet das Festival wieder ein breites Rahmenprogramm, wobei es zehn Main Topics gegeben wird. Hier ein Überblick über die Themenbereiche:


Circular Economy | Remanufacturing, Refurbishing, Recycling – welchen Impact hat das Schließen von Material- und Energiekreisläufen für eine nachhaltige Zukunft?

Smart City | Innovation findet Stadt: Wie können wir den urbanen Raum effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver gestalten?

Plant-Based | Klimaschutz? Ethik? Gesundheit? Die Motive für pflanzenbasierte Ernährungskonzepte sind vielfältig. Grund genug, sie genauer zu beleuchten.

Female Leadership | Wie können wir die Wirtschaftswelt der Gegenwart fair ummodellieren und das Ungleichgewicht in der Entscheidungsgewalt austarieren?

Green Tech | Sind grüne Zukunftstechnologien unser stärkster Trumpf im Kampf gegen die Klimakatastrophe? Welche Lösungen haben dabei das größte Potenzial?

Universal Design | Gestaltung inklusive: Wie gelingt es, Produkte, Geräte, Umgebungen und Systeme so zu designen, dass sie möglichst jeder Mensch nutzen kann?

Mobility | Postfossil, autonom und vernetzt. Wie wird die Mobilität der Zukunft Organisationen, die Gesellschaft und das Leben des Einzelnen verändern?

Web3 | Die nächste Generation des Internets rollt an. Gebaut auf der Blockchain, stellt es Dezentralisierung und Token-basierte Wirtschaft in den Mittelpunkt.

Ungendered Lifestyle | Ist das binäre Geschlechtermodell ein Relikt der Vergangenheit? Was bedeutet das für Bereiche wie Ausbildung, Berufswahl und Kindererziehung?

Social Networks | Das Dilemma mit den sozialen Medien: Wir alle nutzen sie, gleichzeitig machen sie uns kaputt und bedrohen moderne Demokratien. Wie geht’s weiter?


Was das Fifteen Seconds Festival 2022 seinen Gästen bieten wird

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Die Stadtwerke Klagenfurt versorgen die Region unter anderem mit Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und verantworten den öffentlichen Personennahverkehr. © Stadtwerke Klagenfurt

Ob E-Mails, vertrauliche Kunden-Dokumente oder interne Richtlinien: Viele österreichische Unternehmen haben verstanden, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unausweichlich wird, stehen allerdings vor der Herausforderung, KI sicher in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Bei den Stadtwerken Klagenfurt entschied man sich bewusst gegen Standard-Lizenzen externer US-Hyperscaler und entwickelte stattdessen eine maßgeschneiderte Inhouse-Lösung: den „Stadtwerke GPT“, auch liebevoll „Susi-Sorglos“ genannt.

Die Vision: Ein DSGVO-konformer „Büro-Buddy“

Das Hauptziel war von Beginn an klar definiert: eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter:innen Bedenken bezüglich des Datenschutzes komplett ausräumen können. „Wir wollten unseren Mitarbeitern einen souveränen, DSGVO-konformen Chatbot anbieten, den sie komplett bedenkenlos nutzen können, wo sie personenbezogene Daten von Kunden reinkopieren und vertrauliche Dokumente hochladen können“, erklärt Peter Weratschnig, IT-Bereichsleiter der Stadtwerke Klagenfurt.

Neben der Chatbot-Funktion dient die KI als intelligenter „Büro-Buddy“. Über ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG) wurden ca. 2.000 Seiten an internen Dokumenten, von Konzernrichtlinien bis hin zu IT-Anleitungen, eingebunden, um Fragen zu regulatorischen Vorgaben oder Systembedienungen direkt zu beantworten.

Der Gamechanger: Die Austria Wirtschaftsservice (aws)-Förderung

Das Projekt hat man nicht alleine umgesetzt, sondern entstand durch den Kontakt mit dem Wiener KI-Startup BReact, das 2022 von Raphael Fakhir und Nemanja Klincov gegründet wurde. Der entscheidende Impuls für die Realisierung lag in der Förderlandschaft. Denn das finanzielle Gesamtinvestment bewegte sich im fast sechsstelligen Bereich, erklärte Weratschnig im Interview.

Hier kam die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) als entscheidender Beschleuniger ins Spiel. „Ohne diese Förderung hätten wir es nicht gemacht“, betont Weratschnig rückblickend. Die Förderung reduzierte das finanzielle Risiko für die Stadtwerke entscheidend und machte den Weg frei für die gemeinsame Entwicklung mit dem Startup.

Das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox richtet sich an öffentliche Beschaffer und hat den Zweck, die Planung und Umsetzung von IÖB-Challenges als innovativem Instrument der Markterkundung, juristische und/oder technische Expertise für die Erstellung von Unterlagen für eine geplante Ausschreibung (Modul Prepare), sowie die Durchführung von innovativen Beschaffungen (Modul Transfer) zu ermöglichen. Damit sollen Anreize für eine verstärkte Innovationsnachfrage durch den öffentlichen Sektor gesetzt werden, insbesondere für Vorhaben mit positiven Beiträgen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Europäische KI-Architektur On-Premise

Auch technisch setzten die Partner auf digitale Souveränität: Als Sprachmodell dient ein Modell des französischen KI-Unternehmens Mistral, das Mitte des Jahres auch das Linzer Startup EmmiAI kaufte. Die Datenhaltung erfolgt laut Weratschnig ausschließlich On-Premise in eigenen IT-Systemen. Lediglich die reine GPU-Rechenleistung wird bei einem italienischen Anbieter angemietet. „Sobald das Modell nachdenkt, tut es das in dieser Infrastruktur ohne persistente Datenspeicherung. Danach sind keine Datenspuren außerhalb unseres IT-Systems zu finden“, erklärt der IT-Bereichsleiter. Das Resultat ist der angestrebte „Susi Sorglos“-Bot für den internen Arbeitsalltag.

Große Begehrlichkeiten & wertvolle Erkenntnisse

Nach der schrittweisen Bereitstellung als internes Web-Service stieß das Tool auf enormes Interesse in den Fachbereichen. Neben Fachfragen zu Richtlinien entstehen bereits Ideen für eigene Teil-Wissensdatenbanken oder interaktive Schulungsassistenten.

Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für künftige KI-Initiativen. „Der Benefit aus unseren Lessons Learned ist fast ebenso hoch einzustufen wie das Tool an sich“, fasst Weratschnig zusammen. Seine zentralen Ratschläge an andere Unternehmen: Von Beginn an die eigene IT-Architektur und Lieferkette der Dienstleister genau prüfen sowie die Qualität der zugrundeliegenden Analog-Dokumente gründlich analysieren.


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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